30 Jahre World Party: Wir haben einen Gewinner!

(AB) Anlässlich des 30-jährigen Bestehens von Karl Wallingers Bandprojekt World Party stellte www.ex-beatles.de in der Rubrik Musik-Tipps das Schaffen des walisischen Songschreibers vor und verloste ein CD-Paket mit den ersten vier World Party-Alben. Ein einfacher Kommentar unter dem Beitrag sicherte die Teilnahme an der Verlosung. Ganze vier Musikfreunde nutzten bis zum 11. August diese Chance. Sicherlich keine begeisternde Resonanz, doch dafür eine hohe Gewinnwahrscheinlichkeit für die Teilnehmer.
Mit etwas Verzögerung wurde der Gewinner heute ermittelt. Über das CD-Set kann sich Martin Vogt freuen. Herzlichen Glückwunsch!

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Der spannende Moment: Der Gewinner wird aus dem prall gefüllten Lostopf gezogen

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Tipp & Verlosung zum 30. Bandjubiläum von World Party

In diesem Jahr feiert das Bandprojekt des walisischen Songschreibers Karl Wallinger den 30. Geburtstag. Wallingers Songs können nicht verleugnen, dass sich hinter ihrem Urheber ein großer Beatles-Fan verbirgt. Grund genug für eine Vorstellung dieses außergewöhnlich talentierten Musikers. Zur Feier des Bandjubiläums verlost www.ex-beatles.de ein CD-Set ersten vier World Party-Alben. Dazu später mehr.

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worldparty_privateWorld Party: Private Revolution

Veröffentlicht: 1986
Chrysalis/Ensign/Ariola 257 901

Titel:
Private Revolution / Making Love (To The World) / Ship Of Fools / All Come True / Dance Of The Hoppy Lads / It Can Be Beautiful (Sometimes) / The Ballad Of The Little Man / Hawaiian Island World / All I Really Want To Do / World Party / It’s All Mine

Karl Wallinger war von 1984 bis 1985 Mitglied der Waterboys. Mit Wallinger konnte die Band 1985 einen soliden Hit verbuchen: „The Whole Of The Moon“. Auch das dazugehörige Album „This Is The Sea“ verkaufte sich recht gut. Dennoch entschloss sich Wallinger die Waterboys zu verlassen und seine eigene Band World Party zu gründen. In den 30 Jahren ihres Bestehens war World Party stets Karl Wallingers Bandprojekt, ein Vehikel um mit unterschiedlichen Begleitmusikern oder auch im Alleingang seine Ideen zu verwirklichen.
Als „Private Revolution“ auf den Markt kam, konnte man dies schon ahnen, denn die einzige auf dem Cover abgebildete Person war Wallinger selbst. Zu den Begleitmusikern gehörten u.a. Anthony Thistlethwaite (Waterboys) und auch Sinéad O’Connor.
Das unwiderstehliche „Ship Of Fools“ wurde zum Hit und enthielt auf der B-Seite der Maxi-Single das Beatles-Cover „Nowhere Man“ und mit „World Groove (Do The Mind Guerrilla)“ eine Lennon-Anspielung (vgl. „Mind Games“).
Hervorzuheben wären darüber hinaus das wunderbare „Hawaiian Island World“, bei dem sich Counrty und Südsee treffen und das von Sinéad O’Connor gesanglich unterstützt wird. Auch der der schöne Popsong „World Party“ braucht nicht lange, um im Ohr hängen zu bleiben. Sehr überzeugend gelingen Wallinger das Dylan-Cover „All I Really Want To Do“ und das von Dylan inspirierte „Ballad Of The Little Man“. Das Debüt von World Party zeigt, dass Karl Wallingers Trennung von den Waterboys richtig und nur logisch war, denn nur hier konnte und kann er seine Gabe als Schöpfer guter Melodien und Dichter intelligenter Texte ausleben.

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World Party: Goodbye Jumbo

Veröffentlicht: 1990
Chrysalis/Ensign/BMG Ariola 260 556

Titel:
Is It Too Late / Way Down Now / When The Rainbow Comes / Put The Message In the Box / Ain’t Gonna Come Till I’m Ready / And I Fell Back Alone / Take It Up / God On My Side /  Show Me To The Top / Love Street / Sweet Soul Dream / Thank You World 

Das Gespür und Talent für gute Melodien ließ Karl Wallinger auch vier Jahre später auf dem zweiten Album nicht im Stich. Es gelang ihm, das gute Debütalbum zu übertrumpfen. Der deutsche Musikexpress kürte „Goodbye Jumbo“ im Mai 1990 zum Album des Monats und jubelte: „Inhaltlich reif wie ein Alterswerk von Bob Dylan, musikalisch aber frisch wie eine Morgendusche. (…) Diese Platte dokumentiert Karl Wallingers Liebe zu den Beatles und zu hochgradig ausgefeilten Songs, seinen Hang zum Melodienrausch und zu textlich anspruchsvollen Passagen.“
Kluge Texte verbinden sich mit ebensolchen eingängigen Melodien. Thematisch beschäftigen sich Wallingers Texte (nicht nur auf diesem Album) mit der Umwelt, Sozialkritik und natürlich auch mit zwischenmenschlichen Beziehungen. Der Hit „Way Down Now“ sticht mit seinem treibenden Groove, dem pumpenden Piano und den „Ooh-Oohs“ hervor, die sofort an „Sympathy For The Devil“ erinnern. Auch „Put The Message In The Box“ ist ein Popsong erster Güte. Beide Songs wurden als Singles ausgekoppelt, wobei „Way Down Now“ in den US Modern Rock Charts sogar Platz 1 erreichte.
Souverän und als wäre es das Normalste auf der Welt bewegt sich Wallinger auf „Goodbye Jumbo“ von Musikstil zu Musikstil. Wieder war Sinéad O’Connor mit von der Partie (dieses Mal als Backgroundsägerin), aber der bemerkenswerteste Mitstreiter war ex-Waterboy Guy Chambers, der mit seinem erstklassigen Songmaterial Jahre später Robbie Williams zum Weltstar machen sollte.

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World Party: Bang!

Veröffentlicht: 1993
Chrysalis/Ensign 0 9463 21991 2 6

Titel:
Kingdom Come / Is It Like Today? / What Is Love All About? / And God Said … / Give It All Away / Sooner Or Later / Hollywood / Radio Days / Rescue Me / Sunshine/  All I Have / Give It All Away (Reprise)

Beim Musikexpress schien Karl Wallinger ein Stein im Brett zu haben, denn die Redaktion entschied sich im Mai 1993 erneut dafür, das neue World Party-Werk als Album des Monats auszuzeichnen.
Obwohl es nun mit dem Gitarristen Dave Catlin-Birch und dem Schlagzeuger Chris Sharrock zwei offizielle Bandmitglieder gab, blieb Wallinger klar der Chef im Ring. Das Album beginnt stark mit dem schön instrumentierten und gesungenen „Kingdom Come“ und dem Ohrwurm „Is It Like Today?“, einer Mischung aus Westcoast und Swinging Sixties, die abermals Karl Wallingers Ausnahmestellung als Songschmied unterstreicht.
Wie auch auf den beiden Vorgängeralben herrscht auf „Bang!“ Stilvielfalt. Pop, Psychedelic, Soul, Folk, aber auch funkige Elemente, die nicht nur auf „Bang!“ immer wieder an Prince erinnern. Dennoch hat das Album für meinen Geschmack auch Längen, die es auf den anderen Alben so nicht gibt. Insbesondere der Einsatz synthetischer Sounds, die einigen Songs einen Hauch von Hip Hop, Rap oder House verleihen, wirken eher lähmend als bereichernd. Einige richtig gute Nummern gibt es neben den beiden Eröffnungsstücken dann doch: „Sunshine“ (das stark an „Wild Horses“ von den Stones und „Getting In Tune“ von The Who angelehnt ist), „Sooner Or Later“ mit seinen Mitsingqualitäten und das ebenso eingängige „All I Have“.
Dennoch ist „Bang!“ in der Summe immer noch ein ideenreiches Album, das sich vom Mainstream-Einerlei abhebt. Bis heute ist „Bang!“ mit einem Platz 2 in den UK-Charts die erfolgreichste Veröffentlichung von World Party.

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World Party: Egyptology

Veröffentlicht: 1997
Chrysalis/PolyGram/EMI 7243 8 56482 2 9

Titel:
Is It Time / Beautiful Dream / Call Me Up / Vanity Fair / She’s The One / Vocal Interlude / Curse Of The Mummy’s Tomb / Hercules / Love Is Best / Rolling Off A Log / Strange Groove / The Whole Of The Night / Piece Of Mind / This World / Always

„Egyptology“ ist mein persönlicher Favorit. Über allem schwebt das großartige Liebeslied „She’s The One“. Diese schöne Melodie steht ganz in der Tradition der klassischen Paul McCartney-Balladen. 1997 nahm die Welt von diesem Stück kaum Notiz, denn nicht zuletzt wurde es auch gar nicht als Single ausgekoppelt (sondern lediglich „Beautiful Dream“). Zwei Jahre später – Wallingers ehemaliger Kollege Guy Chambers war inzwischen Robbie Williams‘ musikalischer Direktor – coverte der ehemalige Take That-Star Karl Wallingers Song und erreichte damit die zweite Nr. 1-Single seiner Karriere.
Möglicherweise ist „Egyptology“ mit 15 nicht durchgängig überdurchschnittlichen Songs etwas zu lang geraten. Aber das Album hat eine ganze Menge zu bieten. Als Einstieg das fröhliche, beatleske „It Is Time“ mit einem furiosen Finale, das lässig groovende „Beautiful Dream“ mit seinem überaus lieblichen Refrain, „Call Me Up“ als weitere potenzielle Hitsingle, das ruhig beginnende, sich dann aber im Kinks-artigen Refrain steigernde „Vanity Fair“, das hypnotische und vor allem in den Strophen an „Walrus“-Lennon erinnernde „Curse Of The Mummy’s Tomb“ und „The Whole Of The Night“, welches einen Großteil seiner Inspiration ebenfalls aus dem Jahr 1967 holt. Karl Wallingers viertes Album ist vielleicht sein Meisterstück.

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Karl Wallinger hatte innerhalb von elf Jahren vier Alben veröffentlicht. Ein recht ordentlicher Schnitt. Doch nach „Egyptology“ folgte im Jahr 200o mit „Dumbing Up“ nur noch ein „richtiges“ Album. Im Jahr 2001 erkrankte Wallinger an einem Hirn-Aneurysma, das zu einer zeitweiligen Unfähigkeit zu sprechen führte. Es folgte eine fünfjährige Phase der Behandlung und Rehabilitation. 2006 wagte Wallinger die Rückkehr auf die Bühne. Aus dem großen Zirkus der Musikindustrie und der Tretmühle Album-Tour-Album-Tour zog er sich zurück. Doch im Jahr 2012 veröffentlichte der Songschreiber und Multiinstrumentalist mit „Arkeology“ eine bei der Musikkritik gut aufgenommene 70 Tracks starke Sammlung von neuen Songs, Live-Aufnahmen, Interviews, B-Seiten und Coverversionen.

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VERLOSUNG:
30 Jahre World Party – für www.ex-beatles.de ein Anlass zum Feiern. Wer das CD-Set mit den ersten vier Alben von World Party gewinnen möchte, der hinterlässt unter diesem Beitrag einen Kommentar. Die Losfee wird nach dem Stichtag unter allen Kommentatoren die Gewinnerin oder den Gewinner ermittleln.

Teilnahmeschluss: 11. August 2016

Viel Glück!

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Von wegen Sommerloch

(AB) Vor einigen Tagen kehrte ich aus dem Urlaub zurück. Im Regelfall ist der Juli nicht gerade eine sprudelnde Quelle nennenswerter (Ex-)Beatles-Nachrichten. Doch das in vielerlei Hinsicht eigenartige Jahr 2016 hat offenbar kein Sommerloch vorzuweisen. Die interessantesten Neuigkeiten habe ich in einem achtteiligen NEWS roundup redaktionell aufgearbeitet. Viel Spaß beim Lesen!

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NEWS roundup Juli 2016 (8): Neues Album von George Harrison in Aussicht

(AB) Die Familie des 2001 verstorbenen Ex-Beatles George Harrison ist in den vergangenen 15 Jahren im Bezug auf bislang unbekanntes Material sparsam mit posthumen Veröffentlichungen gewesen. Das 2002 erschienene Album „Brainwashed“ konnte George Harrison selbst nicht mehr so vollenden, wie er es sich vorstellte. Sohn Dhani und ELO-Mastermind Jeff Lynne bekamen klare Anweisungen, welche Schritte bis zur Fertigstellung noch nötig waren. „Early Takes, Volume 1“ war im Jahr 2012 das einzige Album mit bislang unbekanntem (Demo-)Material. Es stellte zugleich ein Begleitwerk zu Martin Scorseses ausgezeichneter Dokumentation „Living In The Material World“ dar.
Ein Interview, das das Billboard-Magazin kürzlich mit Olivia Harrison führte, nährt nun die Hoffnung auf ein Volume 2 in der vor vier Jahren begonnenen „Early Takes“-Serie. Die Witwe des Ex-Beatles gab an, dass sie zusammen mit ihrem Sohn plant, weitere unbekannte Aufnahmen zu veröffentlichen und erklärte: „Es gibt eine ganze Menge Songs, die unvollendet sind. Ich denke, dass sich da ein Projekt anbietet. Ich brauche lediglich Zeit, um mich angemessen darum zu kümmern.“ Das Wort „unvollendet“ legt die Interpretation nahe, dass es auch eine Veröffentlichung außerhalb dieser Reihe werden könnte.


George Harrisons Version des Everly Brothers-Hits „Let It Be Me“.


George Harrison auf den Spuren von Elvis: „Going Down to Golders Green“. Diesen Song schrieb der Ex-Beatle während der Sessions für die Apple-Künstlerin Doris Troy (Dezember 1969 bis Juni 1970).

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NEWS roundup Juli 2016 (7): Paul McCartney als erfolgreichster Albumkünstler ausgezeichnet

(AB) Paul McCartney hat weltweit geschätzte 700 Millionen Alben verkauft. Nun ist er von der britischen Official Charts Company mit dem Official Chart Record Breaker Award ausgezeichnet worden. Der Ex-Beatle erhält damit die Anerkennung als erfolgreichster britischer Albumkünstler aller Zeiten. In der Pressemeldung werden 22 Nr. 1-Alben genannt, von „Please Please Me“ im Jahr 1963 bis zur Beatles-Hitsammlung „1“, die im Jahr 2000 erschien. Dazwischen liegen diverse andere Spitzenreiter aus Beatles-, Wings- und Solozeiten. Bei der Aufzählung wurde allerdings das letzte Nr. 1-Album McCartneys vergessen: „Flowers In The Dirt“ erreichte 1989 in Großbritannien ebenfalls die Spitze der Album-Charts.

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NEWS roundup Juli 2016 (6): Überraschender Fund einer McCartney-Demoaufnahme

(AB) Bis kurz vor der Trennung der Beatles haben John Lennon und Paul McCartney gelegentlich Songs, die sich nicht für sich selbst verwenden wollten, an andere Künstler abgegeben. Nicht selten konnten jene Interpreten damit dann auch einen Hit landen. Dazu gehörte auch die im letzten Jahr verstorbene persönliche Beatles-Freundin Cilla Black. Die Liverpoolerin erreichte 1964 mit dem von Paul McCartney geschriebenen und von George Martin produzierten „It’s For You“ Platz 7 der britischen Charts.
Nun entdeckte ein Familienangehöriger Blacks in ihrem Nachlass einen braunen Umschlag mit dem handschriftlichen Titel „It’s For You“ und dem Namen Cilla Black. Darin befand sich eine entsprechende Schallplatte. Zusammen mit anderen Fundstücken wurde diese zur Taxierung des Wertes in den Liverpooler Beatles Shop in der Mathew Street gebracht. Dort hörte man 21 Acetat-Demo-Schallplatten durch und als „It’s For You“ als letzte Platte aufgelegt wurde, trauten die Anwesenden ihren Ohren nicht: Es handelte sich um die persönliche, bislang ungehörte Aufnahme Paul McCartneys.
Das Stück mit einer Laufzeit von knapp zwei Minuten wird nun am 27. August bei einer Beatles Memorabilia Auktion im Paul McCartney Auditorium of the Liverpool Institute for Performing Arts (LIPA) versteigert. Es wird ein Erlös von 15.000 bis 20.000 GBP (ca. 18.000 bis 24.000 Euro) erwartet.


Hier kann man einen kurzen Ausschnitt der Rarität hören

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NEWS roundup Juli 2016 (5): Neuer Beatles-Film, neues Beatles-Album

(AB) Zwei große Beatles-Neuigkeiten stehen vor der Tür: Regisseur Ron Howard („A Beautiful Mind“, „Frost/Nixon“, „Apollo 13“) hat seinen Dokumentarfilm „The Beatles: Eight Days A Week- The Touring Years“ fertiggestellt, der die Beatles als Liveband in den Jahren 1962 bis 1966 porträtiert. Man darf guter Hoffnung sein, dass der Film eine Menge seltenes und auch nie gesehenes Material enthalten wird. „The Beatles: Eight Days A Week- The Touring Years“ entstand unter Mitwirkung von Paul McCartney, Ringo Starr, Olivia Harrison und Yoko Ono. Die Weltpremiere des Films wird am 15. September in London stattfinden. Anschließend ist eine Aufführung auch in ausgewählten deutschen Kinos geplant. Eine Veröffentlichung auf DVD/Blu-ray wird nicht lange auf sich warten lassen.

Flankiert wird der Dokumentarfilm mit der Wiederveröffentlichung des 1977er Beatles-Albums „Live At The Hollywood Bowl“, das am 09. September nun erstmalig auf CD erscheinen wird – inklusive vier Bonus-Tracks.  Auch eine Klappcover-LP mit 180g Vinyl und 24-seitigem Booklet ist vorgesehen. In den sozialen Medien kritisierten Fans, dass nicht das ursprüngliche Cover verwendet wird, sondern weitestgehend das Design des Filmplakats für „The Beatles: Eight Days A Week- The Touring Years“. Zudem wurde bemängelt, dass man nicht die Gelegenheit nutzt, die vollständigen drei Konzerte in der Hollywood Bowl von 1964 und 1965 zu veröffentlichen.
Doch die Beatles-Fans können davon ausgehen, dass Giles Martin mit seinem Remaster dafür gesorgt hat, dass die Aufnahmen besser klingen als je zuvor. Durch ein Demixing genanntes Verfahren konnte so u.a. das stark im Vordergrund stehende, einst künstlich eingefügte Gekreische der Fans auf ein gesundes Maß minimiert werden.

The Beatles: Live At The Hollywood Bowl

1. “Twist and Shout” (August 30, 1965)
2. “She’s A Woman” (August 30, 1965)
3. “Dizzy Miss Lizzy” (August 30, 1965/August 29, 1965 edit)
4. “Ticket to Ride” (August 29, 1965)
5. “Can’t Buy Me Love” (August 30, 1965)
6. “Things We Said Today” (August 23, 1964)
7. “Roll Over Beethoven” (August 23, 1964)
8. “Boys” (August 23, 1964)
9. “A Hard Day’s Night” (August 30, 1965)
10. “Help!” (August 29, 1965)
11. “All My Loving” (August 23, 1964)
12. “She Loves You” (August 23, 1964)
13. “Long Tall Sally” (August 23, 1964]
14. “You Can’t Do That” (August 23, 1964) *
15. “I Want to Hold Your Hand” (August 23, 1964) *
16. “Everybody’s Trying to Be My Baby” (August 30, 1965) *
17. “Baby’s In Black” (August 30th, 1965) *

* bisher unveröffentlicht

The-Beatles---live-at-the-Hollywood-Bowl

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NEWS roundup Juli 2016 (4): (Ex-)Beatles-Familientreffen in Las Vegas

(AB) Am 30. Juni 2006 hatte die Beatles-Show „LOVE“ in Las Vegas Premiere. Das dazugehörige von George und Giles Martin produzierte Album erschien im November desselben Jahres. Die Idee für „LOVE“ ging auf George Harrison zurück, der im Jahr 2000 ein Gespräch mit seinem Freund Guy Laliberté (einer der Gründer der weltbekannten Artistengruppe Cirque du Soleil) den Grundstein für eine große Erfolgsgeschichte legte. Die remixte Musik der Beatles, atemberaubende Akrobatik und ein zauberhaftes Bühnendesign verbinden sich bei der im Mirage Hotel in Las Vegas aufgeführten Stück zu einem unvergleichlichen Erlebnis, von dem sich der Autor dieser Zeilen im Jahr 2o10 persönlich überzeugen konnte.
10 Jahre „LOVE“ gab es zu feiern und die Beatles-Familie war am 14. Juli 2016 zu diesem Jubiläum fast vollzählig erschienen. Paul McCartney und Nancy Shevell, Ringo Starr und Barbara Bach, Yoko Ono und Sean Lennon – lediglich Olivia und Dhani Harrison konnten nicht teilnehmen. Für die Journalisten gab es wenige Momente auf dem Roten Teppich, die restliche Zeit widmeten die Ex-Beatles Paul McCartney und Ringo Starr der Aufführung und einer anschließenden Ansprache an die Künstler des Cirque du Soleil.


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NEWS roundup Juli 2016 (3): Ringo Starr und Paul McCartney wiedervereint?

(AB) Selbst auf die Hälfte ihrer ehemaligen Mitglieder reduziert lechzen die Medien nach einer Wiedervereinigung der früheren Beatles Paul McCartney und Ringo Starr. Bei den Feierlichkeiten zum 10-jährigen Jubiläum der Beatles-Show „LOVE“ in Las Vegas wurde Produzent Giles Martin (Sohn von Sir George Martin und Produzent von LOVE und Paul McCartneys Album „New“) auf eine solche Möglichkeit angesprochen. Giles Martin erklärte, dass er als Produzent grundsätzlich für eine Zusammenarbeit der beiden Ex-Beatles offen sei, aber er führte klug aus: „Ich denke, Sie fragen mich das um zu hören, ob das dann wie bei den Beatles wäre. Nein, das wäre es nicht. Die Beatles waren zu viert.“
Wenige Tage später waren mehrere Meldungen zu lesen, die von dem vermeintlichen Wunsch Ringo Starrs berichtetet, lieber heute als morgen mit Paul McCartney auf Tour gehen zu wollen. Er müsse das lediglich mit seiner eigenen All Starrs-Tour abstimmen. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist diese Äußerung aus dem Zusammhang gerissen, denn schon häufiger scherzte Ringo Starr, dass er kein Problem damit habe, Paul McCartney als Bassist bei seinen All Starrs aufzunehmen. Auch in Zukunft wird man wohl nicht von Nachrichten verschont bleiben, die von nicht gerade für seriöse Berichterstattung bekannten Medien wie FoxNews verbreitet werden.

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NEWS roundup Juli 2016 (2): Neue Konzertdaten für Ringo Starr

(AB) Seinen 76. Geburtstag feierte Ringo Starr in Los Angeles. Vor dem legendären Capitol Records-Gebäude versammelten sich Fans und prominente Gäste zur #PeaceAndLove Geburtstagsparty. Auf der improvisierten Bühne fanden sich neben dem Jubilar Musiker wie Jim Keltner, Joe Walsh, Eric Burdon, Benmont Tench, Dave Stewart, Edgar Winter, Richard Marx, Steve Lukather, Gregg Bissonette und auch Regie-Legende David Lynch und Schauspieler Joe Montagna ein. Bei den Feierlichkeiten wurden folgende Songs gespielt:

Don’t Pass Me By – Vandaveer
Photograph – Vandaveer
It Don’t Come Easy – Alberta Cross
You Can’t Fight Lightning – Alberta Cross
With A Little Help From My Friends – Dave Stewart & Jon Stevens
No No Song – Dave Stewart & Jon Stevens

Zeitgleich wurden neue Konzertdaten bekanntgegeben. Elf neue Termine mit der zuletzt bekannten All Starrs-Besetzung verteilen sich auf die USA, Japan und Südkorea:

OKTOBER:
15. Oktober 2016:
Sonqualmie, Snoqualmie Casino, Washington (USA)
16. Oktober 2016: Spokane, Spokane Arena Star Theatre, Washington (USA)
18. Oktober 2016: Portland, Keller Auditorium, Oregon (USA)
19. Oktober 2016: Reno, Grand Sierra Casino Theater, Nevada (USA)
20. Oktober 2016: Costa Mesa, Segerstrom Center For The Arts, Kalifornien (USA)
24. Oktober 2016: Osaka, Orix Gekijo (Japan)
25. Oktober 2016: Nagoya, Aichi-Ken Geijutsu Gekijo (Japan)
27. Oktober 2016: Fukuoka, Sun Palace Hall (Japan)
28. Oktober 2016: Hiroshima, Bunkagakuen HBG Hall,
31. Oktober 2016: Tokio, Orchard Hall (Japan)

NOVEMBER:
01. November 2016: Tokio, Orchard Hall (Japan)
02. November 2016: Tokio, Orchard Hall (Japan)
05. November 2016: Seoul, Olympic Gymnasium (Südkorea)



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