Neue McCartney-Single „Hope For The Future“, VÖ: 08.12.2014

(AB) Ausgerechnet an John Lennons 34. Todestag, dem 08. Dezember 2014, wird Paul McCartneys neue Single „Hope For The Future“ veröffentlicht. Der im Abspann des Computerspiels „Destiny“ erklingende Song (ex-beatles.de berichtete) wird in ingesamt fünf verschiedenen Versionen erscheinen:

1) „Hope For The Future (Main)“
2) „Hope For The Future (Thrash)“
3) „Hope For The Future (Beatsession Mix)“
4) „Hope For The Future (Jaded Mix)“
5) „Hope For The Future (Mirwais Mix)“

Liebhaber physischer Tonträger werden abermals enttäuscht sein, denn die neue Single wird ausschließlich digital zum Download verfügbar sein. Die Tage der Singleveröffentlichungen auf CD oder Vinyl sind offenbar nicht nur gezählt, sondern vorbei.

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Das Songwriting war für McCartney anders als sonst üblich. Während sich der Ex-Beatle gewöhnlich auf seine Intuition verlässt, musste er bei dieser von Giles Martin produzierten Auftragsarbeit anders vorgehen: „Es ist so als würdest du ein Porträt für jemanden anfertigen. Du musst deine Vorstellungskraft nutzen und herausfinden, was dieses Projekt braucht, was dein Auftraggeber will und was du bereit bist zu geben. Diese drei Faktoren sind soweit zu kombinieren, dass immer noch deine Integrität gewahrt bleibt. Im Spiel bist du ein Wächter der letzten Stadt auf Erden. Das brachte mich auf die Grundidee ‚Hope For The Future‘, aus der sich alles Weitere entwickelte. Dann wiederum musste ich bedenken, dass der Song nicht nicht nur im Spiel zu hören sein würde, sondern später auch über andere Medien in die Öffentlichkeit gelangt. Das Stück musste für sich stehen, so dass ich keine Verweise auf  Aliens in den Somgtext bringen konnte. Andernfalls hätten sich die Leute gefragt, wovon zum Henker ich sänge. So musste der Song eine Kombination aus Eigenständigkeit, Aussage und Integrität erhalten.“

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Auch die Orchestersuite ist als Download erhältlich

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Various Artists: „The Art Of McCartney“ (2014)

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Various Artists: The Art Of McCartney

Veröffentlicht: 14. November 2014
Arctic Poppy / Kobalt Label Services (Vertrieb: Rough Trade)
Diverse Formate

CD 1
Titel:

Billy Joel: Maybe I’m Amazed / Bob Dylan: Things We Said Today / Heart: Band On The Run / Steve Miller: Junior’s Farm / Yusuf (formerly known as Cat Stevens): The Long And Winding Road / Harry Connick Jr: My Love / Brian Wilson: Wanderlust / Corinne Bailey Rae: Bluebird / Willie Nelson: Yesterday / Jeff Lynne: Junk / Barry Gibb: When I’m Sixty-Four / Jamie Cullum: Every Night / Kiss: Venus And Mars – Rock Show / Paul Rodgers: Let Me Roll It / Roger Daltrey: Helter Skelter / Def Leppard: Helen Wheels / The Cure feat. James McCartney: Hello Goodbye

CD 2
Titel:
Billy Joel: Live And Let Die / Chrissie Hynde: Let It Be / Cheap Trick: Jet / Joe Elliot: Hi Hi Hi / Heart: Letting Go / Steve Miller: Hey Jude / Owl City: Listen To What The Man Said / Perry Farrell: Got To Get You Into My Life / Dion: Drive My Car / Allen Toussaint: Lady Madonna / Dr. John: Let ‚Em In / Smokey Robinson: So Bad / The Airborne Toxic Event: No More Lonely Nights / Alice Cooper: Eleanor Rigby / Toots Hibbert with Sly & Robbie: Come And Get It / B. B. King: On The Way / Sammy Hagar: Birthday

Bonus Tracks im Exclusive Deluxe Box Set:
Robert Smith: C Moon / Booker T. Jones: Can’t Buy Me Love / Ronnie Spector: P.S. I Love You / Darlene Love: All My Loving / Ian McCulloch: For No One / Peter Bjorn & John: Put It There / Wanda Jackson: Run Devil Run / Alice Cooper: Smile Away

Es war im August 2010, als erstmals eine Meldung die Runde machte, dass sich ein ganz besonderes Paul McCartney-Tribute im Entstehungsprozess befände. Es war nicht nur die Botschaft, dass das Werk des Ex-Beatles nun endlich einmal angemessen und im großen Stil gewürdigt wird. Auch die ersten bekanntgegebenen Namen der teilnehmenden Künstler ließ die Fans frohlocken: Billy Joel, Kiss, B.B. King, Paul Rodgers und Garth Brooks wurden genannt (Letzterer fand hingegen nicht den Weg auf das jetzt veröffentlichte Album).

Nach langer Wartezeit ist nun seit dem 14.11.2014 das „The Art Of McCartney“ genannte Tribute-Album auf dem Markt. Beim Blick auf die Liste der Interpreten bleibt einem zunächst mal die Spucke weg. Selbst in der langen Reihe der Lennon-Tributes sucht man vergeblich nach einem vergleichbaren Staraufgebot – auch wenn ganz sicher nicht alle Künstler in die Kategorie „World’s Greatest Artists“ gehören.

“The Art of McCartney” geht auf eine Idee des Produzenten und McCartney-Fans Ralph Sall zurück, der im Jahr 2003 mit dem Ex-Beatle zusammentraf als es darum ging, einen Song aus den “Ram”-Sessions (1971) für einen Film-Soundtrack zu verwenden. Paul McCartney brauchte nicht lange, um dem Projekt seinen Segen zu geben.

Anders als bei ähnlich gelagerten Alben entstanden die Aufnahmen für “The Art of McCartney” auf eine ungewöhnliche Weise. Statt Musiker darum zu bitten, in ihren Archiven zu kramen oder in ihrem Studio einen Song aufzunehmen, war die Methode für dieses Album eine andere: Die Gitarristen Rusty Anderson und Brian Ray, der Keyboarder Paul ‘Wix’ Wickens und der Schlagzeuger Abe Laboriel Jr. bilden seit 12 Jahren nicht nur McCartneys Tourband – Wickens ist sogar seit 25 Jahren mit ihm auf den Bühnen der Welt – sondern unterstützen den Ex-Beatle auch bei Studioaufnahmen. Sie kennen seine kreative Welt und sein Oevre wie kaum jemand anders. So bildeten Anderson, Ray, Wickens und Laboriel Jr. gewissermaßen die Hausband, mit der dann die jeweiligen Hauptakteure im Studio eine große Auswahl von Beatles-, Wings- und Solo-Songs aufnahmen. Doch was taugt dieses Konzept?

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„The Art Of McCartney“ grüßt von Hamburger Wänden  (Foto © Kai Gerullis)

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Und noch einmal Hamburg (Bergedorf) (Foto © Instagram-Account „adelaitea“)

Um es vorweg zu nehmen: nicht viel. Einige Tage vor Veröffentlichung gab es im Internet über tape.tv bereits die Möglichkeit, die regulären 34 Titel der Doppel-CD in kompletter Länge zu hören. Der Tenor der Fans und der Onlinemedien ist einstimmig: Hier wurde eine große Chance vertan. Die überwiegende Zahl der Interpretationen bewegt sich sehr dicht am Original, so dass man sich fragt, welchen Sinn „The Art Of McCartney“ überhaupt macht. Ralph Sall erklärt, dass der zentrale Idee gewesen sei, eine Sammlung der größten Namen im Musikgeschäft zu gewinnen. Doch mit welchem Ziel? Offenbar das der größtmöglichen Werktreue. Doch genau dies ist der Pferdefuß dieser Veröffentlichung. Gerade für diese Armada von Helden der Rock- und Popmusik wäre eine freie Herangehensweise eine großartige Herausforderung gewesen – und eine wahre Würdigung des Komponisten, dessen Melodien so reich, zeitlos und von großer Anziehungskraft sind. Das Ergebnis kreativer Bearbeitungen hätte nicht nur den McCartney-Fans ein spannendes Hörerlebnis geboten. In den mehr als zehn Jahren, die seit der ersten Idee zu diesem Album vergangen sind, hätte es ausreichend Möglichkeiten gegeben, die gute Songauswahl dieses Tributes mit mehr Mut anzugehen.

„The Art Of McCartney“ beginnt mit einer der größten Enttäuschungen. Billy Joel brüllt sich durch Paul McCartneys wohl größten Solo-Song „Maybe I’m Amazed“. Der „Piano Man“ beginnt sehr gefällig im mittleren Stimmspektrum, doch schon im im dritten Satz des Songtextes klingt sein Geröhre zu gequält und gepresst. Dazu das praktisch unveränderte Arrangement der McCartney-Band. Das Wechselspiel zwischen zarten und leidenschaftlich rockenden Passagen beherrscht selbst Paul McCartney mit seiner in die Jahre gekommenen Stimme besser, wenn er heute diesen Song live spielt. Das folgende „Things We Said Today“ ist dagegen eine Wohltat: Bob Dylan singt McCartneys Beatles-Klassiker von 1965 wie ein verkaterter Tom Waits, der zuvor mit einer guten Portion Reißnägeln gegurgelt hat. In einem etwas freieren Arrangement steht die bizarre Stimme des kauzigen wie genialen Songpoeten im Vordergrund und verleiht der Sache eine gewisse Spannung.

Es ist müßig, in den originalgetreu nachgespielten Songs die kleinen Besonderheiten herauszuarbeiten. Manchmal sucht man sie sogar vergebens – wie beispielsweise (!) bei Steve Millers Version von „Junior’s Farm“, Joe Elliotts „Hi Hi Hi“ oder Jeff Lynnes Fassung von „Junk“. Diese Songs in der Version ihres Urhebers zu hören, macht mehr Sinn. Wenn es Grund um Aufhorchen gibt wie bei den kurzen Soli der Jazzvirtuosen Jamie Cullum („Every Night“) und Harry Connick Jr („My Love“) und dem des Country-Haudegens Willie Nelson („Yesterday“), dann fragt man sich, warum diesen Künstlern nicht die Möglichkeit gegeben wurde, sich konsequent und frei in ihrem angestammten Genre zu bewegen. Ferner wäre ein authentischer New Orleans-Sound der Legenden Dr. John („Let ‚Em In“) und Allen Toussaint („Lady Madonna“) wünschenswert gewesen. Auch bei Kiss, bekennende Beatles- und McCartney-Fans, hört man ohne Zweifel Freude in der Interpretation von „Venus And Mars/Rock Show“ heraus. Doch letztlich wünscht man sich einfach nur, dass es eine reine Kiss-Version dieser großartigen Wings-Nummer gegeben hätte. Eigenartig auch „Eleanor Rigby“ von Alice Cooper, der hervorragend Balladen interpretieren kann, im 1:1-Arrangement des Meisterwerks von 1966 hingegen weit unter seinen Möglichkeiten bleibt. Mehr Biss und Flair hat da seine Version von „Smile Away“, die man allerdings nur unter den Bonustracks des sündhaft teuren Exclusive Deluxe Box Sets von „The Art Of McCartney“ findet.

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Unter Wert verkauft: Alice Cooper (Foto © 2010 Ansgar Bellersen)

Doch es gibt auch Lichtblicke. So liefert Beach Boys-Mastermind Brian Wilson, den viel mit Paul McCartney verbindet, eine zauberhaft emotionale und insbesondere gesanglich durchdachte Version von „Wanderlust“. Erfrischend ist auch die ungewöhnliche Interpretation von „No More Lonely Nights“ durch die junge US-amerikanische Indie-Rockband The Airborne Toxic Event (überhaupt wäre es gut gewesen, mehr junge Interpreten – mit großem Namen – zu verpflichten). Das ist der richtige Weg – gottlob kein Einzelfall auf „The Art Of McCartney“.  So verändern Toots Hilbert mit Unterstützung von Sly & Robbie „Come And Get It“ in eine Reggae-Version. Paul McCartney, ein großer Fan dieses Genres, wird dies mit Sicherheit gefallen. Eine Steilvorlage für den Blueskönig B.B. King ist Paul McCartneys „On The Way“, das er sehr authentisch und eigen zelebriert. Schön auch Ronnie Spectors „P.S. I Love You“, das Erinnerungen an die Wall Of Sound ihrer Ex-Mannes weckt, der Produzentenlegende Phil Spector. Schließlich ist noch Wanda Jackson hervorzuheben, die Rockabilly- und Countysängerin, die ihren größten Hit mit „Let’s Have A Party“ feierte und nun mit 77 Jahren eine respektabel rockende Version von McCartneys „Run Devil Run“ (1999) hinlegt.

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„The Art Of McCartney“ als Vinyl-Dreifachalbum

Ob man sich „The Art Of McCartney“ zulegen sollte, muss jeder selbst entscheiden. Es überwiegt jedoch die Enttäuschung. Vom Originalarrangement losgelöste Versionen hätten gerade Musikfans verblüffen können, die Paul McCartney bislang wenig Aufmerksamkeit schenkten und Anreiz geboten, den unfassbar interessanten Songkatalog des ehemaligen Beatles, Wings-Frontmannes und Solokünstlers zu entdecken. Auf der Haben-Seite stehen etwa ein halbes Dutzend hörenswerter Bearbeitungen und das schier unglaubliche Aufgebot an Rock- und Pop-Eminenzen.

„The Art Of McCartney“ ist in nicht weniger als sieben Formaten erhältlich: Strictly Limited Deluxe Boxset, Strictly Limited Vinyl Boxset, Triple Gatefold Vinyl, CD Casebook, CD Remus, Standard Digital Album, iTunes Album. Am spektakulärsten und teuersten ist das auf 1.000 Exemplare limitierte Deluxe Boxset -inklusive eines USB-Sticks in Form des legendären Höfner Violinbasses:

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Strictly Limited Deluxe Boxset (seen above)
A limited run of 1,000 Deluxe Boxsets will include Alan Aldridge signed artwork exclusively available on The Art of McCartney online store.

  • 2 pieces of specially commissioned artwork by Alan Aldridge
  • Bespoke Höfner guitar USB with FLAC files of 34 tracks
  • The Making of The Art Of McCartney – Collectors Edition DVD film containing behind the scenes footage from the recording studios and interviews with the artists
  • The Making of The Art Of McCartney – Audio documentary about the making of the album narrated by Bill Nighy
  • Illustrated guide to The Art of McCartney within a 64-page 12” hardback book
  • 4 black and white artcards
  • 42 track triple CD
  • 42 track quadruple 12”, 180 gram coloured vinyl
  • Certificate of authenticity hand numbered

This deluxe box is a must for any fan of McCartney’s music

Strictly Limited Vinyl Boxset

  • 42 track quadruple 12”, 180 gram coloured vinyl
  • Illustrated guide to The Art of McCartney within a 12” bound book

Triple Gatefold Vinyl

  • 34 track triple 12”, 180 gram vinyl

CD Casebook

  • 34 track double CD
  • 16-page hardback book
  • The Making of The Art Of McCartney DVD film containing behind the scenes footage from the recording studios and interviews with the artists

CD Remus

  • 34 track double CD
  • 8-page booklet

Standard Digital Album

  • 34 tracks

iTunes Album (MFiT)

  • 36 tracks and digital booklet
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Weitere Tourdaten für Ringo Starr in 2015

(AB) Ringo Starr und seine All Starr Band – Steve Lukather, Richard Page, Todd Rundgren, Gregg Rolie, Gregg Bissonette und Warren Ham – haben neue Termine für ihre aktuelle Tournee bekanntgegeben. Im Februar und März 2015 steht nun eine Reihe von Konzerten in den Südstaaten und an der Westküste der USA, Latein- und Südamerika an:

FEBRUAR:

13. Februar 2015: Riverdome, Bossier City, Louisiana
14. Februar 2015: Cowan Center, Tyler, Texas
15. Februar 2015: BJCC Concert Hall, Birmingham, Alabama
17. Februar 2015: The Peace Center, Greenville, South Carolina
18. Februar 2015: Bob Carr PAC, Orlando, Florida
21. Februar 2015: Hard Rock Hotel Punta Cana, Dominikanische Republik
22. Februar 2015: Coliseo de Puerto Rico, San Juan, Puerto Rico
24. Februar 2015: Van Wezel PAC, Sarasota, Florida
26. Februar 2015: HSBC Brasil, Sao Paolo, Brasilien
27. Februar 2015: Vivo Rio, Rio de Janeiro, Brasilien

MÄRZ:

01. März 2015: Termin und Ort noch nicht sicher
03. März 2015: Movistar Arena, Santiago, Chile
06. März 2015: Bogota Corferias, Kolumbien
08. März 2015: Coliseo Merida, Yucatan, Mexiko
10. März 2015: National Auditorium, Mexico City, Mexiko
12. März 2015: Chumash Casino, Santa Ynez, Kalifonien
13. März 2015: Masonic Theater, San Francisco, Kalifonien
14. März 2015: Pala Casino, Pala, Kalifornien
15. März 2015: The Pearl at Palms Casino Resort, Las Vegas, Nevada


„Wings“: Ringo Starrs All Starr Band am 11. Oktober 2014 in Grand Prairie, Texas

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Kostenloser Download zum Dritten: „Rock Show“

(AB) Eine weitere exklusive Aufnahme aus dem McCartney-Archiv ist seit gestern kostenlos herunterzuladen. „Rock Show“, ein zentrales Stück aus dem 1975er Album „Venus And Mars“, erklingt hier als ungeschliffene Rocknummer mit einer Laufzeit von 6:31 Minuten. Diese Fassung ist als „New Version“ beschrieben, was nicht bedeutet, dass sie gänzlich neu aufgenommen wurde. Die Paul McCartney Archive Collection enthält unter den Bonustracks von „Venus And Mars“ vielmehr eine frühere Aufnahme von „Rock Show“ – „Old Version“ betitelt.

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Songfragment aus McCartneys Archiv zum kostenlosen Download

(AB) Nachdem Paul McCartney in der vergangenen Woche die Extended Version von „Letting Go“ zum kostenlosen Download angeboten hatte, ist es nun erneut möglich, gratis einen Song über die offizielle Hompage des Ex-Beatles herunterzuladen.
Wie „Letting Go“ ist auch „Love My Baby“ ein Lied, das nicht für das Bonusmaterial der beiden neuen Ausgaben der Paul McCartney Archive Collection („Venus And Mars“/“Wings At The Speed Of Sound“) verwendet wurde. Bei „Love My Baby“ handelt es sich um ein humorvolles, schrullig vorgetragenes kurzes Songfragment aus dem Wings-Fernsehspecial One Hand Clapping“ (1974).

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Neue Buchrezension: „Beatles total: Die Geschichten hinter den Songs“

(AB) Auch die Rubrik „Literatur“ wird nach und nach – so es die Zeit zulässt – mit Inhalten gefüllt. Seit ein paar Wochen ist nun jedoch ein Buch auf dem Markt, das so gut ist, dass man es durchaus zu den essentiellen Veröffentlichtungen zählen kann. Und wie es bei guten Beatles-Büchern so ist, lernt man mit ihrer Hilfe auch das Werk der Ex-Beatles besser zu verstehen. Eine Besprechung sollte daher nicht lange auf sich warten lassen.
Hier geht es zur → Rezension

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Unveröffentlichte Version von „Letting Go“ zum kostenlosen Download

(AB) Erneut haben Wings-Fans Grund zum Jubeln: Paul McCartney bietet über seine offizielle Homepage den kostenlosen Download des Wings-Klassikers „Letting Go“ in einer bislang unveröffentlichten Version.
„Letting Go“ war 1975 die zweite Singleauskopplung aus dem Album „Venus And Mars“, das am 31. Oktober 2014 als neuer Teil der Paul McCartney Archive Collection remastered und in verschiedenen Formaten wiederveröffentlicht wird. Der Song präsentiert sich in der nun verfügbaren Fassung als frühe Aufnahme, die von dem endgültigen Mix noch weit entfernt ist. Es ist sehr wahrscheinlich, dass dieser Take von „Letting Go“ zu Beginn der Aufnahmesessions für „Venus And Mars“ im November 1974 entstand. Der Song hat eine längere Laufzeit als die endgültige Version und übt durch seinen unfertigen Status und die relaxte, leicht bluesige Atmosphäre einen besonderen Reiz aus. Das Tempo ist verzögert, weder Jimmy McCullochs verzerrte Gitarre, die Harmoniestimmen noch die fulminanten Bläsersätze sind vorhanden.
Die Ursprünge von „Letting Go“ gehen in die Jahre 1972/73 zurück, doch erst während der Wings-Sessions in New Orleans Anfang 1975 entschloss sich Paul McCartney, dieses verhalten klingende Stück zu einem ausgewachsenen Rocksong zu machen.

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Irritationen um die Fortsetzung der Paul McCartney Archive Collection

(AB) Wenn in diesen Tagen mit „Venus And Mars“ bzw. „Wings At The Speed Of Sound“ zwei neue Ausgaben der Paul McCartney Archive Collection erscheinen, dann ist die außergewöhnliche Remaster-Serie auf sieben Werke angewachsen. Die Wartezeit hat ein Ende und der geneigte Musikfreund wird neugierig die kleine Karte aus der CD bzw. aus dem Deluxe Package fischen um sich darüber zu informieren, welche remasterten Alben in nächster Zukunft folgen werden.
Die ersten verschickten Rezensionsexemplare – die ex-beatles.de allerdings noch nicht vorliegen – brachten nun bereits zutage, dass demnächst „Tug Of War“ (1982) und „Pipes Of Peace“ (1983) erscheinen werden. Damit würde ein Sprung in die 80er Jahre erfolgen, der die noch fehlenden Wings-Alben „Wings Wild Life“, „Red Rose Speedway“, „London Town“ und „Back To The Egg“ ausließe. Nun meldet allerdings der Beatles Examiner, dass diese Angabe mit Vorsicht zu genießen sei. Ein Sprecher von McCartneys Label Concorde Music habe bestätigt, dass die Info-Karte die beiden o.g. Alben als mögliche nächste Veröffentlichungen aufführt. Dennoch sei dies noch nicht endgültig und verlässlich.
Somit bleibt die Veröffentlichtungsstrategie der Paul McCartney Archive Collection weiterhin intransparent und wenig schlüssig.

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(Foto mit freundlicher Genehmigung von www.germanbeat.info)

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Unveröffentlichte George Harrison-Aufnahme im Radio ausgestrahlt

(AB) Am gestrigen 20. Oktober strahlte das Radioprogramm von BBC 2 ein 57-minütiges Interview aus, das der mit Beatles-Angelegenheiten vertraute britische Musiker Jools Holland mit George Harrisons Witwe Olivia führte.
Das zentrale Thema war erwartungsgemäß die gerade veröffentlichten Remasters der „The Apple Years 1968-75“-Box. Das interessante Gespräch wurde dabei durch eine geschmackvolle Musikauswahl aufgelockert (Playlist siehe unten). Zum spektakulären Höhepunkt kam es in den letzten Minuten der Sendung. Olivia Harrison präsentierte eine bislang völlig unbekannte Aufnahme ihres Mannes, und zwar ein Ausschnitt des Demos „Fear Of Flying“. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um ein Harrison-Original, sondern um ein Lied aus der Feder der britischen Songschreiberin Charlie Dore, die 1979 als Solistin mit dem Titel „Pilot Of The Airwaves“ an der Chartsspitze kratzte. 1992 konnte Dore diesen Erfolg noch übertreffen. Der Schauspieler und Sänger Jimmy Nail nahm ihren Song „Ain’t No Doubt“ auf und erreichte Platz 1 der britischen Charts.
George Harrisons akustisches Demo ist im Vergleich zu den meisten posthum bekannt gewordenen Demos von John Lennon von guter Klangqualität. Im Gespräch mit Jools Holland bestätigte Olivia Harrison abermals, dass das Archiv des Ex-Beatles prall gefüllt ist: „Er (George) hat ständig aufgenommen, ständig Songs geschrieben. Es gibt eine Menge unvollendeter Songs – leider! Vielleicht wird sich irgendwann mal jemand darum kümmern sie fertigzustellen.“
Wie außergewöhnlich die Ausstrahlung des seltenen Songs ist, zeigt die Aussage von Charlie Dore, die gestern auf ihrer Facebook-Seite kommentierte, die George Harrison-Version ihrer Komposition selbst erst drei Mal gehört zu haben.
Die Sendung mit Jools Holland und Olivia Harrison wird noch vier Wochen lang im Internet verfügbar sein. → Link

Playlist der Sendung:
George Harrison – My Sweet Lord
George Harrison – Ski-ing
The Goons – I’m Walking Backwards For Christmas
Josh White – One Meatball
Badfinger – Day After Day
George Harrison – Under The Mersey Wall (Ausschnitt)
Billy Preston – All Things Must Pass
Hoagy Carmichael – Stardust
George Harrison – Fear Of Flying (akustisches Demo, Ausschnitt)
George Harrison – Maya Love
George Harrison – This Guitar (Can’t Keep From Crying)


Charlie Dores eigene Version von „Fear Of Flying“ (1979) lässt nachvollziehen, warum George Harrison Gefallen an diesem Song fand.


Charlie Dores eigener Hit „Pilot Of The Airwaves“. Hier bei einem Auftritt von 1979 in der von Radio Bremen produzierten Sendung „Musikladen“.

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Mixen wie die (Ex-)Beatles: Interessantes Modul für Musiker

(AB) Viele Beatles-Fans machen auch selbst Musik. Nicht wenige davon beschäftigen sich darüber hinaus damit, die eigenen kreativen Erzeugnisse aufzunehmen. Für diese Spezies und natürlich auch für alle anderen ambitionierten Musiker gibt es nun ein interessantes Software-Modul aus dem Hause Waves – in Zusammenarbeit mit den Abbey Road Studios. Mit dem Plugin EMI TG12345 kann man nun am eigenen Computer über eine Simulation des gleichnamigen legendären Mischpults aus den Abbey Road Studios verfügen. Das EMI TG12345 wurde beispielsweise für bahnbrechende Alben wie „Abbey Road“ (Beatles), „All Things Must Pass“ (George Harrison), „John Lennon/Plastic Ono Band“ (John Lennon) oder auch „Dark Side Of The Moon“ (Pink Floyd) verwendet.


Kurzvorstellung des Plugins EMI TG12345


Ein ausführliches Tutorial von rund 42 Minuten Länge

Und schließlich ein paar Aufnahmen, die der Autor dieser Zeilen im Mai im Londoner Abbey Road Studio 2 machen konnte:

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