{"id":315,"date":"2014-01-30T18:09:01","date_gmt":"2014-01-30T18:09:01","guid":{"rendered":"http:\/\/lmw-28if.de\/exbeatles\/?page_id=315"},"modified":"2014-03-03T06:53:03","modified_gmt":"2014-03-03T06:53:03","slug":"1971-ram","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/?page_id=315","title":{"rendered":"1971 &#8211; &#8222;Ram&#8220;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" style=\"width: 300px; height: 300px;\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.ewetel.net\/%7Eansgar.bellersen\/bilder\/ram.jpg\" \/><\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>Ram<\/strong><\/h1>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Ver\u00f6ffentlicht:\u00a0 28. Mai 1971<br \/>\nLP: Apple 1C 062 &#8211; 04810 (Deutschland)<br \/>\nCD: EMI 0777 7 89129 2 4 (Digitally Remastered)<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Titel:<br \/>\nToo Many People \/ Three Legs \/ Ram On \/ Dear Boy \/ Uncle Albert \/Admiral Halsey \/ Smile Away \/ Heart Of The Country \/ Monkberry Moon Delight \/ Eat At Home \/ Long Haired Lady \/ Ram On \/ The Back Seat Of My Car<br \/>\nBonus Tracks auf der remasterten CD: Another Day \/ Oh Woman, Oh Why<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Vergleich zu &#8222;McCartney&#8220; wurde bei &#8222;Ram&#8220; erkennbar mehr Wert auf Feinschliff gelegt &#8211; m\u00f6glicherweise eine Reaktion auf die damalige Kritik an der Einfachheit des Vorg\u00e4ngers. Die Aufnahmen fanden jedoch nicht im heimatlichen England statt, sondern in den USA. In New York wurden die Columbia Recording Studios und die A&amp;R Recording Studios gebucht, und an der kalifornischen Westk\u00fcste die Sound Recorders Studios. Im Vorbereitungsprozess schrieb Paul McCartney drei\u00dfig Songs, von denen elf ihren Weg auf das Album schafften. In dieser Phase bezog McCartney seine Frau Linda erstmals sehr eng in seine kreativen Entscheidungen ein. Auf &#8222;Ram&#8220; sind sogar sechs Songs als Co-Kompositionen von Paul und Linda ausgewiesen. John Lennon zog \u00fcbrigens 1972 auf seinem &#8222;Some Time In New York City&#8220;-Album nach: Hier sind sechs Lennon\/Ono-Kompositionen vertreten. Weder bei Lennon noch bei McCartney gab es das in diesem Ausma\u00df noch einmal. Es ist nur ein weiteres Indiz daf\u00fcr, dass beide ehemaligen Beatles sich demonstrativ und \u00f6ffentlich von ihrem alten Songwrinting-Partner verabschiedeten. Abgesehen davon hatte Paul McCartney wenig Interesse, dass Einnahmen aus seinen neuen Ver\u00f6ffentlichungen der Firma Northern Songs zuflossen, die bislang die Rechte an dem Beatles-Songkatalog hielt. Auch wenn er das sp\u00e4ter vor Gericht bestritt, war wohl auch das ein Grund f\u00fcr Lindas Co-Autorenschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im November 1970 begannen Paul und Linda mit Vorspielterminen f\u00fcr verschiedene potenzielle Mitmusiker f\u00fcr &#8222;Ram&#8220;. Allein neun Schlagzeuger wurden getestet, bis sie sich f\u00fcr Denny Seiwell entschieden &#8211; ein Drummer der zuvor eher im Jazzbereich zuhause war. Das aufw\u00e4ndige Suchen und Testen war nicht ungew\u00f6hnlich: McCartney, Lennon und Harrison waren den Stil und den Ausdruck des Spiels von Ringo Starr gew\u00f6hnt und konnten sich nie leicht mit anderen Schlagzeugern abfinden, wenn Ringo f\u00fcr ihre Projekte nicht zur Verf\u00fcgung stand. Besonders bei McCartney ist die Rotation auf dem Stuhl des Schlagzeugers sehr auff\u00e4llig. Als zus\u00e4tzliche Gitarristen wurden schlie\u00dflich David Spinozza und Hugh McCracken verpflichtet, die allerdings nie gleichtzeitig auf einem &#8222;Ram&#8220;-Song vertreten waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend des Tages wurde nun geprobt und am Abend dann aufgenommen. Im Februar 1971 konnte sich die \u00d6ffentlichkeit schlie\u00dflich einen ersten Eindruck der Sessions verschaffen: &#8222;Another Day&#8220; mit der B-Seite &#8222;Oh Woman, Oh Why&#8220; (Bonus-Tracks auf der remasterten CD) wurde als Deb\u00fct-Single Paul McCartneys nach dem Ende der Beatles herausgebracht. Die beiden Songs waren die ersten Aufnahmen der &#8222;Ram&#8220;-Sessions. Bei &#8222;Another Day&#8220;, ein ordentlicher Hit in den England (Platz 2)\u00a0 USA (Platz 5), erreichte Paul McCartney musikalisch gesehen wieder ansatzweise Gefilde, in denen sich die Beatles bewegten. Nach McCartneys eigener Aussage war dies der erste gemeinsam mit Linda geschriebene Song. Hier geht es einmal mehr um eine fiktive, allerdings anonym bleibende (weibliche) Person, deren Lebens- bzw. Berufsalltag beschrieben wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;Ev&#8217;ry day she takes a morning bath, she wets her hair<br \/>\nWraps a towel around her as she&#8217;s heading for the bedroom chair<br \/>\nIt&#8217;s just another day<br \/>\nSlipping into stockings<br \/>\nStepping into shoes<br \/>\nDipping in the pocket of her raincoat.<br \/>\nIt&#8217;s just another day<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>At the office were the papers grow, she takes a break<br \/>\nDrinks another coffee and she finds it hard to stay awake<br \/>\n(&#8230;)&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Mittelteil findet ein kleines Revival der individuellen Vereinsamung statt, die McCartney bereits in &#8222;Eleanor Rigby&#8220; (&#8222;Revolver&#8220;, 1966) thematisierte:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;So sad, so sad<br \/>\nSometimes she feels so sad.<br \/>\nAlone in her apartment she&#8217;d dwell<br \/>\nTil&#8216; the man of her dreams comes to break the spell.<br \/>\nAh &#8211; stay,<br \/>\nDon&#8217;t stand her up.<br \/>\nAnd he comes, and he stays<br \/>\nBut he leaves the next day, so sad<br \/>\nSometimes she feels so sad.&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Another Day&#8220; ist ein sch\u00f6ner Song (am Schluss sogar mit leichtem Country-Touch), objektiv betrachtet jedoch ein wenig zu oberfl\u00e4chlich und immer noch nicht das, was McCartney-Klassiker stets ausmachte. Bei der B-Seite &#8222;Oh Woman, Oh Why&#8220; f\u00e4llt die Qualit\u00e4tskurve hingegen noch weiter ab. Der Titel war nicht mehr als eine bessere Jam-Session, bei der McCartney eher br\u00fcllt als singt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das eigentliche &#8222;Ram&#8220;-Album beginnt mit &#8222;Too Many People&#8220;, einem hervorragenden Opener: rockig, \u00fcberzeugend gesungen, klar und schlicht produziert sowie mit einem mitrei\u00dfenden Gitarrensolo ausgestattet. Ohne Zweifel singletaugliche Qualit\u00e4ten, doch der Song schaffte es nur als B-Seite von &#8222;Uncle Albert \/ Admiral Halsey&#8220;. Doch &#8222;Too Many People&#8220; war nicht nur musikalisch bemerkenswert, sondern ist es auch wert, einen Blick auf den Text zu werfen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;Too many people going underground<br \/>\nToo many reaching for a piece of cake<br \/>\n(&#8230;)<br \/>\nThat was your first mistake<br \/>\nYou took your lucky break<br \/>\nAnd broke it in two<br \/>\nNow what can be done for you?<br \/>\nYou broke it in two.&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu dieser Zeit, 1971, traten John Lennon und Paul McCartney in einen ungew\u00f6hnlichen musikalischen Dialog. Wenn sie sich Dinge schon nicht pers\u00f6nlich sagen konnten und wollten, so lie\u00dfen sie ihre Songs sprechen. Lennon wertete &#8222;Too Many People&#8220; als einen Angriff auf sich und Yoko. Der Song lie\u00df die Interpretation zu, dass McCartney hier seiner entt\u00e4uschung Luft macht, dass es sein ehemaliger enger Freund und vorzog, sich dem k\u00fcnstlerischen Underground (Yoko) zuzuwenden anstatt die gemeinsame musikalische Partnerschaft fortzusetzen. Das sei scheinbar der erste Fehler gewesen, der die Harmonie innerhalb der Beatles zerbrach. Lennon wiederum antwortete mit einer s\u00fcffisanten Parodie des &#8222;Ram&#8220;-Albumcovers (er legte seiner &#8222;Imagine&#8220;-LP eine Postkarte bei, auf der zu sehen ist, wie John ein Schwein an den Ohren packt) und einer Hasstirade gegen McCartney in Form des Songs &#8222;How Do You Sleep?&#8220; (siehe John Lennon &#8222;Imagine&#8220;).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Blueslastig geht es mit &#8222;Three Legs&#8220; weiter. Dieser Song ist ein abermals Spiegelbild des damals \u00e4u\u00dferst schwierigen Verh\u00e4ltnisses McCartneys zu den anderen Ex-Beatles. Diese bezogen &#8222;Three Legs&#8220; auf die &#8222;Einer-gegen-Drei&#8220;-Situation Anfang der 70er Jahre:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;My dog he got three legs<br \/>\nBut he can&#8217;t run&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deutlicher wird es hier:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;Well, when I thought, well, I thought<br \/>\nWhen I thought you was my friend<br \/>\nBut you let me down<br \/>\nPut my heart around the bend.&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was sich Paul McCartney auch immer genau dabei gedacht hat: Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass er seine Songs vors\u00e4tzlich mit Botschaften an John Lennon versah. &#8222;Ram On&#8220; hingegen ist unverf\u00e4nglich. Eine sch\u00f6ne, kleine Melodie, bei der sich McCartney an der Ukulele begleitet. Gegen Ende des Albums taucht eine k\u00fcrzere Reprise des Titels auf, die mit einem beschwingten &#8222;Who&#8217;s that coming &#8218;round that corner&#8220; endet. Dieses Fragment griff McCartney zwei Jahre sp\u00e4ter wieder auf und ver\u00f6ffentlichte es als &#8222;Big Barn Bed&#8220; auf dem Album &#8222;Red Rose Speedway&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Dear Boy&#8220; ist ein vorz\u00fcglicher McCartney-Song. Die Produktion wirkt hier zwar ein wenig zu altmodisch nach &#8222;Swinging Sixties&#8220;, die Melodief\u00fchrung ist mehr als bemerkenswert. So wie hier Klavierbegleitung, Harmonien und Leadgesang ineinandergreifen brauchen Vergleiche zu Klassikern nicht gescheut werden. M\u00f6glich, dass Johann Sebastian Bach zu dieser Zeit \u00c4hnliches geschrieben h\u00e4tte. Ohne jegliche musikalische Vorbildung nahm Linda McCartney damals ihrem Gatten zuliebe den Platz ein, den ehedem John Lennon innehatte. Das Amateurhafte scheint auf &#8222;Ram&#8220; immer wieder durch, doch der Wille der McCartneys war unersch\u00fctterlich. Elton John hingegen \u00e4u\u00dferte zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt \u00fcber &#8222;Dear Boy&#8220;, dass dieser Song die besten Harmonien enthalte, die er seit langem geh\u00f6rt habe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der einzig veritable Hit von &#8222;Ram&#8220; war &#8222;Uncle Albert\/Admiral Halsey&#8220;, in den USA erreichte dieser Titel Platz 1 der Charts. Bis heute hat sich eine ganz respektable Reihe von Coverversionen dieses Titels angesammelt, eine der ungew\u00f6hnlichsten stammt dabei von dem Jazz-Trompeter Freddie Hubbard. &#8222;Uncle Albert\/Admiral Halsey&#8220; ist in sich verschachtelte und komplex arrangiert &#8211;\u00a0 aber dennoch eing\u00e4ngig. Paul und Linda McCartney nehmen sich bei dieser gro\u00df angelegten Produktion Gott sei Dank nicht immer ganz ernst, sei es bei dem qu\u00e4kigen &#8222;Hands across the water&#8220; oder bei dem durch und durch britischen Mittelteil (&#8222;Admiral Halsey notified me &#8230;&#8220;). Sogar John Lennon lie\u00df sich bei seiner Geburtstagsfeier zu einer Parodie des Songs hinrei\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Musikalisch eher unbedeutend, aber erdig rockend pr\u00e4sentiert sich Paul McCartney bei &#8222;Smile Away&#8220;. In diesem Bluesrock (mit teils recht nervigem Harmoniegesang) singt Paul von spektakul\u00e4ren Erkenntnissen wie der, eines Tages auf der Stra\u00dfe einen Freund getroffen zu haben, der sagte, er habe schon \u00fcber eine Meile hinweg Pauls \u00fcbel riechenden F\u00fc\u00dfe wahrnehmen k\u00f6nnen. Auch wenn er seiner Heimatstadt Liverpool schon lange entwachsen war, so bewahrte sich Paul McCartney stets den Humor der Mersey-Metropole. Mit seiner Familie lebte Paul McCartney nun aber schon eine ganze Weile auf dem Land. Die Liebe zu dieser Umgebung ist Thema von &#8222;Heart Of The Country&#8220;, einer leichtf\u00fc\u00dfige Ballade, die von McCartneys Gesang, einem manchmal treibenden Bass und einem ausgezeichneten Solo, welches unisono von Akustikgitarre und Stimme dargeboten wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein kurioses St\u00fcck ist &#8222;Monkberry Moon Delight&#8220;. Eine gewaltige Belastungsprobe f\u00fcr McCartneys Stimme und ein Text, der R\u00e4tsel aufgibt. &#8222;Monkberry Moon Delight&#8220; ist der Name eines Mixgetr\u00e4nks &#8211; das ist noch die am leichtesten zu l\u00f6sende Aufgabe. Doch der Rest stellt den wohl r\u00e4tselhaftesten Text an, den Paul McCartney je geschrieben hat. Scheinbar hatte er zu viel des Elixiers zu sich genommen. Anders h\u00e4tte er wohl kaum in einem Song erz\u00e4hlt, mit einem Piano auf der Nase auf dem Dachboden zu sitzen, wo der Wind eine schreckliche Kantate spielt. Eine Menge Ratten gibt es dort, die f\u00fcr allerlei Ger\u00e4usche sorgen, bevor das lyrische Ich schreckerf\u00fcllt zweier Knaben angesichtig wird, die sich in an einem Fa\u00df von eben jenem Getr\u00e4nk laben. Der Erz\u00e4hler ist sich dar\u00fcber hinaus bewusst, dass seine Banane \u00e4lter ist als der Rest und dass er seinen Schlafanzug einem Herrn namens Billy Budapest \u00fcberlassen will. Aha. &#8212; Auch dieser Song hat eine nicht minder kuriose Coverversion hervorgebracht, und zwar die des mittlerweile leider verstorbenen sympathischen Schreihalses Screaming Jay Hawkins (bekanntester Titel: &#8222;I Put A Spell On You&#8220;). Sollte ich irgendwann einmal die M\u00f6glichkeit erhalten, Paul McCartney sprechen zu k\u00f6nnen, w\u00fcrde ich ihm nur eine Frage stellen: &#8222;Paul, welcher Deubel hat dich bei &#8222;Monkberry Moon Delight&#8220; geritten?&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In unspektakul\u00e4rerem Fahrwasser bewegt sich dann &#8222;Eat At Home&#8220;, eine einfache Schunkelweise dar\u00fcber, wie angenehm es ist zu Hause zu essen. War der &#8222;Monkberry&#8220;-Geschichte noch ein Feuerwerk der Phantasie, so ist &#8222;Eat At Home&#8220; kaum an Plattheit zu \u00fcbertreffen. &#8222;Long Haired Lady&#8220; ist eigentlich ein sch\u00f6nes Lied mit vielen Facetten und einer ansprechenden Melodie, leidet aber wie auch &#8222;Eat At Home&#8220; an den limitierten gesanglichen F\u00e4higkeiten Lindas &#8211; speziell in der vornehmlich von Linda gesungenen Passage &#8222;(Well, well, well, well, well,) do you love me like you know you ought to do? &#8230;&#8220;. Das kann je nach Stimmung ziemlich auf den Wecker gehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kein Album ohne die klassische McCartney-Ballade. Im Fall von &#8222;Ram&#8220; ist dies &#8222;The Back Seat Of My Car&#8220;. Diesen Titel stellte Paul bereits im Januar 1969 den Beatles w\u00e4hrend der &#8222;Let It Be&#8220;-Sessions vor, die das St\u00fcck allerdings nicht weiter verfolgten. In der Zwischenzeit feilte McCartney an der Komposition und konnte nun ein recht majest\u00e4tisch wirkendes, aufw\u00e4ndig produziertes Werk vorlegen. \u00dcberraschenderweise konnte die in England ausgekoppelte Single nicht an den Erfolg von &#8222;Uncle Albert \/ Admiral Halsey&#8220; ankn\u00fcpfen (sie stieg bis auf Platz 39).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt immer mehr Musikfreunde, die &#8222;Ram&#8220; zu ihren McCartney-Favoriten z\u00e4hlen. &#8222;Ram&#8220; ist ein sehr interessantes Album, das dazu einl\u00e4dt, (wieder-)entdeckt und wertgesch\u00e4tzt zu werden. Ungeachtet aller sicherlich vorhandenen Unzul\u00e4nglichkeiten dieses charmanten Albums m\u00f6chte ich nicht weniger als sechs Empfehlungen zum Anspielen geben:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Anspieltipps:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Too Many People \/ Dear Boy \/ Uncle Albert\/Admiral Halsey \/ Heart Of The Country \/ Monkberry Moon Delight \/ The Back Seat Of My Car<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bewertung:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><big><small><small><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.ewetel.net\/%7Eansgar.bellersen\/bilder\/paul.gif\" \/><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.ewetel.net\/%7Eansgar.bellersen\/bilder\/paul.gif\" \/><\/small><\/small><\/big><big><small><small><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.ewetel.net\/%7Eansgar.bellersen\/bilder\/paul.gif\" \/><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.ewetel.net\/%7Eansgar.bellersen\/bilder\/paul.gif\" \/><\/small><\/small><\/big><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Pressestimmen:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8220; (&#8230;) &#8218;Ram&#8216;, although much better than the first [album], fails (&#8230;) to match up to those of Harrison and Lennon.&#8220;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211; New Musical Express, 22. Mai 1971<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ram Ver\u00f6ffentlicht:\u00a0 28. 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