{"id":182,"date":"2014-01-30T15:48:12","date_gmt":"2014-01-30T15:48:12","guid":{"rendered":"http:\/\/lmw-28if.de\/exbeatles\/?page_id=182"},"modified":"2014-03-04T17:49:55","modified_gmt":"2014-03-04T17:49:55","slug":"2013-new","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/?page_id=182","title":{"rendered":"2013 &#8211; &#8222;New&#8220;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/lmw-28if.de\/exbeatles\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/new.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-903\" alt=\"new\" src=\"http:\/\/lmw-28if.de\/exbeatles\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/new.jpg\" width=\"339\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/new.jpg 339w, http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/new-300x265.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 339px) 100vw, 339px\" \/><\/a><\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>New<\/strong><\/h1>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Ver\u00f6ffentlicht:\u00a0 11. Oktober 2013<br \/>\nLP: Universal \/ Concord \/ Hear Music HRM-34848-01<br \/>\nCD: <strong>Universal \/ Concord \/ Hear Music HRM-34845-02<\/strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Titel:<br \/>\nSave Us \/ Alligator \/ On My Way To Work \/ Queenie Eye \/ Early Days \/ New \/ Appreciate \/ Everybody Out\u00a0 There \/ Hosanna \/ I Can Bet \/ Looking At Her \/ Road \/ Scared (Hidden Track)<br \/>\nBonus Tracks auf der Deluxe Edition: Turned Out \/ Get Me Out Of Here<br \/>\nBonus Track der Japanese Edition: Struggle<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nur wenige Wochen nach dem &#8222;Kisses On The Bottom&#8220;-Sonderkonzert in den Capitol-Studios in Hollywood \u00e4u\u00dferte sich Paul McCartney \u00fcber sein n\u00e4chstes Vorhaben. Er war in der Zwischenzeit \u00fcberaus aktiv, doch das letzte regul\u00e4re Studioalbum &#8222;Memory Almost Full&#8220; lag immerhin schon f\u00fcnf Jahre zur\u00fcck. Wissend, dass ihm seit den fr\u00fchen 70er Jahren immer noch ein gewisser Ruf nachh\u00e4ngt, gab er zu Protokoll, dass er nach &#8222;Kisses&#8220; nicht als Schmuseonkel wahrgenommen werden m\u00f6chte, der nur noch relaxten Jazz spielt. Stattdessen wollte er m\u00f6glichst schnell f\u00fcr einen Nachfolger von &#8222;Memory Almost Full&#8220; (2007) sorgen. Die Aufnahmen zu &#8222;New&#8220; waren in der Tat schon in vollem Gange, und sogar McCartneys Produzentenwahl machte bereits im M\u00e4rz in den Diskussionen der einschl\u00e4gigen sozialen Netzwerke die Runde. Ganz im Gegensatz zu seinen letzten Werken verlie\u00df sich der Ex-Beatle nicht nur auf sich selbst bzw. einen Produzenten-Partner, sondern verpflichtete gleich vier Soundgestalter. Dies wurde zuvor nur durch das Album &#8222;Flowers In The Dirt&#8220; (1989) getoppt, das &#8211; McCartney eingeschlossen &#8211; mithilfe einer Armada von zehn (!) Produzenten entstand. Was zu viele K\u00f6che mit dem Brei anstellen k\u00f6nnen, ist bekannt. Doch bei &#8222;Flowers&#8220; ging der Schuss nicht nach hinten los und &#8211; um es vorweg zu nehmen &#8211; bei &#8222;New&#8220; auch nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Paul McCartneys Grundidee bestand im Vorfeld der Arbeit am Album darin, dass er mehrere f\u00fcr ihn interessante Produzenten zu ersten Sessions einladen wollte, um sich schlie\u00dflich f\u00fcr denjenigen zu entscheiden, der seinen kreativen Vorstellungen am meisten entsprach. Zwei der vier Kandidaten geh\u00f6rten bereits zum Kreis der erweiterten Beatles-Familie: Zun\u00e4chst Giles Martin, Sohn des Beatles-Stammproduzenten George Martin und durch seine Arbeit f\u00fcr das &#8222;LOVE&#8220;-Projekt (2006) schon (Ex-)Beatles-erfahren. Des Weiteren Ethan Johns, dessen Vater Glyn die &#8222;Let It Be&#8220;-Sessions der Beatles abmischte, bevor Phil Spector die Aufnahmen in die H\u00e4nde bekam. Sohn Ethan verdiente sich seine Meriten als Produzent von Kings Of Leon, Razorlight, Joe Cocker, Tom Jones, Crowded House und vielen anderen. Dazu gesellte sich Mark Ronson, der als Produzent eine gro\u00dfe Nummer im j\u00fcngeren Brit-Pop darstellt (Adele, Kaiser Chiefs, Robbie Williams, aber vor allem Amy Winehouse) und bei McCartneys Hochzeitsfeier im Jahr 2010 als DJ engagiert wurde. Paul Epworth vervollst\u00e4ndigte die Runde. Seine Dienste als Produzent nutzten bis dato popul\u00e4re Namen wie Bruno Mars, John Legend, Babyshambles,\u00a0Max\u00efmo Park oder &#8211; wie bei Ronson auch &#8211; Adele. Die Angelegenheit entwickelte sich schlie\u00dflich f\u00fcr McCartney anders als erwartet. Statt sich auf einen Produzenten festzulegen, holte er alle Probanden ins Boot, da er \u00fcberzeugt war, dass das Album von diesen vier unterschiedlichen Pers\u00f6nlichkeiten profitieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie w\u00fcrde sich also der Einfluss dieser vier angesehenen Produzenten auf dem neuen Album niederschlagen? Seit vielen Jahren erntet der fr\u00fchere Beatle wohlwollende bis sehr gute Kritiken f\u00fcr seine Alben, aber dennoch ist das McCartney-Bashing nicht ganz aus der Mode gekommen. Und so gab es im Vorfeld und auch nach der Ver\u00f6ffentlichung Stimmen, die lamentierten, McCartney wolle sich mit angesagten Produzenten der nachwachsenden Generation von Musikfans anbiedern. Realistisch betrachtet sieht die Sache anders aus: Seit Paul McCartney sich in seinem Leben f\u00fcr die Musik entschieden hatte, war er an unterschiedlichsten musikalischen Str\u00f6mungen, Ideen und Innovationen interessiert und daf\u00fcr aufgeschlossen, diese in seine Projekte einflie\u00dfen zu lassen. Dieser Einstellung bleibt er ungebrochen treu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Aufnahmen begannen im Januar 2012 und wann immer Paul McCartney ein Studio betritt, dauert es nicht lange, bis erste Spekulationen um das jeweils neue Werk kursieren. Die ersten Songs, deren Existenz durchsickerte, waren die von Mick Ronson produzierten &#8222;Hosanna&#8220; und &#8222;Secret Life Of A Party Girl&#8220;. &#8222;Hosanna&#8220; wurde mit dem Sound des Deb\u00fctalbums &#8222;McCartney&#8220; (1970) und &#8222;Ram&#8220; (1971) verglichen. Dazu sollte man sich noch diverse Gitarren-Loops vorstellen. Das zweite St\u00fcck, &#8222;Secret Life Of A Party Girl&#8220;, bleibt bis heute mysteri\u00f6s, denn es fand nicht den Weg auf das sp\u00e4tere Album &#8222;New&#8220;. Die Mutma\u00dfungen und kolportierten neuen Erkenntnisse gingen so weit, dass wenig sp\u00e4ter die Rede davon war, dass das Album den Arbeitstitel &#8222;Pop Up&#8220; tr\u00fcge und dass McCartney aus einem Fundus von 50 Songs sch\u00f6pfen k\u00f6nne. Sogar der ehrenwerte &#8222;Rolling Stone&#8220; fiel auf ein Ger\u00fccht herein und meldete, dass Eric Clapton und Bruce Springsteen auf dem Album mitwirken w\u00fcrden und auch eine &#8222;Down The Road&#8220; genannte Kollaboration mit den \u00fcberlebenden Nirvana-Mitgliedern Grohl, Novoselic und Smear enthalten sein w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Problematische bei einer H\u00e4ufung von Ger\u00fcchten, die oftmals auch in Lobhudeleien ausarten, kann sein, dass die Erwartungen an das Werk hoch, m\u00f6glicherweise zu hoch sind. So erwartete die Fangemeinde mit Hochspannung das neue Material, musste sich jedoch bis zum 29. August 2013 gedulden. An diesem Tag erschien &#8222;New&#8220;, die mit dem Namen des Albums identische Single und gab einen Vorgeschmack auf das, was man vom bevorstehenden Album erwarten konnte. Wirkliche R\u00fcckschl\u00fcsse lie\u00dfen sich aus heutiger Sicht nicht unbedingt ziehen, da das Album \u00fcberaus vielschichtig geraten ist. Der Song &#8222;New&#8220; ist gut und gef\u00e4llig, geht schnell ins Ohr, umschifft geschickt die Grenzen zur Seichtheit, geh\u00f6rt aber sicher nicht zu den Premium-St\u00fccken des Albums. Einige meinten, bei diesem Song Versatzst\u00fccke aus &#8222;Penny Lane&#8220;, &#8222;With A Little Help From My Friends&#8220; oder &#8222;Got To Get You Into My Life&#8220; herauszuh\u00f6ren, was in diesem Fall nur sehr bedingt nachvollzogen werden kann. \u00dcberhaupt f\u00e4llt in der Betrachtung der St\u00fccke durch Fans und Musikjournalisten auf, dass oft Vergleiche zu anderen Songs aus dem mittlerweile schon sehr m\u00e4chtigen McCartney-Oevre gezogen werden &#8211; was nicht zwangsl\u00e4ufig einem Urteil gleichkommt, dass dem Komponisten nichts mehr einf\u00e4llt.\u00a0 Doch zur\u00fcck zum Song &#8222;New&#8220;, der mit einer Laufzeit von 2:56 Min. in etwa der L\u00e4nge der meisten Beatles-Kompositionen, also dem klassischen Pop-Song entspricht. &#8222;New&#8220; wird von einer absteigende Tonfolge bestimmt und ist nach rund zweieinhalb Minuten eigentlich schon beendet, bevor er zu einer \u00fcberraschenden, sch\u00f6nen Acapella-Coda ansetzt. McCartneys gesungene &#8222;Ooohs&#8220; tragen dazu bei, das man den Song schon nach kurzer Zeit nicht mehr aus dem Ohr bekommt. Der Gesamtsound ist trotz der traditionellen Struktur (allerdings ohne Solo) recht modern, wobei sich kein Instrument direkt in den Vordergrund spielt. Leider bringt &#8222;New&#8220; erneut die Gewissheit, dass McCartney gesanglich nicht mehr die Leistung bringen kann, die ihn \u00fcber Jahrzehnte zu einem unverw\u00fcstlichen Weltklasses\u00e4nger machte, dem einfach alles gelang. Bei diesem Song schw\u00e4chelt die Stimme hier und da, aber &#8211; und das ist die gute Nachricht &#8211; \u00fcber einen Gro\u00dfteil des Albums f\u00e4llt dies nicht so sehr ins Gewicht, wie es manche kritische Fans vielleicht erwartet haben. Letzten Endes n\u00fctzt es auch nichts, von einem mittlerweile 71-j\u00e4hrigen Mann die Sangesk\u00fcnste von einst im Mai zu erwarten. Solange die ver\u00e4nderte Stimme nicht l\u00e4cherlich und peinlich wirkt, ist noch alles im gr\u00fcnen Bereich. Wer diese Differenzierung nicht leisten mag, der ist besser beraten, sich nicht mit neueren Ver\u00f6ffentlichungen des Ex-Beatles zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;New&#8220; stellte die erste Single des Albums dar. Es ist jedoch sehr bedauerlich, dass weder dieser Song noch die zweite Single &#8222;Queenie Eye&#8220; als physische Tontr\u00e4ger erschienen sind, sondern nur in den diversen Musikportalen wie iTunes oder Soundcloud zum Download angeboten werden. Wie auch immer: Nachdem &#8222;New&#8220; den medialen Startschuss gab, absolvierte Paul McCartney ein beispielloses Promotion-Programm, um f\u00fcr das neue Album zu werben. Zun\u00e4chst gab er ein Mini-Konzert beim iHeartRadio Music Festival (bei dem mit &#8222;Save Us&#8220; und &#8222;Everybody Out There&#8220; zwei weitere neue Songs Premiere feierten), spielte weitere spontan angek\u00fcndigte kurze Konzerte am New Yorker Times Square (nun auch mit &#8222;Queenie Eye&#8220;), an der Frank Sinatra School for the Arts in Queens (New York) und im Londoner Stadtteil Covent Garden. Wohin man auch blickte, sorgte McCartney f\u00fcr einen gro\u00dfen Publikumsandrang, der teilweise wie einst beim Auftritt der Beatles auf dem Dach des Apple-Geb\u00e4udes den Stra\u00dfenverkehr zum Erliegen brachte. Dar\u00fcber hinaus trat Paul McCartney in den Late Night-Shows von Jimmy Kimmel und Jimmy Fallon auf, lie\u00df Full Album-Listening-Events in Los Angeles und New York organisieren und nutzte soziale Netzwerke wie Instagram und Twitter um &#8222;New&#8220; vorzustellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Promotion-Aktivit\u00e4ten erstreckten sich bis zur Ver\u00f6ffentlichung des Albums &#8222;New&#8220; Mitte Oktober 2013.\u00a0 Das Album liegt, wie mittlerweile in der Branche \u00fcblich, in verschiedenen Formaten vor und beginnt mit einem typischen McCartney-Rocker: &#8222;Save Us&#8220; ist eine Gemeinschaftskomposition mit Paul Epworth, befindet sich dramaturgisch an der richtigen Stelle und st\u00fcrmt mit Macht nach vorn. Von der Machart erinnert &#8222;Save Us&#8220; an &#8222;Only Mama Knows&#8220; vom Vorg\u00e4ngeralbum &#8222;Memory Almost Full&#8220; (2007). Wie auch &#8222;Only Mama Knows&#8220; ist &#8222;Save Us&#8220; pr\u00e4destiniert f\u00fcr den ersten Block von Songs bei McCartney-Konzerten. Im Gegensatz zu &#8222;Only Mama Knows&#8220;, das noch eine kleine fiktive Geschichte erz\u00e4hlt, ist der 08\/15-Text von &#8222;Save Us&#8220; keine weitere Erw\u00e4hnung wert. Ungleich interessanter und vor allem r\u00e4tselhafter ist die Aussage von &#8222;Alligator&#8220;. Hier geht es um jemanden, der meint, es ginge ihm schlechter als allen anderen und der nichts mehr braucht als eine Person, die ihm ein Zuhause gibt und mit der er nicht zu tiefgr\u00fcndige Gespr\u00e4che f\u00fchren kann. McCartney benutzt daf\u00fcr jedoch mitunter sehr groteske Bilder:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;I want someone who can save me<\/em><br \/>\n<em>When I come home from the zoo,<\/em><br \/>\n<em>I need somebody who&#8217;s a sweet communicator<\/em><br \/>\n<em>I can give my alligator to&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch musikalisch und in puncto Arrangement ist &#8222;Alligator&#8220; beachtenswert. Der Uptempo-Song legt zum Mittelteil eine Vollbremsung hin. Dort klingt es, als beginne nun ein v\u00f6llig neues Lied. Genauer betrachtet passen die Ideen von Paul McCartney und Mark Ronson aber ausgezeichnet. W\u00e4hrend der Ich-Erz\u00e4hler zuvor noch rastlos nach einem Jemand sucht, hat er ihn bzw. sie nun gefunden, kommt zur Ruhe und spricht ihn\/sie direkt an:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;Could you be that person for me<\/em><br \/>\n<em>Would you feel right setting me free<\/em><br \/>\n<em>Could you dare to find my key&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesem Abschnitt von &#8222;Alligator&#8220; experimentieren Ronson und McCartney mit Sounds und Stimme, die im gef\u00fcrchteten hohen Register liegt, aber letztlich \u00fcberraschend gut passt. Nach zwei Songs in zeitgem\u00e4\u00dfem Klang wird es im von Giles Martin produzierten &#8222;On My Way To Work&#8220; etwas traditioneller. Mit einfacher Akustikgitarren- und Rhythmusbegleitung beginnt Paul McCartney mit einer einfachen Melodie eine Erz\u00e4hlung \u00fcber Alltagsszenen im Liverpool seiner Jugend: \u00fcber das Busfahren im Oberdeck, das Aufsammeln von Zigarettenkippen und das Bl\u00e4ttern in Pin-Up-Magazinen. Zwischen den Strophen verst\u00e4rkt sich der stampfende Beat der durch scharfe Einw\u00fcrfe der Leadgitarre erg\u00e4nzt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit unwiderstehlichen Hitqualit\u00e4ten kommt &#8222;Queenie Eye&#8220; daher. Ein Mellotron er\u00f6ffnet den Song, bevor ein pumpender Pianorhythmus einsetzt, der Erinnerungen an St\u00fccke wie &#8222;Flaming Pie&#8220; (von gleichnamigen 1997er Album) weckt. In der zweiten Co-Komposition mit Paul Epworth wird McCartney abermals nostalgisch und erinnert sich an ein &#8222;Queenie Eye&#8220; genanntes Fangspiel, das er seinerzeit mit anderen Kindern im Freien spielte: Ein Kind dreht sich um und wirft einen Ball hinter sich, den ein anderes Kind dann an sich nimmt. Der Werfer muss nun den neuen Besitzer des Balls fangen, nachdem die Kinder das ausgerufen haben, was McCartney 1:1 in den Refrain seines Songs \u00fcbernommen hat:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;Queenie Eye, Queenie Eye<\/em><br \/>\n<em>Who&#8217;s Got The Ball<\/em><br \/>\n<em>I haven&#8217;t got it<\/em><br \/>\n<em>It isn&#8217;t in my pocket<\/em><br \/>\n<em>O.U.T spells out&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;O.U.T. spells out&#8220; wird \u00fcbrigens aufmerksamen Beatles-H\u00f6rern bekannt vorkommen: Diese Phrase ist im Beatles-Song &#8222;Christmastime Is Here Again&#8220; enthalten. Wie bei &#8222;Alligator&#8220; kommt es in &#8222;Queenie Eye&#8220; zu einem abrupten Bruch, der den Song auf faszinierende Weise in zwei Teile spaltet: Zun\u00e4chst von 100 auf Null im Bruchteil einer Sekunde, dann ein zartes Zwischenspiel, bevor der treibende Rhythmus des ersten Teils langsam, aber unaufhaltsam ansteigend sein Terrain zur\u00fcckerobert. F\u00fcr &#8222;Queenie Eye&#8220; wurde ein aufsehenerregendes Musikvideo gedreht. In diesem sieht man Paul McCartney im Abbey Road-Studio 2 den Song am Fl\u00fcgel spielen. Nach und nach f\u00fcllt sich der Raum mit Prominenten, die sich ausgelassen der Musik hingeben. Unter ihnen sind Johnny Depp, Kate Moss, Meryl Streep, Peter Blake, Jude Law, Chris Pine und viele andere.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es folgt mit &#8222;Early Days&#8220; der Song, der am deutlichsten Paul McCartneys gealterte Stimme offenlegt. Der Ex-Beatle nahm bereits explizit dazu Stellung und berichtete, dass er dem Produzenten von &#8222;Early Days&#8220; Ethan Johns nach der ersten Einspielung vorschlug, diese Fassung zu verwerfen, da er w\u00fcsste, dass er das St\u00fcck besser singen k\u00f6nne. Johns war dagegen, weil er der Ansicht war, dass gerade diese Verletztlichkeit sehr authentisch sei und zum Song passe. &#8222;Early Days&#8220; ist eine bewusst nostalgische, sehr zur\u00fcckgenommene akustische Ballade mit Country-Ankl\u00e4ngen, in welcher Paul McCartney zun\u00e4chst die Trag\u00f6dien seines Lebens und m\u00f6glicherweise auch seine Rolle in der Musikgeschichte reflektiert:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;So many times I had to change the pain to laughter<\/em><br \/>\n<em>Just to keep from getting crazed&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einem zweiten thematischen Schwerpunkt klagt er diejenigen an, die meinen zu wissen, wie sich dieses oder jenes bei den Beatles zugetragen hat:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;Now everybody seems to have their own opinion<\/em><br \/>\n<em>Who did this and who did what<\/em><br \/>\n<em>But as for me I don&#8217;t see how they can remember<\/em><br \/>\n<em>When they weren&#8217;t where it was at&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das von Giles Martin produzierte &#8222;Appreciate&#8220; pr\u00e4sentiert sich in einer Weise, wie man es von Paul McCartney nicht unbedingt gewohnt ist. Abseits von Gitarre, Bass, Piano und Schlagzeug entwickelt sich ein atmosph\u00e4risch dichter Klangteppich, der auf der Basis von Tape-Loops (mehrfach reproduzierte und \u00fcbereinander geschichtete Sounds) collagiert wurde, die McCartney zu den Sessions mitbrachte. Der Songtext kreist darum, dass man vielen Dingen zu wenig Wertsch\u00e4tzung entgegenbringt. Vom Arrangement her wechseln sich die psychedelisch anmutenden Strophen mit Passagen ab, in denen dem H\u00f6rer brachiale Drumbeats um die Ohren gehauen werden. Die Stimme bewegt sich zu weiten Teilen im Falsett-Bereich, aber auch hier f\u00e4llt dies nicht zu unangenehm auf. Zum Schluss spielt Paul McCartney ein Slide-Solo auf einer Cigar Box Gitarre, die er von Johnny Depp geschenkt bekam. In einem Interview gab McCartney an, dass die Aufnahmen zu diesem Solo zu seinen sch\u00f6nsten Momenten w\u00e4hrend der Aufnahmen zu &#8222;New&#8220; z\u00e4hlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den eing\u00e4ngigsten Songs des Albums z\u00e4hlt &#8222;Everybody Out There&#8220;. McCartney betrat das Studio mit einem fast fertigen Song und sehr genauen Vorstellungen. Auf diese Weise wurden vom ersten Take bis zur Endfassung lediglich sechs Stunden ben\u00f6tigt &#8211; ein Tempo, das McCartney aus Beatles-Zeiten gewohnt ist. Das von vollen Gitarrenakkorden getragene St\u00fcck hat hymnischen Charakter, erinnert vor allem in seinen <em>&#8222;Whoa-o-o-oh&#8220;<\/em>-Passagen an (das <em>&#8222;Ho-Hey-Ho&#8220;<\/em> von) &#8222;Mrs. Vandebilt&#8220; (&#8222;Band On The Run&#8220;, 1973) und ist von Paul McCartney gezielt f\u00fcr den Einsatz auf Konzerten geschrieben worden. Zu den H\u00f6hepunkten z\u00e4hlt der raffiniert arrangierte Harmoniegesang in dieser Passage:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;There but for the grace of God go you and I<\/em><br \/>\n<em>We&#8217;re the brightest subjects in the sky<\/em><br \/>\n<em>Remember there but for the grace of God go you and I<\/em><br \/>\n<em>Do some good before you say goodbye&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kehrt man zu den eingangs erw\u00e4hnten hohen Erwartungen zur\u00fcck, die nicht erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen, dann muss \u00fcber &#8222;Hosanna&#8220; gesprochen werden. Hier erinnert wenig an &#8222;McCartney&#8220; oder gar &#8222;Ram&#8220;, eher an schwache Passagen <em>(&#8222;How can I walk when I can&#8217;t find a way&#8220; <\/em>etc.<em>)<\/em> in &#8222;From A Lover To A Friend&#8220; (&#8222;Driving Rain&#8220;, 2001). Das schleppend vorgetragene St\u00fcck kann melodisch nicht \u00fcberzeugen und wirkt relativ orientierungslos.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das schmissige &#8222;I Can Bet&#8220; rei\u00dft keine B\u00e4ume aus, ist aber erneut ein Song mit einer eing\u00e4ngigen Melodie, welche den H\u00f6rer sofort einnimmt. Man kann sich beim Sound von &#8222;I Can Bet&#8220; gut vorstellen, dass das St\u00fcck gut auf einem Wings-Album seinen Platz gefunden h\u00e4tte. Authentische Instrumente wie ein Wurlitzer-Piano und der beim Solo eingesetzte Moog-Synthesizer sind Zutaten, die dieses Gef\u00fchl beg\u00fcnstigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gemessen am insgesamt gehobenen Standard von &#8222;New&#8220; schw\u00e4chelt &#8222;Looking At Her&#8220; wieder ein wenig. Die Strophen sind recht seicht geraten, w\u00e4hrend der mit Macht hereinbrechende Mittelteil (<em>&#8222;Doesn&#8217;t she know, why she can&#8217;t see &#8230;.&#8220;<\/em>) wieder entsch\u00e4digt. Der sich anschlie\u00dfende Song &#8222;Road&#8220; erschlie\u00dft sich nicht so schnell wie manch anderer Titel. Sph\u00e4rische Klanggebilde bahnen sich ihren Weg durch ein spannendes Arrangement und verbreiten eine geheimnisvolle Atmosph\u00e4re, die in dieser Art schon Teile des Fireman-Album &#8222;Electric Arguments&#8220; (2008) auszeichnete.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die einfachste Ausgabe von &#8222;New&#8220; f\u00fchrt auf der Coverr\u00fcckseite &#8222;Road&#8220; als letzten Song auf, l\u00e4sst aber beim Abspielen nach einer 25-sek\u00fcndigen Pause den Hidden Track &#8222;Scared&#8220; erklingen. Dieses St\u00fcck ist eine klassische Piano-Ballade, deren Moll-Akkorde dem Song mehr Schwermut als \u00fcblich verleihen. Doch das D\u00fcstere und Nachdenkliche stellen eine neue Qualit\u00e4t dar, die McCartney unter der strengen F\u00fchrung durch den Produzenten Nigel Godrich w\u00e4hrend den Aufnahmen zu &#8222;Chaos And Creation In The Backyard&#8220; entwickelte. &#8222;Scared&#8220; ist ein autobiografischer Song, der schildert, wie schwer es Paul McCartney in der Anfangsphase fiel, seiner nunmehr dritten Ehefrau Nancy Shevell (seit der Heirat Lady McCartney) mit den einfachsten Worten seine Gef\u00fchle zu gestehen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;I&#8217;m scared to say I love you<\/em><br \/>\n<em>I&#8217;m scared to let you know<\/em><br \/>\n<em>That the simplest of words won&#8217;t come out of my mouth<\/em><br \/>\n<em>Though I&#8217;m dying to let them go&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Paul McCartney und Nancy Shevell lernten sich per Zufall in einem Surf Shop auf Long Island kennen. Im Gespr\u00e4ch stellte sich heraus, dass Nancy Pauls 1998 verstorbene Frau Linda pers\u00f6nlich kannte, worauf beide ihren Tr\u00e4nen freien Lauf lie\u00dfen. Dieses Ereignis verarbeitet der Ex-Beatle im Mittelteil von &#8222;Scared&#8220;:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;I remember the first time we met,<\/em><br \/>\n<em>Tears in our eyes reflecting<\/em><br \/>\n<em>Something connecting from so long ago&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch der Song endet auf einer Note, die dem Komponisten, der offenbar ein dauerhaftes Gl\u00fcck gefunden hat, letztlich Mut macht:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;I&#8217;m still too scared to tell you<\/em><br \/>\n<em>Afraid to let you see<\/em><br \/>\n<em>That the simplest of words won&#8217;t come out of my mouth<\/em><br \/>\n<em>Though I&#8217;m dying to set them free<br \/>\nTrying to let you see<br \/>\nHow much it means to me<br \/>\nHow much you mean to me<br \/>\nHow much you mean to me &#8230; now&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor diesem Hintergrund ist &#8222;Scared&#8220; ein beeindruckender und w\u00fcrdiger Abschluss des Albums, der den H\u00f6rer innehalten l\u00e4sst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zuletzt sollen noch die in den unterschiedlichen CD-Formaten verf\u00fcgbaren Bonus-Tracks vorgestellt werden: Die Deluxe-Ausgabe l\u00e4sst auf &#8222;Road&#8220; mit &#8222;Turned Out&#8220; abermals einen sehr eing\u00e4ngigen und schmissigen Rockpop-Song folgen. &#8222;Turned Out&#8220; entstand als dritter Song der Sessions mit Ethan Johns und gef\u00e4llt durch eine an George Harrisons Stil erinnernde Slidegitarre und einem sch\u00f6nen, ruhigen Mittelteil. Nun schlie\u00dft sich eine bluesige Country-Ballade an, die McCartney in einem ausgelassenen und humorigen Tonfall vortr\u00e4gt. Es ist die Rede von aufdringlichen Steuereintreibern und Wahnvorstellungen. McCartney fleht darum, endlich aus dem wie auch immer gearteten Schlamassel herauszukommen. Schlie\u00dflich ruft er selbstironisch aus:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;Oh boy, someone get me out of here<\/em><br \/>\n<em>I&#8217;m a celebrity!&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Instrumentierung ist nicht uninteressant: Zur Akustigitarre gesellt sich in alter Skiffle-Manier ein Waschbrett, w\u00e4hrend der stampfende Rhythmus von einem afrikanischen Instrument namens Ngoni erzeugt wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die Deluxe-Version schlie\u00dft mit &#8222;Scared&#8220; als Hidden Track. Die japanische Ausgabe enth\u00e4lt zus\u00e4tzlich das St\u00fcck &#8222;Struggle&#8220;. Dieses experimentellste Ergebnis aus der Zusammenarbeit mit Paul Epworth sticht qualitativ nicht aus dem Songreigen von &#8222;New&#8220; heraus, so dass man wenig verpasst, wenn man die japanische CD nicht besitzt. Neben den bereits genannten Varianten von &#8222;New&#8220; ist das bei Target (der nach Wal-Mart zweitgr\u00f6\u00dfte Discounter der USA) erschienene B\u00fcndel erw\u00e4hnenswert, denn es enth\u00e4lt eine zu\u00e4tzliche DVD mit dem Titel &#8222;A rendez-vous with Paul McCartney&#8220;. Dies ist ein 22-min\u00fctiger Film mit einem Interview und verschiedenen Ausschnitten der &#8222;Out There&#8220;-Konzerttournee.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Personal: Wie gehabt f\u00fchlt sich Paul McCartney an vielen Instrumenten wohl und so sind es insgesamt 15, die er f\u00fcr &#8222;New&#8220; selbst bediente. McCartneys Tourband (bestehend aus Paul &#8218;Wix&#8216; Wickens, Rusty Anderson, Brian Ray und Abe Laboriel jr.) war im Studio insgesamt an zwei Drittel der Songs beteiligt. Mit Ethan Johns und Paul Epworth waren auch zwei der Produzenten als Instrumentalisten (Schlagzeug und Percussion) vertreten. Die Produktion verteilte sich folgenderma\u00dfen: Giles Martin \u00fcbernahm den B\u00e4renanteil von acht Songs, Paul Epworth derer vier, Ethan Johns zwei und Mark Ronson zwei Songs.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Entscheidung, vier Produzenten zu verpflichten, impliziert automatisch, dass das Ergebnis nicht so &#8222;rund&#8220; und organisch klingen kann wie bei der Produktion durch einen einzelnen Produzenten. Doch Paul McCartney hatte recht konkrete Vorstellungen, wie er aus der Not der &#8222;gescheiterten&#8220; Vorauswahl eine Tugend machen konnte, indem er die individuellen St\u00e4rken jedes einzelnen Produzenten nutzte. Das Resultat ist ein vom Eklektizismus gepr\u00e4gtes Album &#8211; etwas, was die sp\u00e4ten Beatles-Alben stets auszeichnete. &#8222;New&#8220; ist modern und retro zugleich und \u00fcberrascht mit zahlreichen Drehungen und Wendungen. Das Album ist kann als eine Mischung aus dem Fireman-Werk &#8222;Electric Arguments&#8220;, &#8222;Memory Almost Full&#8220; und &#8222;Chaos And Creation In the Backyard&#8220; betrachtet werden. Mit stolzen 71 Jahren hat Paul McCartney seine Experimentierfreudigkeit Gott sei Dank noch nicht abgelegt. Vieles an diesem Album ist mutig oder sogar progressiv. Auch wenn Songs wie &#8222;Early Days&#8220; oder &#8222;On My Way To Work&#8220; inhaltlich bewusst nostalgisch sind, bleibt der Blick von McCartney als Musiker stets nach vorn gerichtet. Auch wenn es nur wenige Schwachpunkte gibt und \u00fcber weite Strecke ein recht hohes Niveau gehalten werden kann: Der mittlerweile fast inflation\u00e4re Einsatz der Falsettstimme ist weniger sch\u00f6n. F\u00fcr die noch kommenden Alben w\u00e4re Paul McCartney sicherlich gut beraten, sich in einem Tonspektrum zu bewegen, dass seinen nachlassenden F\u00e4higkeiten als S\u00e4nger entspricht. Doch all dies ist Meckern auf hohem Niveau. Man kann es drehen und wenden wie man will: Die erfreuliche Rezeption von &#8222;New&#8220; gibt dem Ex-Beatle Recht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Inspiration f\u00fcr das moderne, ein wenig steril wirkende Coverdesign geht zur\u00fcck auf die Arbeiten des 1996 verstorbenen Lichtinstallations-K\u00fcnstlers Dan Flavin. Die Gestaltung des Booklets kann man kritisieren: Die Songtexte sind recht klein, komplett in Gro\u00dfbuchstaben, ohne Abs\u00e4tze und im Blocksatz gehalten. Sieht schick aus, ist aber schlecht lesbar. Sehenswert sind hingegen die im Booklet enthaltenen Schwarzwei\u00df-Fotos von den Aufnahmesessions. Den Sch\u00f6nheitspreis konnte sich allerdings wieder einmal die Vinylausgabe von &#8222;New&#8220; sichern, die nach etlichen Terminverschiebungen endlich am 05. Dezember 2013 erschien. Die LP ist als Klappcover angefertigt worden, das Booklet im Gro\u00dfformat und dazu eine 180g schwere Schallplatte. Beigef\u00fcgt wurde au\u00dferdem ein Downloadcode f\u00fcr die digitalen Musikdateien von &#8222;New&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;New&#8220; ist nicht weniger als Paul McCartneys erfolgreichstes Album seit &#8222;Flowers In The Dirt&#8220; (1989). Die wichtigsten Printmedien bewerteten das Album mehrheitlich sehr positiv. Der deutsche &#8222;Rolling Stone&#8220; vergab beispielsweise 4,5 von 5 Sternen, der &#8222;Musikexpress&#8220; 4 von 5 Sternen, &#8222;The Telegraph&#8220; und &#8222;Daily Mirror&#8220; jeweils 5 von 5, &#8222;UNCUT&#8220; und &#8222;MOJO&#8220; jeweils 4 von 5, der McCartney sonst sehr kritisch gegen\u00fcberstehende &#8222;New Musical Express&#8220; 7 von 10 &#8230; und so weiter. In der vom &#8222;Rolling Stone&#8220; ver\u00f6ffentlichten Liste der besten Alben von 2013 belegte &#8222;New&#8220; Rang 4. In den Billboard-Charts stieg &#8222;New&#8220; von Null auf 3 ein und erreichte damit auch die h\u00f6chste Position in den USA. Die Single &#8222;New&#8220; konnte in Japan Platz 4 in den Charts erreichen. In Norwegen landete das Album auf Platz 1, Platz 2 in Japan, Frankreich und D\u00e4nemark und Platz 3 in Kanada. Im weltweit drittgr\u00f6\u00dften Musikmarkt Deutschland kam &#8222;New&#8220; bis auf Platz 6 der Album-Charts.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Anspieltipps:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Save Us \/ Alligator \/ Queenie Eye \/ Appreciate \/ Everybody Out There \/ Scared<\/p>\n<p><strong>Bewertung:<\/strong><\/p>\n<h2><big><small><big><small><small><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.ewetel.net\/%7Eansgar.bellersen\/bilder\/paul.gif\" \/><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.ewetel.net\/%7Eansgar.bellersen\/bilder\/paul.gif\" \/><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.ewetel.net\/%7Eansgar.bellersen\/bilder\/paul.gif\" \/><\/small><\/small><\/big><\/small><\/big><big><small><big><small><small><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.ewetel.net\/%7Eansgar.bellersen\/bilder\/paul.gif\" \/><\/small><\/small><\/big><\/small><\/big> <strong>+<\/strong><\/h2>\n<p><strong>Pressestimmen:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;Alt und Neu: ein kunterbuntes Meisterwerk des Popgenies.&#8220;\u00a0 &#8211; Rolling Stone, 11. November 2013<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;Liverpools gr\u00f6\u00dfter Sohn macht wieder Pop: &#8218;New&#8216; bringt zw\u00f6lf neue Songs von Macca im klassischen Merseysound &#8211; einen pr\u00e4zise austarierten Hauch Moderne inklusive&#8220;<\/em>\u00a0 &#8211; <em>Audio, November 2013<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;13 frische Songs, ein knackiger, moderner Pop-Sound (&#8230;) sowie ein Macca, der mit seinen 71 Jahren fast jugendlich r\u00fcberkommt.&#8220;<\/em>\u00a0 <em>&#8211; Stereoplay, Dezember 2013<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8220; &#8218;New&#8216; klingt modern und nostalgisch zugleich.&#8220;<\/em>\u00a0 <em>&#8211; Stereo, Dezember 2013<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;Und doch stellt &#8218;New&#8216; abermals unter Beweis, dass mit Paul McCartney eine Legende des Genres nicht bereit ist, die eigenen Denkm\u00e4ler mit dem Bulldozer platt zu walzen. Zum Gl\u00fcck.<\/em>&#8220;\u00a0 <em>&#8211; laut.de, 11. November 2013<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;What could have been a confused, trying-to-be-hip mish-mash is instead a re-playable collection of extremely strong songs, Paul&#8217;s most interesting, varied and soul-baring in years&#8220;\u00a0 &#8211; MOJO, Dezember 2013<br \/>\n<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>New Ver\u00f6ffentlicht:\u00a0 11. Oktober 2013 LP: Universal \/ Concord \/ Hear Music HRM-34848-01 CD: Universal \/ Concord \/ Hear Music HRM-34845-02 Titel: Save Us \/ Alligator \/ On My Way To Work \/ Queenie Eye \/ Early Days \/ New &hellip; <a href=\"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/?page_id=182\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-182","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/182","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=182"}],"version-history":[{"count":82,"href":"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/182\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":904,"href":"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/182\/revisions\/904"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=182"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}