„Imagine“ – Song des Jahrhunderts / Yoko Ono als Co-Autorin

(AB) Sean Lennon berichtet davon, gerade den stolzesten Moment seines bisherigen Lebens zu feiern. Dass die National Music Publishers Association John Lennons „Imagine“ als Song des Jahrhunderts auszeichnet, sei schon eine besondere Ehre. Aber dass Seans Mutter Yoko Ono nun auch die Co-Autorenrechte erhalten soll, erfülle ihn mit unbeschreiblicher Freude.
John Lennon ist insbesondere von 1968 bis 1971 stark von Yoko Onos künstlerischem Wirken beeinflusst worden.

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MarxLeaks: Hinweis auf Ringo Starrs kommendes Soloalbum

(AB) Richard Marx, Mainstreamradio-Hitlieferant der 80er Jahre und langjähriger Mitstreiter Ringo Starrs, hat ein Aufsehen erregendes Foto auf seinem Twitter-Account veröffentlicht. Es zeigt den Autor David Wild, vor allen Dingen aber Ringo Starr, der der Kamera eine CD-Hülle mit seinem Konterfei und dem Titel „Ringo 2017“ entgegestreckt.
Die Fans wissen zwar Ringo Starrs ungebrochene Freude an der Musik und seinen Enthusiasmus zu schätzen. Dennoch wird auch Kritik laut, denn das Coverdesign gleicht ebenso wie der unoriginelle Titel „Ringo 2017“ (hieß das vorletzte Studioalbum doch schon „Ringo 2012“) einer kreativen Bankrotterklärung. Doch die Hoffnung bleibt, solange es noch keine offizielle Pressemitteilung gibt: Albumtitel, Covermotiv und Veröffentlichungsdatum sind noch unbekannt.

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Dhani Harrison kündigt Soloalbum an

(AB) George Harrisons 38-jähriger Sohn Dhani ist nicht nur Nachlassverwalter des früheren Leadgitarristen der Beatles, sondern selbst auch musikalisch äußerst aktiv. Wer allerdings Musik im Stil des berühmten Vaters erwartet, muss zur Kenntnis nehmen, dass sich Dhani stilistisch sehr eigenständig und vorwiegend im Bereich Alternative Rock bewegt. Mit seiner Band thenewno2 hat er zwischen 2008 und 2013 bereits drei Alben veröffentlicht. Nun scheint Dhani Harrison für einen Alleingang bereit zu sein. Ein Vertrag mit BMG ist unterzeichnet und das erste Soloalbum wird im Herbst erscheinen.  Bei den ersten zwei Solokonzerten, die Ende Juli in Los Angeles und in New York stattfinden werden, wird es höchstwahrscheinlich Kostproben des noch unbenannten Albums geben.

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Paul McCartneys 75. Geburtstag

(AB) Viele Medien rund um den Globus würdigten am 18. Juni den 75. Geburtstag Paul McCartneys. Als interessantes Beispiel sei hier die Frankfurter Allgemeine Zeitung erwähnt, deren Autor Jörg Thomann sich in einem Offenen Brief im Namen der FAZ für die wenige respektvolle Berichterstattung in der Vergangenheit entschuldigte. Diese Vergangenheit liegt jedoch weit zurück in einer Zeit, als das ehrwürdige Feuilleton wenig von den emporstrebenden Vier aus Liverpool hielt. Das ist bemerkenswert, jedoch nur halbherzig. Die Schelte, die McCartney vor allen Dingen in den ersten zwei bsi drei Jahrzehnten nach den Beatles einstecken musste, bleibt im Artikel unerwähnt. Paul McCartneys Töchter gratulierten ihrem Vater über die sozialen Netzwerke mit rührenden privaten Fotos.
Zeitgleich wurde bekannt, dass Queen Elizabeth II. zwanzig Jahre nachdem sie den Ex-Beatle zu einem Sir adelte, Paul McCartney nun in den Stand eines Companion of Honour erheben wird. McCartney selbst ließ verlauten, dass er sich glücklich über diese große Ehre schätze.

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Paul McCartneys Videobotschaft für „One Love Manchester“

(AB) 50.000 Zuschauer kamen am 4. Juni in Manchesters Old Trafford Cricket Ground zu „One Love Manchester“, einem von der US-Sängerin Ariana Grande initiierten Gedenkkonzert zusammen. Hintergrund des Benefizkonzertes war der Terroranschlag nach einem Konzert von Ariana Grande am 22. Mai in der Manchester Arena. Bei dem Sprengstoffattenat kamen 23 Menschen ums Leben, 116 wurden verletzt.
Respektvoll und zugleich ausgelassen zollten Stars wie Robbie Wiliams, Liam Gallagher, Coldplay, Take That, Pharell Williams, Ariana Grande und viele andere den Opfern Tribut. Andere Interpreten ließen sich per Videobotschaft zuschalten. Neben Künstlern wie Stevie Wonder und U2 übermittelte auch Paul McCartney sein Mitgefühl und Solidarität.
Das Konzert wurde in über 38 Länder übertragen. Die Erlöse gingen an den Nothilfefonds We Love Manchester Emergency Fund.



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30 Jahre World Party: Wir haben einen Gewinner!

(AB) Anlässlich des 30-jährigen Bestehens von Karl Wallingers Bandprojekt World Party stellte www.ex-beatles.de in der Rubrik Musik-Tipps das Schaffen des walisischen Songschreibers vor und verloste ein CD-Paket mit den ersten vier World Party-Alben. Ein einfacher Kommentar unter dem Beitrag sicherte die Teilnahme an der Verlosung. Ganze vier Musikfreunde nutzten bis zum 11. August diese Chance. Sicherlich keine begeisternde Resonanz, doch dafür eine hohe Gewinnwahrscheinlichkeit für die Teilnehmer.
Mit etwas Verzögerung wurde der Gewinner heute ermittelt. Über das CD-Set kann sich Martin Vogt freuen. Herzlichen Glückwunsch!

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Der spannende Moment: Der Gewinner wird aus dem prall gefüllten Lostopf gezogen

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Tipp & Verlosung zum 30. Bandjubiläum von World Party

In diesem Jahr feiert das Bandprojekt des walisischen Songschreibers Karl Wallinger den 30. Geburtstag. Wallingers Songs können nicht verleugnen, dass sich hinter ihrem Urheber ein großer Beatles-Fan verbirgt. Grund genug für eine Vorstellung dieses außergewöhnlich talentierten Musikers. Zur Feier des Bandjubiläums verlost www.ex-beatles.de ein CD-Set ersten vier World Party-Alben. Dazu später mehr.

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worldparty_privateWorld Party: Private Revolution

Veröffentlicht: 1986
Chrysalis/Ensign/Ariola 257 901

Titel:
Private Revolution / Making Love (To The World) / Ship Of Fools / All Come True / Dance Of The Hoppy Lads / It Can Be Beautiful (Sometimes) / The Ballad Of The Little Man / Hawaiian Island World / All I Really Want To Do / World Party / It’s All Mine

Karl Wallinger war von 1984 bis 1985 Mitglied der Waterboys. Mit Wallinger konnte die Band 1985 einen soliden Hit verbuchen: „The Whole Of The Moon“. Auch das dazugehörige Album „This Is The Sea“ verkaufte sich recht gut. Dennoch entschloss sich Wallinger die Waterboys zu verlassen und seine eigene Band World Party zu gründen. In den 30 Jahren ihres Bestehens war World Party stets Karl Wallingers Bandprojekt, ein Vehikel um mit unterschiedlichen Begleitmusikern oder auch im Alleingang seine Ideen zu verwirklichen.
Als „Private Revolution“ auf den Markt kam, konnte man dies schon ahnen, denn die einzige auf dem Cover abgebildete Person war Wallinger selbst. Zu den Begleitmusikern gehörten u.a. Anthony Thistlethwaite (Waterboys) und auch Sinéad O’Connor.
Das unwiderstehliche „Ship Of Fools“ wurde zum Hit und enthielt auf der B-Seite der Maxi-Single das Beatles-Cover „Nowhere Man“ und mit „World Groove (Do The Mind Guerrilla)“ eine Lennon-Anspielung (vgl. „Mind Games“).
Hervorzuheben wären darüber hinaus das wunderbare „Hawaiian Island World“, bei dem sich Counrty und Südsee treffen und das von Sinéad O’Connor gesanglich unterstützt wird. Auch der der schöne Popsong „World Party“ braucht nicht lange, um im Ohr hängen zu bleiben. Sehr überzeugend gelingen Wallinger das Dylan-Cover „All I Really Want To Do“ und das von Dylan inspirierte „Ballad Of The Little Man“. Das Debüt von World Party zeigt, dass Karl Wallingers Trennung von den Waterboys richtig und nur logisch war, denn nur hier konnte und kann er seine Gabe als Schöpfer guter Melodien und Dichter intelligenter Texte ausleben.

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World Party: Goodbye Jumbo

Veröffentlicht: 1990
Chrysalis/Ensign/BMG Ariola 260 556

Titel:
Is It Too Late / Way Down Now / When The Rainbow Comes / Put The Message In the Box / Ain’t Gonna Come Till I’m Ready / And I Fell Back Alone / Take It Up / God On My Side /  Show Me To The Top / Love Street / Sweet Soul Dream / Thank You World 

Das Gespür und Talent für gute Melodien ließ Karl Wallinger auch vier Jahre später auf dem zweiten Album nicht im Stich. Es gelang ihm, das gute Debütalbum zu übertrumpfen. Der deutsche Musikexpress kürte „Goodbye Jumbo“ im Mai 1990 zum Album des Monats und jubelte: „Inhaltlich reif wie ein Alterswerk von Bob Dylan, musikalisch aber frisch wie eine Morgendusche. (…) Diese Platte dokumentiert Karl Wallingers Liebe zu den Beatles und zu hochgradig ausgefeilten Songs, seinen Hang zum Melodienrausch und zu textlich anspruchsvollen Passagen.“
Kluge Texte verbinden sich mit ebensolchen eingängigen Melodien. Thematisch beschäftigen sich Wallingers Texte (nicht nur auf diesem Album) mit der Umwelt, Sozialkritik und natürlich auch mit zwischenmenschlichen Beziehungen. Der Hit „Way Down Now“ sticht mit seinem treibenden Groove, dem pumpenden Piano und den „Ooh-Oohs“ hervor, die sofort an „Sympathy For The Devil“ erinnern. Auch „Put The Message In The Box“ ist ein Popsong erster Güte. Beide Songs wurden als Singles ausgekoppelt, wobei „Way Down Now“ in den US Modern Rock Charts sogar Platz 1 erreichte.
Souverän und als wäre es das Normalste auf der Welt bewegt sich Wallinger auf „Goodbye Jumbo“ von Musikstil zu Musikstil. Wieder war Sinéad O’Connor mit von der Partie (dieses Mal als Backgroundsägerin), aber der bemerkenswerteste Mitstreiter war ex-Waterboy Guy Chambers, der mit seinem erstklassigen Songmaterial Jahre später Robbie Williams zum Weltstar machen sollte.

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World Party: Bang!

Veröffentlicht: 1993
Chrysalis/Ensign 0 9463 21991 2 6

Titel:
Kingdom Come / Is It Like Today? / What Is Love All About? / And God Said … / Give It All Away / Sooner Or Later / Hollywood / Radio Days / Rescue Me / Sunshine/  All I Have / Give It All Away (Reprise)

Beim Musikexpress schien Karl Wallinger ein Stein im Brett zu haben, denn die Redaktion entschied sich im Mai 1993 erneut dafür, das neue World Party-Werk als Album des Monats auszuzeichnen.
Obwohl es nun mit dem Gitarristen Dave Catlin-Birch und dem Schlagzeuger Chris Sharrock zwei offizielle Bandmitglieder gab, blieb Wallinger klar der Chef im Ring. Das Album beginnt stark mit dem schön instrumentierten und gesungenen „Kingdom Come“ und dem Ohrwurm „Is It Like Today?“, einer Mischung aus Westcoast und Swinging Sixties, die abermals Karl Wallingers Ausnahmestellung als Songschmied unterstreicht.
Wie auch auf den beiden Vorgängeralben herrscht auf „Bang!“ Stilvielfalt. Pop, Psychedelic, Soul, Folk, aber auch funkige Elemente, die nicht nur auf „Bang!“ immer wieder an Prince erinnern. Dennoch hat das Album für meinen Geschmack auch Längen, die es auf den anderen Alben so nicht gibt. Insbesondere der Einsatz synthetischer Sounds, die einigen Songs einen Hauch von Hip Hop, Rap oder House verleihen, wirken eher lähmend als bereichernd. Einige richtig gute Nummern gibt es neben den beiden Eröffnungsstücken dann doch: „Sunshine“ (das stark an „Wild Horses“ von den Stones und „Getting In Tune“ von The Who angelehnt ist), „Sooner Or Later“ mit seinen Mitsingqualitäten und das ebenso eingängige „All I Have“.
Dennoch ist „Bang!“ in der Summe immer noch ein ideenreiches Album, das sich vom Mainstream-Einerlei abhebt. Bis heute ist „Bang!“ mit einem Platz 2 in den UK-Charts die erfolgreichste Veröffentlichung von World Party.

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World Party: Egyptology

Veröffentlicht: 1997
Chrysalis/PolyGram/EMI 7243 8 56482 2 9

Titel:
Is It Time / Beautiful Dream / Call Me Up / Vanity Fair / She’s The One / Vocal Interlude / Curse Of The Mummy’s Tomb / Hercules / Love Is Best / Rolling Off A Log / Strange Groove / The Whole Of The Night / Piece Of Mind / This World / Always

„Egyptology“ ist mein persönlicher Favorit. Über allem schwebt das großartige Liebeslied „She’s The One“. Diese schöne Melodie steht ganz in der Tradition der klassischen Paul McCartney-Balladen. 1997 nahm die Welt von diesem Stück kaum Notiz, denn nicht zuletzt wurde es auch gar nicht als Single ausgekoppelt (sondern lediglich „Beautiful Dream“). Zwei Jahre später – Wallingers ehemaliger Kollege Guy Chambers war inzwischen Robbie Williams‘ musikalischer Direktor – coverte der ehemalige Take That-Star Karl Wallingers Song und erreichte damit die zweite Nr. 1-Single seiner Karriere.
Möglicherweise ist „Egyptology“ mit 15 nicht durchgängig überdurchschnittlichen Songs etwas zu lang geraten. Aber das Album hat eine ganze Menge zu bieten. Als Einstieg das fröhliche, beatleske „It Is Time“ mit einem furiosen Finale, das lässig groovende „Beautiful Dream“ mit seinem überaus lieblichen Refrain, „Call Me Up“ als weitere potenzielle Hitsingle, das ruhig beginnende, sich dann aber im Kinks-artigen Refrain steigernde „Vanity Fair“, das hypnotische und vor allem in den Strophen an „Walrus“-Lennon erinnernde „Curse Of The Mummy’s Tomb“ und „The Whole Of The Night“, welches einen Großteil seiner Inspiration ebenfalls aus dem Jahr 1967 holt. Karl Wallingers viertes Album ist vielleicht sein Meisterstück.

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Karl Wallinger hatte innerhalb von elf Jahren vier Alben veröffentlicht. Ein recht ordentlicher Schnitt. Doch nach „Egyptology“ folgte im Jahr 200o mit „Dumbing Up“ nur noch ein „richtiges“ Album. Im Jahr 2001 erkrankte Wallinger an einem Hirn-Aneurysma, das zu einer zeitweiligen Unfähigkeit zu sprechen führte. Es folgte eine fünfjährige Phase der Behandlung und Rehabilitation. 2006 wagte Wallinger die Rückkehr auf die Bühne. Aus dem großen Zirkus der Musikindustrie und der Tretmühle Album-Tour-Album-Tour zog er sich zurück. Doch im Jahr 2012 veröffentlichte der Songschreiber und Multiinstrumentalist mit „Arkeology“ eine bei der Musikkritik gut aufgenommene 70 Tracks starke Sammlung von neuen Songs, Live-Aufnahmen, Interviews, B-Seiten und Coverversionen.

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VERLOSUNG:
30 Jahre World Party – für www.ex-beatles.de ein Anlass zum Feiern. Wer das CD-Set mit den ersten vier Alben von World Party gewinnen möchte, der hinterlässt unter diesem Beitrag einen Kommentar. Die Losfee wird nach dem Stichtag unter allen Kommentatoren die Gewinnerin oder den Gewinner ermittleln.

Teilnahmeschluss: 11. August 2016

Viel Glück!

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Von wegen Sommerloch

(AB) Vor einigen Tagen kehrte ich aus dem Urlaub zurück. Im Regelfall ist der Juli nicht gerade eine sprudelnde Quelle nennenswerter (Ex-)Beatles-Nachrichten. Doch das in vielerlei Hinsicht eigenartige Jahr 2016 hat offenbar kein Sommerloch vorzuweisen. Die interessantesten Neuigkeiten habe ich in einem achtteiligen NEWS roundup redaktionell aufgearbeitet. Viel Spaß beim Lesen!

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NEWS roundup Juli 2016 (8): Neues Album von George Harrison in Aussicht

(AB) Die Familie des 2001 verstorbenen Ex-Beatles George Harrison ist in den vergangenen 15 Jahren im Bezug auf bislang unbekanntes Material sparsam mit posthumen Veröffentlichungen gewesen. Das 2002 erschienene Album „Brainwashed“ konnte George Harrison selbst nicht mehr so vollenden, wie er es sich vorstellte. Sohn Dhani und ELO-Mastermind Jeff Lynne bekamen klare Anweisungen, welche Schritte bis zur Fertigstellung noch nötig waren. „Early Takes, Volume 1“ war im Jahr 2012 das einzige Album mit bislang unbekanntem (Demo-)Material. Es stellte zugleich ein Begleitwerk zu Martin Scorseses ausgezeichneter Dokumentation „Living In The Material World“ dar.
Ein Interview, das das Billboard-Magazin kürzlich mit Olivia Harrison führte, nährt nun die Hoffnung auf ein Volume 2 in der vor vier Jahren begonnenen „Early Takes“-Serie. Die Witwe des Ex-Beatles gab an, dass sie zusammen mit ihrem Sohn plant, weitere unbekannte Aufnahmen zu veröffentlichen und erklärte: „Es gibt eine ganze Menge Songs, die unvollendet sind. Ich denke, dass sich da ein Projekt anbietet. Ich brauche lediglich Zeit, um mich angemessen darum zu kümmern.“ Das Wort „unvollendet“ legt die Interpretation nahe, dass es auch eine Veröffentlichung außerhalb dieser Reihe werden könnte.


George Harrisons Version des Everly Brothers-Hits „Let It Be Me“.


George Harrison auf den Spuren von Elvis: „Going Down to Golders Green“. Diesen Song schrieb der Ex-Beatle während der Sessions für die Apple-Künstlerin Doris Troy (Dezember 1969 bis Juni 1970).

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NEWS roundup Juli 2016 (7): Paul McCartney als erfolgreichster Albumkünstler ausgezeichnet

(AB) Paul McCartney hat weltweit geschätzte 700 Millionen Alben verkauft. Nun ist er von der britischen Official Charts Company mit dem Official Chart Record Breaker Award ausgezeichnet worden. Der Ex-Beatle erhält damit die Anerkennung als erfolgreichster britischer Albumkünstler aller Zeiten. In der Pressemeldung werden 22 Nr. 1-Alben genannt, von „Please Please Me“ im Jahr 1963 bis zur Beatles-Hitsammlung „1“, die im Jahr 2000 erschien. Dazwischen liegen diverse andere Spitzenreiter aus Beatles-, Wings- und Solozeiten. Bei der Aufzählung wurde allerdings das letzte Nr. 1-Album McCartneys vergessen: „Flowers In The Dirt“ erreichte 1989 in Großbritannien ebenfalls die Spitze der Album-Charts.

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