{"id":269,"date":"2014-01-30T17:56:00","date_gmt":"2014-01-30T17:56:00","guid":{"rendered":"http:\/\/lmw-28if.de\/exbeatles\/?page_id=269"},"modified":"2014-03-03T14:48:01","modified_gmt":"2014-03-03T14:48:01","slug":"1986-press-to-play","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/?page_id=269","title":{"rendered":"1986 &#8211; &#8222;Press To Play&#8220;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" style=\"width: 300px; height: 300px;\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.ewetel.net\/%7Eansgar.bellersen\/bilder\/press.jpg\" \/><\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>Press To Play<\/strong><\/h1>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Ver\u00f6ffentlicht:\u00a0 25. August 1986<br \/>\nLP: EMI \/ Parlophone 1C 064 &#8211; 2405981 (Deutschland)<br \/>\nCD: EMI 0777 7 89269 2 4 (Digitally Remastered)<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Titel:<br \/>\nStranglehold \/ Good Times Coming &#8211; Feel The Sun \/ Talk More Talk \/ Footprints \/ Only Love Remains \/ Press \/ Pretty Little Head \/ Move Over Busker \/ Angry \/ However Absurd \/ Write Away \/ It&#8217;s Not True \/ Tough On A Tightrope<br \/>\nBonus Tracks auf der remasterten CD:\u00a0 Spies Like Us \/ Once Upon A Long Ago (Long Version)<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die vernichtenden Kritiken vor allem zur filmischen Umsetzung von &#8222;Give My Regards To Broad Street&#8220; mussten erst einmal verkraftet werden. Aber Paul McCartney w\u00e4re nicht Paul McCartney, wenn er dies zeigen w\u00fcrde. Tiefschl\u00e4ge wie die des &#8222;Daily Star&#8220; (&#8222;Give my goodbyes to this awful movie&#8220;), des &#8222;Variety&#8220;-Magazins (&#8222;Characterless, bloodless and pointless!&#8220;), der &#8222;Sun&#8220; (&#8222;With a gossamer thin story line, it is overblown video rubbish!&#8220;) oder sogar von der renommierten &#8222;Times&#8220; (&#8222;The worst film that ever cost $9 million and two years work&#8230;&#8220;) schienen an ihm abzuprallen. Das letzte Quartal des Jahres 1984 verbrachte Paul unerm\u00fcdlich mit Promotioninterviews und -auftritten, die Film und Soundtrack im Gespr\u00e4ch halten sollten. Anfang 1985 erschien sogar noch das Computerspiel zum Film &#8211; heute ein gesuchtes Sammlerobjekt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch dann hie\u00df es &#8222;Neues Jahr, neues Gl\u00fcck!&#8220; und das &#8222;Broad Street&#8220;-Fiasko war abgehakt. Nach wie vor war der Name McCartney eine gro\u00dfe Nummer. Gegen Ende 1984 erreichte &#8222;We All Stand Together&#8220; die britischen Top 5 und auch auf der Band Aid-Single &#8222;Do They Know It&#8217;s Christmas?&#8220; war Paul McCartney vertreten, wenngleich es hier nicht zur aktiven Teilnahme, sondern nur f\u00fcr ein paar Gru\u00dfworte via Telefon reichte, die auf der B-Seite der Single zu h\u00f6ren sind. Die ersten neuen McCartney-Songs, f\u00fcnf St\u00fcck an der Zahl, entstanden w\u00e4hrend eines Jamaika-Urlaubs Anfang 1985. Schon im M\u00e4rz des selben Jahres begannen die Aufnahmen zu &#8222;Press To Play&#8220;. Nachdem die Zusammenarbeit mit George Martin weder bei &#8222;Pipes Of Peace&#8220; noch bei &#8222;Give My Regards To Broad Street&#8220; den immensen Erfolg von &#8222;Tug Of War&#8220; wiederholen konnte, verpflichtete Paul McCartney nun einen der seinerzeit angesagtesten Produzenten: Hugh Padgham, der zuletzt f\u00fcr Alben von The Police, Genesis oder auch XTC hinter den Reglern sa\u00df. Zus\u00e4tzlicher Ansporn war f\u00fcr Paul McCartney sein Studio &#8222;The Mill&#8220; (oder auch &#8222;Hog Hill&#8220; genannt) auf seinem Anwesen in East Sussex, das gerade auf den aktuellsten Stand der Technik gebracht und auch den allerh\u00f6chsten Anspr\u00fcchen gerecht wurde. Um es gleich vorweg zu nehmen: Von den neuen technischen M\u00f6glichkeiten und Spielereien hat McCartney auf &#8222;Press To Play&#8220; gen\u00fcsslich Gebrauch gemacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vergleichsweise traditionell ist allerdings der Er\u00f6ffnungstrack des Albums. &#8222;Stranglehold&#8220; ist ein forscher und organischer Rocker, der mit wenigen Akustikgitarren-Akkorden und (im Vergleich zu den butterweichen Drumsounds der letzten Produktionen) erfreulich knochentrockenen Schl\u00e4gen auf der Snare des Schlagzeugs beginnt. Nach der ersten Strophe legt der Song ein wenig an Tempo zu, bevor er im Refrain endlich Betriebstemperatur erreicht. Unterst\u00fctzt wird der treibende Rhythmus durch satte Bl\u00e4sers\u00e4tze. &#8222;Stranglehold&#8220; ist die erste von sechs Kompositionen auf dem Album, die McCartney gemeinsam mit Eric Stewart, dem ehemaligen Gitarristen, S\u00e4nger und Songschreiber der britischen Formation 10 CC &#8211; geschrieben hat. Zumindest quantitativ\u00a0 eine fruchtbare Zusammenarbeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das folgende &#8222;Good Times Coming &#8211; Feel The Sun&#8220; ist nach einer Methode entstanden, der sich McCartney schon des \u00d6fteren bedient hat: Zwei Songfragmente werden zu einem Ganzen verbunden. In diesem Fall ist es sehr \u00fcberzeugend gelungen. Zun\u00e4chst vernimmt der H\u00f6rer Meeresrauschen und die offenbar ausgelassene Gesellschaft einer Strandparty, die unisono einen &#8222;Good Times Coming&#8220;-Singalong anstimmt. Unmittelbar darauf beginnt der eigentliche Song &#8211; optimistisch, beschwingt und mit einem Touch von Reggae, ein Musikstil, den der Ex-Beatle immer mal gerne wieder aufgreift. Das bemerkenswerte Solo vor der dritten Strophe wird von David Bowies ehemaligen Gitarristen Carlos Alomar gespielt. Der zweite Abschnitt des Songs &#8211; &#8222;Feel The Sun&#8220; &#8211; besteht aus einer sch\u00f6nen Melodie, die innerhalb des Gesamtgebildes als Mittelteil gelten kann und einem unwiderstehlichen, immer wiederkehrenden &#8222;Feel The Sun&#8220;-Refrain, bis der Song schlie\u00dflich ausklingt. Urspr\u00fcnglich war &#8222;Feel The Sun&#8220; dreieinhalb Minuten lang, wurde f\u00fcr die Songkombination jedoch auf 1:25 Minuten gek\u00fcrzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend &#8222;Good Times Coming &#8211; Feel The Sun&#8220; die neuen technischen M\u00f6glichkeiten des &#8222;The Mill&#8220;-Studios schon andeutet, langt Paul McCartney bei &#8222;Talk More Talk&#8220; ordentlich zu. In dieser High-Tech-Produktion werden ungewohnte, beinahe experimentelle Wege beschritten. So beginnt der Titel mit klanglich modifizierten, teilweise von Linda und Sohn James McCartney aufgenommenen Gespr\u00e4chsfetzen, die wild miteinander kombiniert werden und auch im Mittelteil und am Schluss eingesetzt werden. Die r\u00e4tselhaften Botschaften:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;A master can highlight the phrases.<br \/>\nSleazy instruments, half talked, half baked ideas.<br \/>\nDad, you didn&#8217;t say O.K.<br \/>\nThe window was open, outside was a spaceship,<br \/>\n(A master can highlight the phrases) it took off into the sky<br \/>\nLeaving a trail of smoke behind it.&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und sp\u00e4ter:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;All you want is a handyman and all you want is quick service.<br \/>\nBecause I&#8217;m a house-owner. I am a house owner.<br \/>\nIt may be worth something someday.<br \/>\nI hear water going through the pipes.<br \/>\nI don&#8217;t actually like sitting down music.<br \/>\nMusic is ideas.&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Schluss:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;A master can tell, highlight the phrases his words to digress.<br \/>\nGrey flannel trousers&#8230; Grey flannel trousers.<br \/>\nA blazer and grey flannel trousers.&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Talk More Talk&#8220; war eine schnelle Produktion. Innerhalb eines Tages war der Song geschrieben und der Basic Track aufgenommen. Nach eigener Aussage bediente sich McCartney beim Text mit \u00c4u\u00dferungen, die einem Interview mit Tom Waits entlieh. Was auch immer Paul McCartney damit meinte: &#8222;Talk More Talk&#8220; ist ein spannendes St\u00fcck Musik, das im ersten Moment sperrig und schwer zug\u00e4nglich wirkt, aber mit der Zeit an Faszination gewinnt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zart und harmonisch geht es weiter. &#8222;Footprints&#8220; ist eine weitere Gemeinschaftskomposition von McCartney und Stewart. Man k\u00f6nnte meinen, dieser Song st\u00fcnde in einer Reihe mit klassischen McCartney-Gitarrenballaden wie &#8222;And I Love Her&#8220;, &#8222;Blackbird&#8220; oder &#8222;Bluebird&#8220;. &#8222;Footprints&#8220; ist jedoch eine Verschmelzung akustischer und elektronischer Kl\u00e4nge, die dem Song eine mystische und geheimnisvolle Aura verleihen. Die Inspiration f\u00fcr die Text geht darauf zur\u00fcck, dass Paul McCartney eines Tages eine Elster beobachtete, die im Schnee auf Futtersuche war. McCartney und Stewart entwickelten daraus die Geschichte einer einsamen und verlassenen Person (&#8222;Eleanor Rigby&#8220; nicht un\u00e4hnlich), die durch die Schneelandschaft stapft, sich bewusst zur\u00fcckzieht, aber die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat, dass seine Liebste wieder zu ihm zur\u00fcckkehrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn sich ein Song von &#8222;Press To Play&#8220; f\u00fcr den Titel der typischen McCartney-Ballade bewerben w\u00fcrde, so w\u00e4re dies zweifellos &#8222;Only Love Remains&#8220;. Die von McCartneys Klavierspiel getragene Ballade ist ein Musterbeispiel f\u00fcr diese Gattung. Zu Recht wird McCartney daf\u00fcr ger\u00fchmt &#8211; allerdings h\u00e4ufig auch darauf reduziert und als Kitschproduzent gebrandmarkt. &#8222;Only Love Remains&#8220; tr\u00e4gt allerdings nicht zu dick auf. Ein von Tony Visconti geschriebenes und live mit der Band eingespieltes orchestrales Arrangement veredelt die gef\u00fchlvollen Melodien den Songs. Es ist immer wieder erstaunlich, mit welcher Meisterschaft Paul McCartney die schlichte Liebeslied-Thematik ein ums andere Mal mit zeitlosen Melodien verbinden kann. Bis heute ist &#8222;Only Love Remains&#8220; \u00fcbrigens der einzige Song von &#8222;Press To Play&#8220;, der zwar nicht auf Konzerten, aber doch zwei Mal bei Fernsehauftritten live gespielt wurde. Zun\u00e4chst am 24. November 1986 bei der &#8222;Royal Variety Show&#8220;, und zwar von einer Band begleitet und ohne Orchester. Dar\u00fcber hinaus gab es eine Performance in der englischen TV-Show &#8222;The Tube&#8220; am 11. Dezember 1986; hier wurde McCartney am Fl\u00fcgel lediglich von einem Saxophonisten und zwei Backgrounds\u00e4ngerinnen begleitet, von denen eine Linda McCartney war. Diese intime Version schl\u00e4gt die Album-Version um L\u00e4ngen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die erste vom Album ausgekoppelte (Vorab-)Single war am 14. Juli 1986 &#8222;Press&#8220;. Nicht nur f\u00fcr Fans war dieser aufgrund des massiven Einsatzes synthetischer Kl\u00e4nge untypische McCartney-Song nicht das, was sie erwarteten. Dies schlug sich auch in bescheidenen Charts-Notierungen nieder. &#8222;Press&#8220; unterstreicht die Suche McCartneys nach neuen Sounds, was man durchaus positiv als Risikobereitschaft werten kann. Die Verwendung vielf\u00e4ltiger technischer Effekte bringt es aber auch mit sich, dass &#8222;Press&#8220; &#8211; wie auch andere Teile des Albums &#8211; unter einer gewissen Sterilit\u00e4t und K\u00e4lte leiden. Dieser Umstand zieht sich allerdings auch wie ein roter Faden durch die Popmusik der 80er Jahre. Wie schon bei &#8222;Talk More Talk&#8220; gibt auch der Text von &#8222;Press&#8220; R\u00e4tsel auf. Schon fr\u00fcher hat McCartney beim Dichten eines Songtextes gerne mal auf Doppeldeutigkeiten sexueller Natur gesetzt (vgl. &#8222;Hi, Hi, Hi&#8220;, 1972) und betrachtet man &#8222;Press&#8220; genauer, so geht l\u00e4sst sich dieser Text auch in jener Richtung interpretieren. Es ginge demnach dann um ein Paar, bei dem sich der m\u00e4nnliche Part anbietet, gewisserma\u00dfen auf Knopfdruck f\u00fcr den Liebesakt bereit zu sein. Da sich die Turteltauben jedoch in Gesellschaft anderer Menschen befinden, m\u00fcsse ein geheimes Zeichen gefunden werden, damit sie sich in Abgeschiedenheit der k\u00f6rperlichen Liebe hingeben k\u00f6nnen. Das &#8222;Oklahoma&#8220; in der Textzeile &#8222;Oklahoma was never like this&#8220; k\u00f6nnte symbolisch f\u00fcr einen einsamen Ort stehen, an den man sich zur\u00fcckziehen kann. McCartney selbst kommentierte die Frage nach &#8222;Oklahoma&#8220; seinerzeit damit, das diese Wortwahl aus seinem Unterbewusstsein kam und sich schlicht besser anh\u00f6rte als &#8222;Liverpool was never like this&#8220;. Rein musikalisch hat &#8222;Press&#8220; &#8211; auch wenn es nach einigen H\u00f6rdurchg\u00e4ngen recht eing\u00e4ngig ist &#8211; au\u00dfer einem netten Gitarrensolo relativ wenig zu bieten. Sehenswert ist die TV-Dokumentation &#8222;McCartney&#8220;, die 1986 in Zusammenarbeit von BBC und MPL entstand &#8211; und sp\u00e4ter auf dem Videomarkt als &#8222;Paul McCartney Story&#8220; erschien. Dort spielt und singt McCartney u.a. in ausgelassener Stimmung in den Abbey Road Studios live zu einem Halbplayback &#8222;Press&#8220;. Interessant f\u00fcr Sammler ist die Tatsache, dass es bei der Single-Ver\u00f6ffentlichung eine nicht unerhebliche Panne gab:\u00a0 McCartneys Unentschlossenheit ist es zuzuschreiben, dass die erste Singleversion wieder aus dem Verkehr gezogen wurde. Wer also &#8222;Press&#8220; als Single ohne den Aufdruck &#8222;Video Edit&#8220; besitzt, hat schon eine kleine Rarit\u00e4t in der Sammlung. Diese seltenere Fassung ist ein ungef\u00e4hr 20 Sekunden l\u00e4ngerer Mix des Songs. \u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich auch mit dem Album selbst. Auf den ersten 45.000 Pressungen der englischen Schallplatte ist eine l\u00e4ngere Fassung dieses St\u00fccks enthalten als auf allen anderen Nachpressungen. Die Maxi-Single von &#8222;Press wartet neben einem Dub-Mix des Titelsongs und &#8222;It&#8217;s Not True&#8220; mit einer weiteren Zugabe auf. &#8222;Hanglide&#8220; ist ein knapp \u00fcber f\u00fcnf Minuten langes Instrumentalst\u00fcck, das als eine Referenz an Musik vom Schlage eines Jean-Michel Jarre verstanden werden kann. Tats\u00e4chlich ist es aber wohl nur eine weitere Spielerei mit dem Equipment des neuen Studios und damit ein Non-Album-Track mit wenig Substanz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Auswahl geeigneter Singles gestaltete sich schwierig &#8211; insbesondere nachdem &#8222;Press&#8220; nicht richtig z\u00fcndete. &#8222;Pretty Little Head&#8220; konnte sich schlie\u00dflich gegen &#8222;Talk More Talk&#8220; durchsetzen und wurde am 27. Oktober 1986 ver\u00f6ffentlicht. &#8222;Pretty Little Head&#8220; war der erste im frisch eingerichteten Heimstudio aufgenommene Song, mit dem McCartney vor allem die neuen technischen M\u00f6glichkeiten und die F\u00e4higkeiten der ihn begleitenden Musiker ausloten wollte. Wie auch bei &#8222;Press&#8220; oder vor allem bei &#8222;Talk More Talk&#8220; handelt es sich bei &#8222;Pretty Little Head&#8220; um stilistisches Neuland im McCartney-Oevre. Auch wenn es in diesen ungewohnten Nummern viel zu entdecken gibt, wollte in der \u00d6ffentlichkeit keine rechte Begeisterung aufkommen, zumal man &#8222;Pretty Little Head&#8220; vorwerfen kann, das es nicht das aufweist, was McCartney-Kompositionen immer auszeichnete: eine bestechende und eing\u00e4ngige Melodie. Der Song war w\u00e4hrend seiner Entstehung lange Zeit ein Instrumental (was bei dem eher \u00fcberschaubaren musikalischen Wert nicht weiter verwunderlich ist) und erst sp\u00e4t f\u00fcgte McCartney einen Text hinzu (vorgetragen mit einem Gesang, der wie aus weiter Ferne klingt), der erneut einer Erkl\u00e4rung bedarf:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;Ursa major, Ursa Minor &#8230;<br \/>\nHillmen, Hillmen, Hillmen, Hillmen.<br \/>\nOh, oh. Oh, oh.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Hillmen bring garments, spices.<br \/>\nCarrying trinkets, silk and precious stones. Oh, oh.<br \/>\nExotic legends,<br \/>\nOnly so you don&#8217;t worry<br \/>\nYour pretty little head.&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was will uns der K\u00fcnstler damit sagen? Paul McCartney dazu: &#8222;Ich habe mir ein Naturvolk vorgestellt, einen Stamm, der in den Bergen lebt. Alle Jubeljahre kommen sie aus ihren H\u00f6hlen und bringen Opfer dar wie Seide und kostbare Steine &#8211; nur damit ihre herrschende Prinzessin nicht ihren h\u00fcbschen kleinen Kopf sorgen muss.&#8220; Ohne Zweifel eine der exzentrischten und au\u00dfergew\u00f6hnlichsten Kompositionen McCartneys, der auch hier von Eric Stewart unterst\u00fctzt wurde. Von &#8222;Pretty Little Head&#8220; wurden verschiedene Versionen produziert. Neben der Albumversion gab es eine radiofreundliche Fassung f\u00fcr die Single und ein um ungef\u00e4hr zwei Minuten gestreckter Mix f\u00fcr die Maxi-Single.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Move Over Busker&#8220; ist wiederum eine R\u00fcckkehr zu vertrauten rockigen Sounds, auch wenn hier zeitweise erneut die Breitwandproduktion zuschl\u00e4gt. Am Anfang steht eine dominante Leadgitarre, die bereits die Marschrichtung Rock&#8217;n&#8217;Roll vorgibt. Und so entfaltet sich bald ein Mid-Tempo-Rocker, der stark an die erfreulichen Songs &#8222;Not Such A Bad Boy&#8220; und &#8222;No Values&#8220; vom schw\u00e4chelnden &#8222;Broad Street&#8220;-Abum erinnert. W\u00e4hrend die Musik schn\u00f6rkellos daherkommt, hinterl\u00e4sst der Text ein weiteres Mal offene Fragen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;Well the rest of my life lay in front of me,<br \/>\nI was pedalling down the road,<br \/>\nWhen I saw Nell Gwynne and her oranges<br \/>\nAnd I said I\u2019ll have one of those.&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oder auch &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;Well I was hanging around for a miracle,<br \/>\nStruggling with a rhyme,<br \/>\nWhen I saw Mae West in a sweaty vest,<br \/>\nAnd I said I\u2019ll come up and see you sometime.&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Des Weiteren &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;Well, I was hacking my way throught the undergrowth,<br \/>\nJuggling with my pride,<br \/>\nWhen I saw Errol Flynn in a tiger skin,<br \/>\nAnd I said you look satisfied!&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es tauchen also eine Schauspielerin (und M\u00e4tresse des englischen K\u00f6nigs Charles II.) aus dem 17. Jahrhundert auf und mit den Schauspielern Mae West und Errol Flynn zwei Mimen, die ihre erfolgreichste Zeit in den 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts feierten. Mae West, ein fr\u00fches Sexsymbol der Filmindustrie, war bei den Beatles schon in jungen Jahren ein Thema und &#8222;Mae West im verschwitzen Unterhemd&#8220; ein Insider-Witz der Band. Das mag unter Umst\u00e4nden noch eine Erkl\u00e4rung bieten, doch allgemein wird der H\u00f6rer mit den Text wenig anfangen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine gute Portion Tempo wird bei &#8222;Angry&#8220; noch zugelegt. Der Song basiert auf einem Riff, das McCartney eigentlich f\u00fcr einen anderes St\u00fcck verwenden wollte. Jedes Mal, wenn Paul McCartney dieses Riff spielte, f\u00fchlte er sich an den energiegeladenen Gitarrenstil von The Who-Chefdenker Pete Townshend erinnert. Kurzerhand lud er den Who-Gitarristen und auch den Genesis-Schlagzeuger Phil Collins zur gemeinsamen Aufnahme ein. So br\u00fcllt sich ein w\u00fctend klingender Paul McCartney mit pulsierendem Bass durch einen treibenden Rocker, begleitet von stakkatohaften Akkorden, die ideal zu Townshend passen. Auch bei &#8222;Angry&#8220; gibt es einen alternativen Mix &#8211; erschienen auf der B-Seite der Maxi-Single von &#8222;Pretty Little Head&#8220;. Bei dieser Version geben knackige Bl\u00e4sers\u00e4tze dem Song noch zus\u00e4tzliche Dynamik. Insgesamt wirkt der Song allerdings ein wenig zu &#8222;erwachsen&#8220; und zu ausgefeilt. Dem mittlerweile 44-j\u00e4hrigen Multimillion\u00e4r war schon damals verst\u00e4ndlicherweise der &#8222;Angry young man&#8220; nicht mehr abzunehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zumindest textlich leicht lennonesk und mit einem Arrangement, das an die Beatles-Sp\u00e4tphase erinnert, kommt das hymnische &#8222;However Absurd&#8220; daher. Hier wird ein weiteres Mal mit Sprache gespielt und offenbar psychedelische Erfahrungen geschildert, wenn von hunde\u00e4hnlichem Ohrzucken, in Sch\u00fcsseln aufgeschlagenen Eiern, Tagtr\u00e4umen oder Spezialanfertigungen von Dinosauriern die Rede ist. Wie &#8222;Press To Play&#8220; mehrfach zeigt, m\u00fcssen McCartneys Texte &#8211; &#8222;however absurd&#8220; sie auch sein m\u00f6gen &#8211; jedoch nicht notwendigerweise Sinn ergeben. Die Dramatik des Songs wird im beinahe seichten Mittelteil (&#8222;Something special between us &#8230;&#8220;) etwas herausgenommen. Doch mit zunehmender Dauer des Songs verst\u00e4rkt sich die hymnische Wirkung, was durch opulente Orchestrierung und sich steigernde perkussive Elemente geschieht. Das gewaltige Klangb\u00fcndel l\u00f6st sich zum Schluss dann jedoch in geschickter Manier auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Tonarm bewegt sich bei der Vinylausgabe von &#8222;Press To Play&#8220; nach &#8222;However Absurd&#8220; wieder an seine ruhende Ausgangsposition zur\u00fcck. Die remasterte CD hat jedoch nicht weniger als f\u00fcnf Bonustracks zu bieten. Den Anfang macht das mit drei Minuten Spielzeit sehr kurze &#8222;Write Away&#8220;. Die McCartney-Stewart-Komposition beginnt mit einem synthetisch erzeugten Rhythmus, der an ein Uhrwerk erinnert. Dazu gesellt sich ein E-Piano und eine &#8222;clean&#8220; gespielte E-Gitarre, was dem Ganzen zusammen mit dem (ebenfalls synthetischen) Basslauf und dem fr\u00f6hlichen Klaviersolo eine funky Atmosph\u00e4re verleiht. &#8222;Write Away&#8220; wirkt ein wenig wie eine Vorlage zu Gino Vanellis &#8222;Wild Horses&#8220;, das 1987 weltweit eine recht erfolgreiche Single war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit &#8222;It&#8217;s Not True&#8220; scheint sich Paul McCartney musikalisch gegen seine Kritiker zur Wehr zu setzen. Genau genommen greift er diejenigen an, die selbst Mitte der 80er Jahre seine Partnerschaft mit Linda verbal angriffen. Zwar wird Lindas Name nicht explizit genannt, doch es ist schnell klar, wer gemeint ist. Bezogen auf Linda McCartneys bescheidene handwerkliche F\u00e4higkeiten als Musikerin kommt dieses Statement \u00fcber zehn Jahre zu sp\u00e4t. Anfang der 70er Jahre mag die Kritik berechtigt gewesen sein, doch durch eisernen Willen (sowohl auf Pauls als auch Lindas Seite) hat Linda McCartney als gewachsene Keyboarderin bei der mittlerweile legend\u00e4ren Wings-Tournee von 1975\/76 keinen Anlass zur M\u00e4kelei gegeben. Die sp\u00f6ttische Haltung gegen\u00fcber Linda hielt sich jedoch sehr lange. Noch Anfang der 90er Jahre kursierte auf dem Schwarzmarkt eine Aufnahme einer isolierten Spur von Lindas Harmoniegesang w\u00e4hrend einer &#8222;Hey Jude&#8220;-Konzertperformance, um ihre Defizite als S\u00e4ngerin offenzulegen. Insofern mag es Paul McCartney lange gewurmt und letztlich zu diesem Song gef\u00fchrt haben. Der sich in &#8222;It&#8217;s Not True&#8220; manifestierende Protest pr\u00e4sentiert sich in balladesker Form und mit einer sch\u00f6nen Melodie. Die gegen Ende st\u00e4ndig wiederholt ausgerufenen Klage &#8222;It&#8217;s not true!&#8220; l\u00e4sst den Song dann doch eine Spur zu lang geraten. &#8222;It&#8217;s Not True&#8220; erschien in alternativer Fassung als B-Seite der Single &#8222;Press&#8220;. Im Gegensatz zur CD-Version enth\u00e4lt die Single-Version kein Saxophon-, sondern ein Gitarrensolo von Carlos Alomar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele Fans halten &#8222;Tough On A Tightrope&#8220; f\u00fcr einen &#8222;hidden gem&#8220;, f\u00fcr ein wenig beachtetes Juwel. Wenn man auch nicht unbedingt ganz so hoch greifen muss, so hat &#8222;Tough On A Tightrope&#8220;\u00a0 (als B-Seite der raren Single &#8222;Only Love Remains&#8220; erschienen) in jedem Fall Album-Qualit\u00e4ten. Ein spannendes Streicherarrangement mit pr\u00e4gnanten Celli z\u00e4hlt zu den Pluspunkten dieser McCartney-Stewart-Ballade. In digitaler Form hatte &#8222;Tough On A Tightrope&#8220; (wie auch &#8222;Write Away&#8220; und &#8222;It&#8217;s Not True&#8220;) seine Premiere auf der CD-Erstver\u00f6ffentlichung von &#8222;Press To Play&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die remasterte CD von &#8222;Press To Play&#8220; enth\u00e4lt au\u00dferdem die am 18. November 1985 erschienene Single &#8222;Spies Like Us&#8220;. Sie war der Titelsong der Agentenkom\u00f6die &#8222;Spies Like Us&#8220; (dt. Titel &#8222;Spione wie wir&#8220;) des &#8222;Blues Brothers&#8220;- und &#8222;American Werewolf&#8220;-Regisseurs John Landis. Der deutsche Pressetext beschreibt &#8222;Spies Like Us&#8220; als Song mit &#8222;lebhaften Gitarrensoli&#8220;, mit dem &#8222;Ger\u00e4usch pfeifender Pistolenkugeln&#8220; und &#8222;Thriller-Ambiente&#8220;. Tats\u00e4chlich sind auf der Single-Version von &#8222;Spies Like Us&#8220; keine Pistolenkugeln zu h\u00f6ren. Auch vermag sich &#8222;Thriller-Ambiente&#8220; nur ansatzweise einzustellen. Richtig liegt der Pressetext mit der Hervorhebung der Gitarrensounds, die den Song dominieren, der insgesamt allerdings wenig spektakul\u00e4r oder gar vergleichbar mit dem Bond-Motiv &#8222;Live And Let Die&#8220; ist. Witzig ist dagegen das Promotion-Video f\u00fcr &#8222;Spies Like Us&#8220;. Der Film zeigt, wie Paul McCartney mit Mantel, Hut und falschem Schn\u00e4uzer vor dem Abbey Road-Studio ankommt, wo er schlie\u00dflich mit den beiden Hauptdarstellern des Films &#8211; Dan Aykroyd und Chevy Chase &#8211; zum Song herumbl\u00f6delt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die hier rezensierte CD schlie\u00dft mit &#8222;Once Upon A Long Ago&#8220;, einer klassischen &#8222;Weihnachts-Single&#8220; &#8211; ver\u00f6ffentlicht am 30. November 1987 (Besprechung siehe &#8222;All The Best!&#8220;).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit &#8222;Press To Play&#8220; hat Paul McCartney in seiner Neuorientierung viel gewagt &#8211; und wenig gewonnen. Alle Singles blieben, gemessen an den erfolgreichen Singles der Vergangenheit, hinter den Erwartungen zur\u00fcck. &#8222;Press&#8220; blieb in Deutschland auf Platz 53 h\u00e4ngen. Die beste Notierung war ein Platz 21 in den USA, w\u00e4hrend das nur dort ver\u00f6ffentlichte &#8222;Stranglehold&#8220; einen traurigen Rang 81 erreichte. &#8222;Only Love Remains&#8220; wurde in Deutschland nicht ver\u00f6ffentlicht und erreichte in England Platz 34. F\u00fcr &#8222;Pretty Little Head&#8220; &#8211; auch wenn es mit einem fabelhaften Promotionvideo flankiert wurde &#8211; sind bis heute noch nicht einmal Chart-Platzierungen bekannt. Die besten Platzierungen erreichte noch das Album &#8222;Press To Play&#8220;.\u00a0 So langte es in England immerhin f\u00fcr einen respektablen achten Platz. Doch schon &#8222;Spies Like Us&#8220; (h\u00f6chste Position: Rang 7 in den USA) l\u00e4utete Ende 1985 die Phase ein, in der ein kommerzieller Erfolg f\u00fcr Paul McCartney keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit mehr war. Auch hatte McCartneys Image zu dieser Zeit wieder einen Tiefpunkt erreicht. Doch einen Paul McCartney ficht das rein \u00e4u\u00dferlich kaum an. Egal, ob er erfolgreich ist oder nicht &#8211; er macht unbek\u00fcmmert weiter. Es darf jedoch nicht vergessen werden, dass das Album \u00fcberraschenderweise von den Kritikern seinerzeit durchaus gesch\u00e4tzt und wohlwollend besprochen wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Cover-Artwork ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Das Titelmotiv zeigt Paul und Linda McCartney in einer in Sepia-T\u00f6nen gehaltenen Portr\u00e4t-Aufnahme des 1992 verstorbenen\u00a0 Fotografen George Hurrell, der durch seine Schauspieler-Portr\u00e4ts aus der Glamour-Zeit Hollywoods in den 30er- und 40er-Jahren des letzten Jahrhunderts Ber\u00fchmtheit erlangte. In diesem Stil ist auch das Coverfoto gehalten, das so nat\u00fcrlich dem Ruf McCartneys als aalglatter Softie T\u00fcr und Tor \u00f6ffnet. Das Innencover der aufklappbaren LP &#8211; und weniger deutlich im CD-Booklet zu erkennen &#8211; zeigt von Paul McCartney visualisierte Stereo-Abbilder der jeweiligen Songs. Im Aufnahmeprozess hat er diese angefertigt um zu illustrieren, wo sich welches Instrument oder Stimme im Stereo-Mix befindet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn gesagt wird, dass es Paul McCartney wenig ausmacht, dass &#8222;Press To Play&#8220; das erfolgloseste Studioalbum seiner Solokarriere ist, dann ist das nur die halbe Wahrheit. Wird er auf &#8222;Press To Play&#8220; angesprochen, sch\u00e4mt er sich fast daf\u00fcr und wertet diese Produktion als Fehlgriff ab. Dar\u00fcber hinaus hat er seit seiner R\u00fcckkehr als Live-Performer im Jahr 1989 niemals auf &#8222;Press To Play&#8220; zur\u00fcckgegriffen (wobei er generell bestimmte Alben &#8211; namentlich &#8222;London Town&#8220; oder auch &#8222;Back To The Egg&#8220; &#8211; live v\u00f6llig ignoriert). &#8222;Press To Play&#8220; polarisiert. Entweder wird es f\u00fcr ein starkes Werk oder f\u00fcr das schw\u00e4chste Solo-Album gehalten. Dennoch kann &#8222;PressTo Play&#8220; als massiv unterbewertet gesehen werden. Sicherlich stellt diese Aufnahme kein \u00fcber alles erhabenes Meisterwerk dar, doch es lohnt sich, diese ungew\u00f6hnliche Ver\u00f6ffentlichung (wieder-) zu entdecken. Da es eine Vielzahl von unterschiedlichen Mixes gibt, ist es f\u00fcr den geneigten H\u00f6rer sicherlich interessant, auf Plattenb\u00f6rsen oder Conventions nach den diversen Single- und Maxi-Single-Ver\u00f6ffentlichungen Ausschau zu halten. Nicht selten sind die Alternativfassungen besser als ihr Gegenst\u00fcck auf dem Album &#8211; hervorgehoben sei an dieser Stelle der \u00fcberaus gelungene Mix von &#8222;Pretty Little Head&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Schluss sei noch ein Studio-Outtake genannt, der es weder auf das Album noch auf eine Single-B-Seite schaffte: &#8222;Yvonne&#8217;s The One&#8220; ist abermals eine Co-Komposition von Paul McCartney und Eric Stewart. Der Song wurde 1985 zun\u00e4chst mit dem Arbeitstitel &#8222;So Long Yvonne&#8220; aufgenommen und erschien offiziell 1995 auf dem 10 CC-Album &#8222;Mirror Mirror&#8220; &#8211; mit McCartney als Gastgitarrist. Auf dem hochinteressanten Bootleg &#8222;Played To Press&#8220; (Demoversionen der &#8222;Press To Play&#8220;-Titel) ist der gef\u00e4llige Titel in seiner urspr\u00fcnglichen Fassung als &#8222;Yvonne&#8220; enthalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Anspieltipps:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Good Times Coming &#8211; Feel The Sun \/ Footprints \/\u00a0 Pretty Little Head \/ Only Love Remains \/ However Absurd<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bewertung:<\/strong><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><big><small><big><small><small><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.ewetel.net\/%7Eansgar.bellersen\/bilder\/paul.gif\" \/><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.ewetel.net\/%7Eansgar.bellersen\/bilder\/paul.gif\" \/><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.ewetel.net\/%7Eansgar.bellersen\/bilder\/paul.gif\" \/><\/small><\/small><\/big><\/small><\/big><big><small><big><small><small><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.ewetel.net\/%7Eansgar.bellersen\/bilder\/paul.gif\" \/><\/small><\/small><\/big><\/small><\/big><big><small><big><small><small><\/small><\/small><\/big><\/small><\/big> <strong>&#8211;<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Pressestimmen:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;Padgham, who has handled the board for the Police and Phil Collins, supplies Press to Play with an electronically dense contemporary sound that fleshes out McCartney&#8217;s melodies and gives the LP rhythmic kick. Stewart pushes McCartney in some new directions, particularly on the dreamily abstract &#8222;Pretty Little Head&#8220; and the LP&#8217;s grand Beatlesque finale, &#8222;However Absurd.&#8220; &#8211; Rolling Stone, 23. Oktober 1986<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Press To Play Ver\u00f6ffentlicht:\u00a0 25. August 1986 LP: EMI \/ Parlophone 1C 064 &#8211; 2405981 (Deutschland) CD: EMI 0777 7 89269 2 4 (Digitally Remastered) Titel: Stranglehold \/ Good Times Coming &#8211; Feel The Sun \/ Talk More Talk \/ &hellip; <a href=\"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/?page_id=269\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-269","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/269","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=269"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/269\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":837,"href":"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/269\/revisions\/837"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=269"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}