„George Harrison Week“ bei Conan O’Brien: Dhani Harrison

(AB) Nach Beck und Paul Simon war es gestern Dhani Harrison, der in der Late-Night-Show „Conan“ seinem 2001 verstorbenen Vater Respekt zollte. Stunden zuvor hatte Dhani über seinen Instagram-Account angekündigt, dass er mit einem Song auftreten werde, der bisher noch nicht live gespielt wurde. In den Spekulationen der Fans wurden Songs wie „This Guitar (Can’t Keep From Crying)“ (1975), „It’s All Too Much“ (1969) oder auch „Savoy Truffle“ (1970) genannt. Gerade „Savoy Truffle“ lag nahe, hatte Dhani Harrison doch wenige Tage vorher bei der hochklassigen Beatles-Coverband The Fab Faux während eines Auftritts in Northridge/Kalifornien ausgerechnet bei diesem selten gespielten Song einen Überraschungsauftritt. Doch es wurde schließlich „Let It Down“, ein Titel aus George Harrisons meisterhaftem „All Things Must Pass“ Dreifachalbum (1970). Dhani Harrison lieferte eine großartige, leidenschaftliche Version von „Let It Down“ – so leidenschaftlich und elektrisierend, dass sie seine Stimme und den Körper buchstäblich durchschüttelte.
Neben „Let It Down“ brachte Dhani Harrison in der gleichen Besetzung noch „The Ballad Of Sir Frankie Crisp (Let It Roll)“. Hierbei überließ er Jonathan Bates (Big Black Delta) weitgehend den Gesangspart.

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Eine Instagram-Aufnahme der Proben von Dhani Harrison & Friends (Jonathan Bates von Big Black Delta, Mark Stoermer von The Killers, Stephen Perkins von Jane’s Addiction, Aaron Embry, Jimmy Vivino und andere)

 

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„George Harrison Week“ bei Conan O’Brien: Paul Simon

(AB) Am zweiten Tag der „George Harrison Week“ war die Songschreiber-Legende Paul Simon in der Late-Night-Show „Conan“ zu Gast. Simon sang mit „Here Comes The Sun“ einen der größten Hits George Harrisons. Es war nicht das erste Mal, dass Simon mit diesem Song im Fernsehen auftrat: 1976 sang Paul Simon das Stück in der US-Show „Saturday Night Live“ gemeinsam mit George Harrison.



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„George Harrison Week“ in der Late-Night-Show von Conan O’Brien

(AB) Conan O’Brien ist einer der erfolgreichsten US-Talkmaster. Seine Late-Night-Show „Conan“ wird in dieser Woche in den musikalischen Beiträgen der Sendung George Harrison gedenken – passend zur Veröffentlichung des „The Apple Years 1968-75“ Box-Sets. Die „George Harrison Week“ wurde gestern durch Beck eröffnet, der eine recht eigenwillige Version von „Wah-Wah“ interpretierte (s.u.). In den kommenden Tagen folgen Paul Simon, Dhani Harrison & Friends sowie Norah Jones.

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Ringo Starrs Mini-Konzert zum „World Peace Day“

(AB) Seit 1981 wird an jedem 21. September der „Internationale Friedenstag“ („World Peace Day“) der Vereinten Nationen (UNO) begangen. Am 21. September 2014 gab es anlässlich dieses Gedenktages auf dem Gelände der John Varvatos Boutique an Hollywoods Melrose Avenue ein kurzes Konzert von Ringo Starrs All Starr Band. Die Band bestand an diesem Tag aus Edgar Winter, Joe Walsh, Richard Page, Steve Lukather, Gregg Bissonette, Jim Keltner, Nils Lofgren und natürlich Ringo Starr.
Edgar Winter eröffnete den 40-minütigen Auftritt mit „Tobacco Road“, gefolgt von Joe Walsh, der mit seinem großen Erfolg „Rocky Mountain Way“ im Mittelpunkt stand. Nach einem Song von Richard Page beendete Ringo Starr das Mini-Konzert mit drei Stücken: Carl Perkins‘ „Matchbox“, Ringos 1971er Hit „It Don’t Come Easy“ und schließlich mit dem Beatles-Evergreen „With A Little Help From My Friends“.
Der Modedesigner John Varvatos engagiert sich zusammen mit Ringo Starr für die Stiftung des US-Regisseurs David Lynch („David Lynch Foundation“), die weltweit Methoden der Meditation vermittelt. Varvatos bot an, für jedes mit #peacerocks getaggte Selfie, das in den sozialen Netzwerken gepostet wird, einen Dollar zu spenden. Ringo Starr darauf: „Macht immer weiter – bis John Varvatos pleite ist!“


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Buchdokumentation über Beatles-Imperium „Apple“ angekündigt

(AB) Als die Beatles sich 1966 entschlossen hatten, mit den Tourneen aufzuhören, hatten sie mehr Zeit für ihre Studioaufnahmen. Die neu gewonnene Freiheit trug ein Dreivierteljahr später mit „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ beeindruckende erste Früchte. Eben diese Freiheit wollten die Beatles nicht nur sich, sondern auch hoffnungsvollen unbekannten Talenten ermöglichen. Niemand sollte mehr vor den großen Plattenfirmen zu Kreuze kriechen um Projekte finanziert zu bekommen. Freilich gab es erfolgreiche Künstler, die von dem 1968 gegründeten Beatles-Label Apple unter Vertrag genommen wurden. Insbesondere Billy Preston, James Taylor, Badfinger und Mary Hopkin sind hier zu nennen. Doch der „Künstler-Sozialismus“ des Unternehmens führte letztlich zu chaotischen Zuständen und hohen wirtschaftlichen Verlusten.
1981 verfasste Richard DiLello sein „The Longest Cocktail Party“ genanntes Buch, welches den Aufstieg und Fall von Apple beschrieb. 2010 wurde bekannt, dass Ex-Oasis-Sänger Liam Gallagher das Buch verfilmen wollte. Doch bis heute ist dieses Vorhaben nicht realisiert worden.
Diesem interessanten Thema – auch die Ex-Beatles veröffentlichten bis 1975 ihre Alben auf dem Apple-Label – haben sich jetzt die beiden Autoren Axel Korinth („Komm, gib mir deine Hand – Die Beatles in Deutschland 1960-1970“, „Rock Show – Die (Ex-)Beatles in Deutschland 1971-1980“) und der Niederländer Ed Dieckmann (Autor diverser Beatles-Diskografien und Webmaster von applerecords.nl) angenommen. Man darf schon jetzt annehmen, dass dies das künftige Standardwerk über das Beatles-Imperium Apple sein wird. In einer Auflage von jeweils 500 Exemplaren wird im Frühjahr 2015 der erste Band unter dem Titel „A is for Apple, Vol. 1: 1966-1968“ erscheinen. Das ca. 500 Seiten starke Buch wird farbig illustriert sein und zwei weitere Bände folgen lassen. Der Preis wird noch zu gegebener Zeit bekanntgegeben. Über die offizielle Homepage zum Werk kann man u.a. bereits Musterseiten aufrufen und per eMail Vorbestellungen tätigen.

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Musikstars ehren Ex-Beatle Harrison beim „George Fest“

(AB) Mit einem beachtlichen Staraufgebot kommt es am 28. September 2014 in Los Angeles zu einem besonderen Gedenkkonzert für George Harrison. Aufgrund der großen Nachfrage ist das Ereignis vom El Rey Theatre in das größere The Fonda Theatre verlegt worden. Unter den angekündigten Künstlern befinden sich Brian Wilson, Norah Jones, Ben Harper, Ann Wilson (Heart), Ian Astbury (The Cult) oder auch Black Rebel Motorcycle Club. George Harrisons Sohn Dhani freut sich ebenfalls darauf, bei diesem Tribute aufzutreten. Das „George Fest“ wird von thebestfest.com organisiert, die bereits ähnliche Veranstaltungen zu Ehren von Bob Dylan, Tom Petty oder den Rolling Stones auf die Beine stellten.

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Frühe Version von George Harrisons Song „Dark Horse“ macht die Runde

(AB) Noch vor Veröffentlichung von George Harrisons „The Dark Horse Years 1968-75“ kursierte einer der Bonus-Titel im Internet. Eine frühe, bislang ungehörte Version von „Dark Horse“ (Titelsong des gleichnamigen Albums von 1974) war zunächst via SoundCloud auf der Seite des „Rolling Stone“ zu finden und wenig später dann auch auf YouTube. Bootlegsammlern war schon vor Jahrzehnten eine Demoversion bekannt, die allerdings keine gute Klangqualität bot und sich nicht wesentlich von der späteren offiziellen Fassung unterschied. Die nun dem Box-Set bzw. dem remasterten Album von „Dark Horse“ hinzugefügte Version besticht insbesondere durch ein für Demo-Verhältnisse sehr ausgefeiltes Vokalarragement.

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Umfangreiche Sonderausgabe von Paul McCartneys Album „New“ erscheint im Oktober

(AB) Beinharte Fans Paul McCartneys wurden im Zuge des 2013 erschienenen Albums „New“ mehrfach zu Kasse gebeten. Ob Europa, USA oder Asien – es gab eine ganze Reihe von Varianten, oft mit exklusivem Material. Wer dachte, dass das Album nur „durch“ sei, muss sich eines Besseren belehren lassen. Bei aller angebrachten Klage zur Veröffentlichungspolitik (die von anderen Superstars im Übrigen auch gepflegt wird) hat es die „Collector’s Edition“ in sich. Das Set ist derart üppig und interessant ausgestattet, dass keine Wünsche offen bleiben. Die am 24. Oktober 2014 erscheinende CD/DVD-Sonderausgabe präsentiert zwei bislang unveröffentlichte Songs aus den Aufnahmesessions zu „New“, vier Liveaufnahmen aus Japan, eine Chronologie der Promotionauftritte, eine Dokumentation, ein Interview, offizielle Promotionvideos und mehrere Making Of-Filme.

NEW_collectors_edition Kopie

Tracks:
1. Save Us
2. Alligator
3. On My Way To Work
4. Queenie Eye
5. Early Days
6. New
7. Appreciate
8. Everybody Out There
9. Hosanna
10. I Can Bet
11. Looking At Her
12. Road
13. Turned Out
14. Get Me Out Of Here

Disc: 2

1. Struggle (previously available only in Japan)
2. Hell To Pay (previously unreleased)
3. Demon’s Dance (previously unreleased)
4. Save Us (Live at Tokyo Dome 2013)
5. New (Live at Tokyo Dome 2013)
6. Queenie Eye (Live at Tokyo Dome 2013)
7. Everybody Out There (Live at Tokyo Dome 2013)

DVD:

01. Something New
02. New Interview (Bang & Olufsen Presents The Living Room Tour: Launching Paul McCartney’s Album ‘New’)

03. The Promo Tour:
03.1. MGM Grand for iHeartRadio Music Festival, Las Vegas, 21st September 2013
03.2. Hollywood Boulevard with Jimmy Kimmel, Los Angeles, 23rd September 2013
03.3. NBC Studios with Jimmy Fallon, New York, 7th October 2013
03.4. Times Square, New York, 10th October 2013
03.5. The Shard, London, 15th October 2013
03.6. BBC Maida Vale Studios, London, 16th October 2013
03.7. The London Studios with Graham Norton, London, 17th October 2013
03.8. Covent Garden and HMV Oxford Street, London, 18th October 2013

04. Music Videos:

04.1. Queenie Eye
04.2. Save Us
04.3. Appreciate
04.4. Early Days
04.5. Making Of Queenie Eye
04.6. Making Of Appreciate
04.7. Making Of Early Days

Total DVD Running Time: 1 hour 58 minutes

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Ringo Starr verlässt England

(AB) Ringo Starr hatte stets ein Faible für die USA und das Leben im sonnigen Kalifornien. Dennoch behielt er lange seine europäischen Anlaufstätten. Nun hat er sich entschlossen, sein 1999 erworbenes Anwesen im südenglischen Surrey zu verkaufen um endgültig in Beverly Hills (Los Angeles) sesshaft zu werden. Das Rydinhgurst Estate bei Cranleigh verfügt über eine Fläche von rund 800.000 m² und wird nicht eben für ein Taschengeld zu haben sein.
Über seine Entscheidung sagt Ringo Starr: „Wir verkaufen unser Haus in Surrey und ziehen nach L.A. Wir haben es jetzt seit 15 Jahren, sind aber leider zu wenig dort. L.A. ist jetzt der richtige Platz für uns. Es ist gar nicht so bedauerlich, weil es schlichtweg Zeit für eine Veränderung ist. Und natürlich ist das Wetter drüben auch viel besser. Ich stehe einfach auf den gesunden Lebensstil, der in L.A. gepflegt wird.“

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„Hope For The Future“ – Neue McCartney-Komposition für Computerspiel „Destiny“

(AB) „Destiny“ ist ein am 9. September 2014 erschienenes Computerspiel (Playstation 3+4 und Xbox 360 bzw. Xbox One) aus dem Hause Bungie, die bereits mit Halo® und Call Of Duty große Kassenschlager landeten. Die Handlung des Rollenspiels (in der Machart der Ego-Shooter, das kooperative Gruppenspiel wird jedoch empfohlen) ist in einer postapokalytischen Welt im Jahre 2700 angesiedelt. Einfach formuliert geht es darum, als Spieler die irdischen Guardians in ihrem Kampf gegen feindlich gesinnte Aliens zu steuern und letztlich die Erde zu retten.
Paul McCartney ist seit 2010 in das Projekt involviert, in das rund 500 Millionen US-Dollar Entwicklungskosten geflossen sind. Der Ex-Beatle nahm schließlich die Herausforderung an, die Filmmusik für ein Computerspiel zu schreiben. Das Resultat ist nun eine 50-minütige Orchestersuite und die im Abspann erklingende wuchtige, leicht überproduzierte Ballade „Hope For The Future“, die McCartney mit seiner Band und großer Orchesterbesetzung unter der Regie von Giles Martin aufnahm.  Bei der Entstehung der Orchestersuite unterstützte Paul McCartney die auch sonst für Bungie tätigen US-amerikanischen Komponisten Michael Salvatori und Martin O’Donnell mit verschiedenen Melodien und Ideen. Nach eigener Aussage soll „Hope For The Future“ als McCartneys neue Single veröffentlicht werden.

„Hope For The Future“ – Details zur Aufnahme:

Giles Martin – Produzent
Paul McCartney – Komponist, Gitarre, Piano
Rusty Anderson – Leadgitarre
Brian Ray – Bass
Paul ‚Wix‘ Wickens – Keyboards
Abe Laboriel Jr. – Schlagzeug
Caroline Dale – Solo Cello
Brian Foster – Dirigent
Libera Boys Choir
Sam Okell – Tonigenieur
Eddie Klein – Toningenier der Vorproduktion
Jamie Kirkham – Toningenieur der Vorproduktion
Keith Smith – Toningenieur der Vorproduktion
Toby Pitman – Zusätzliche Keyboards und Programmierung

Hog Hill Mill – Aufnahmestudio der Vorproduktion
Avatar Studios – Aufnahmestudio
Abbey Road – Aufnahmestudio
Henson Recording Studios – Abmischung
Mark ‚Spike‘ Stent – Tonmeister

Im Abspann von „Destiny“ erklingt McCartneys „Hope For The Future“
(Video inzwischen aus urheberrechtlichen Gründen gesperrt)


Die Orchestersuite in voller Länge


Martin O’Donnell und Michael Salvatori über die Musik von „Destiny“ und die Zusammenarbeit mit Paul McCartney

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