{"id":1292,"date":"2014-02-16T13:36:36","date_gmt":"2014-02-16T13:36:36","guid":{"rendered":"http:\/\/lmw-28if.de\/exbeatles\/?page_id=1292"},"modified":"2014-03-03T14:54:03","modified_gmt":"2014-03-03T14:54:03","slug":"2007-yeahsterday","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/?page_id=1292","title":{"rendered":"2007 &#8211; &#8222;Yeahsterday&#8220;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" style=\"width: 210px; height: 300px;\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.ewetel.net\/%7Eansgar.bellersen\/bilder\/yeahsterday_cover.jpg\" \/><\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>Yeahsterday<\/strong><\/h1>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>Stories in the sky with diamonds<\/strong><strong><br \/>\n<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Ver\u00f6ffentlicht:\u00a0 17. Dezember 2007<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Fr\u00fchjahr 2007 hatten wir im Forum der Erdbeerfelder eine Neuregistrierung, und zwar die des Autors Holger Dittmann. Dieser ver\u00f6ffentlichte zuletzt mehrfach f\u00fcr den Kleinverlag Lerato. Es dauerte nicht lange, bis Holger im Erdbeerfelder-Forum von einer neuen Ausschreibung des Lerato-Verlags berichtete, f\u00fcr die er dieses Mal als Autor und (zusammen mit Elke Schleich) als Herausgeber verantwortlich zeichnen wollte. Das noch namenlose Projekt lief im Forum unter &#8222;Literarisches f\u00fcr Lerato&#8220; und wandte sich an Beatles-Fans mit Neigung zum Schreiben. Aufgabe war es, seinen pers\u00f6nlichen Bezug zu den Beatles zu Papier zu bringen. Dies konnte sowohl in Form von Prosa als auch Lyrik geschehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Insgesamt gingen bei den Herausgebern \u00fcber 60 Beitr\u00e4ge ein, von denen 31 (inkl. Dittmann\/Schleich) den Weg in die sp\u00e4tere Anthologie &#8222;Yeahsterday&#8220; fanden. Von Seiten der Erdbeerfelder sind lediglich Nils Dibbern und ich selbst vertreten. Mein Text schlummerte eine Weile in der Schublade und war eigentlich f\u00fcr einen Kreativaufgabe anl\u00e4sslich eines Erdbeerfelder-Preisausschreibens eingeplant. Die Teilnehmer sollten einen vorgegebenen Textanfang fortsetzen. Die Idee wurde nicht umgesetzt und so blieb es vorerst bei einem Textfragment. Erst die Lerato-Ausschreibung lie\u00df mich die Geschichte wieder hervorholen und schlie\u00dflich auch vollenden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Hi-Hi-Hilfe!&#8220; ist durchaus autobiographisch gepr\u00e4gt. Im Juli 1968 war ich zwar erst drei Jahre alt. Doch quasi zum Trotz erfand ich ein Alter Ego, das mir nicht un\u00e4hnlich war. Dass es in dieser Kurzgeschichte trotzdem einen Bezug zum realen Ansgar gibt (als Kleinkind wegen der Schwierigkeiten, den eigenen Namen auszusprechen &#8222;Gaga&#8220; genannt), war f\u00fcr mich selbstverst\u00e4ndlich. Leider fiel die entsprechende Passage dem Lektorat zum Opfer. Das gefiel mir zwar nicht (wie mir auch die Verwendung der alten Rechtschreibung im Buch missf\u00e4llt), doch ich wollte auch keinen Ausschluss vom Buchprojekt riskieren und erteilte meine Genehmigung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier nun gewisserma\u00dfen der &#8222;Author&#8217;s Cut&#8220; &#8211; die komplette, ungek\u00fcrzte Fassung. Bis auf meinen pers\u00f6nlichen, fiktiven Anteil ist die erw\u00e4hnte Aufnahme der Beatles bei Trident zu dieser Zeit historisch belegt. Nun bleibt mir noch, euch und Ihnen viel Spa\u00df beim Lesen zu w\u00fcnschen und wenn dieser Text das Interesse geweckt hat, dann verweise ich noch auf Daten, Inhalt und Bestellm\u00f6glichkeiten am Ende des Textes.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">__________________________________________________________<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><strong>Hi-Hi-Hilfe!<\/strong><\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\">An einem bitterkalten Januartag sa\u00df ich, tief in Gedanken versunken, entgegen meiner fr\u00fcheren Gewohnheit nicht im Old Friar, sondern in Mo\u2019s Seafood, einem leicht heruntergekommenen Lokal am Leicester Square. Mein Bein schmerzte wieder und ich bl\u00e4tterte fl\u00fcchtig im \u201eDaily Mirror\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Neuanfang in England hatte ich mir eigentlich anders vorgestellt. Ich hatte die Nase gestrichen voll vom tristen Einerlei in Norddeutschland und f\u00fchlte, dass mir nichts besser bekommen w\u00fcrde als ein radikal neuer Lebensabschnitt. Im Sommer 1967 k\u00fcndigte ich meinen Job in der Druckerei, kratzte meine Ersparnisse zusammen und lieh mir mit schlechtem Gewissen noch 600 Mark von meiner Schwester. \u00dcber in Osnabr\u00fcck stationierte englische Soldaten, die ihren Heimaturlaub antraten, gab es eine preiswerte M\u00f6glichkeit nach England zu kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich hatte keinen Schimmer, wie ich mein Leben auf der Insel organisieren sollte. Aber ich war erwartungsfroh, musikverr\u00fcckt und deshalb aufgeregt, nun ins Swinging London eintauchen zu k\u00f6nnen. Ich nahm mir ein Zimmer in der N\u00e4he der Marylebone Road und verdiente mein Geld mal hier, mal da. Ende November wurde ich auf dem Heimweg vom einem Taxi angefahren und brach mir das Bein. Die letzte Besch\u00e4ftigung in einem Kiosk war ich los und meine Geldreserven erreichten bald einen bedenklichen Tiefstand. Nur durch die Gitarrenstunden, die ich vier Mal w\u00f6chentlich gab, war es m\u00f6glich, einigerma\u00dfen \u00fcber die Runden zu kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kein sch\u00f6ner Jahresausklang und ein erb\u00e4rmlicher Start ins neue Jahr 1968. So schien es jedenfalls. W\u00e4hrend ich nun die Seite mit den Stellenanzeigen erreichte, blieb mein bisher gelangweilter Blick an einem kleinen Inserat h\u00e4ngen. Das klang nicht \u00fcbel: B\u00fcrohilfe per sofort gesucht, Trident Studios, 17 St. Anne\u2019s Court, Soho. Ich horchte in mich hinein. Was mochte das sein \u2013 ein Filmstudio oder sogar &#8230; ein Tonstudio? Meine alte Beweglichkeit war noch nicht wieder ganz hergestellt, aber die Aussicht, m\u00f6glicherweise in der Musikbranche arbeiten zu k\u00f6nnen, weckte meine Lebensgeister.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits am sp\u00e4ten Nachmittag sp\u00e4ter hatte ich einen Termin f\u00fcr ein Vorstellungsgespr\u00e4ch. Ich h\u00e4tte dem Personalchef um den Hals fallen k\u00f6nnen, als er mir die feuchte Hand sch\u00fcttelte und sagte: \u201eDann sehen wir uns morgen um 8 Uhr.\u201c Trident war ein relativ kleines, aber doch modernes Aufnahmestudio mitten in Soho. Im Gegensatz zu vielen anderen Studios, die in den sechziger Jahren wie Pilze aus dem Boden schossen, wurde bei Trident bereits mit acht, statt mit vier Tonspuren gearbeitet. Von all dem, was hinter dem Kontrollraum passierte, bekam ich allerdings nicht viel mit. Ich war im Grunde st\u00e4ndig auf Achse um Boteng\u00e4nge zu erledigen, jedoch ganz zufrieden damit. Im Mai allerdings fiel mir allerdings die komplette Gesch\u00e4ftspost aus den H\u00e4nden, als The Move durch die Eingangst\u00fcr kamen. Im Schlepptau hatten sie einen schlaksigen dunkelhaarigen J\u00fcngling: Jimmy Page von den Yardbirds. Meine erste Begegnung mit richtigen Popstars.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit der Zeit hatten sich die Vorz\u00fcge des Studios offensichtlich herumgesprochen. Am 30. Juli herrschte eine aufgekratzte, fast hysterische Stimmung, die mir nach meinen bisherigen Erfahrungen bei Trident unbekannt war. V\u00f6llig ratlos wandte ich mich an meine Chefin Loretta Martin. In pseudo-konspirativem Ton raunte sie mir zu: \u201eMorgen kommen die Beatles &#8230;\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich am n\u00e4chsten Morgen aufstand, fiel mir am Fr\u00fchst\u00fcckstisch auf, dass mein K\u00fcchenkalender immer noch den 26. Juli anzeigte. \u201eGaga\u201c stand auf dem Kalenderblatt, eine Ged\u00e4chtnisst\u00fctze, meine Schwester in Deutschland anzurufen, denn an jenem Tag feierte mein Neffe (Gaga war sein Spitzname) seinen dritten Geburtstag. Ich hatte vergessen, das Blatt abzurei\u00dfen, wie ich auch so viele Dinge in der K\u00fcche vergessen hatte. Es sah dort \u00fcberhaupt nicht gut aus. Die Sp\u00fcle stand voll, auf dem Boden lagen unz\u00e4hlige Kr\u00fcmel vom Brot schneiden, das Altpapier nahm die Form eines ansehnlichen Turmes an und neben dem K\u00fchlschrank stand eine bunte Mischung aus leeren Bierflaschen unterschiedlicher Hersteller. Als alter Freund der Biere von Beck &amp; Co. konnte ich mich immer noch nicht f\u00fcr ein englisches Gebr\u00e4u entscheiden. Am besten gefiel mir bis jetzt ein Londoner Traditionstropfen namens \u201eYoung\u2018s RamRod Famous Ale\u201c. Aber das war jetzt alles egal. Ich riss alle Kalenderbl\u00e4tter ab, bis ich den 31. Juli erreichte. Diesen Mittwoch w\u00fcrde ich nicht so schnell vergessen, das war mir schon in dem Moment klar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf dem Weg zu Trident dachte ich in der Tube \u00fcber die Beatles nach. Meine Schallplatten hatte ich im letzten Jahr nach meinem teuer bezahlten Weihnachtsbesuch in Deutschland mit auf die Reise genommen. Es waren auch nicht sonderlich viele, etwa ein gutes Dutzend \u2013 darunter die Beatles-Alben seit \u201eHelp!\u201c, \u201ePet Sounds\u201c von den Beach Boys, \u201eSounds Of Silence\u201c von Simon &amp; Garfunkel, ein bisschen Klassik und auch zwei alte H\u00f6rspielplatten vom \u201eOld Surehand\u201c. Dazu kamen etliche Singles, die meisten davon nur noch ohne H\u00fclle, aber die Beatles-Singles waren so gut wie unversehrt. Die Rolling Stones gingen damals noch irgendwie an mir vorbei. Die Beatles dagegen hatten etwas ganz Eigenes. In vielen ihrer Songtexte fand ich mich wieder und ihre umwerfenden Melodien gingen mir, sobald ich sie zum ersten Mal h\u00f6rte, nicht wieder aus dem Kopf. Und was waren das erst f\u00fcr starke Pers\u00f6nlichkeiten \u2013 John, Paul, George und Ringo! Jeder irgendwie anders und doch eine untrennbare Einheit. In Sachen Lieblingsbeatle war zun\u00e4chst John mein Favorit, sp\u00e4ter schwankte ich dann immer zwischen Paul und George.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seitdem ich in England lebte, hatte ich unerwartet wenig von den Beatles mitbekommen. Anfang des Jahres las ich, dass die Gruppe sich zum Meditieren nach Indien begab. Man hatte sp\u00e4testens bei \u201eWithin You Without You\u201c vom letzten Album gemerkt, dass das alles f\u00fcr die Beatles wohl keine Masche oder Werbe-Gag war. Sie nahmen das sehr ernst, obwohl ich meinte mich erinnern zu k\u00f6nnen, dass Ringo Starr von dieser Reise nicht sonderlich erbaut gewesen sein sollte. Doch ich fand die neue Orientierung der Beatles sehr interessant, hatten mich doch bereits die fremden, hypnotischen Kl\u00e4nge von Georges \u201eLove You Too\u201c schon 1966 in den Bann gezogen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">K\u00f6nnen Sie sich das vorstellen, wie mir an jenem Tag zumute war? Die leibhaftigen Beatles! An meinem Arbeitsplatz! Ich hatte mich immer ge\u00e4rgert, dass ich es vor zwei Jahren nicht hinbekommen hatte, mir das Beatles-Konzert in Hamburg anzusehen. Urlaub h\u00e4tte ich mir gar nicht nehmen brauchen, denn der Auftritt fand ja an einem Sonntag statt. Und nun w\u00fcrde ich sie direkt vor meiner Nase haben. Hoffte ich jedenfalls. Doch das Ereignis lie\u00df auf sich warten. Ich wurde immer ungeduldiger. Gegen Mittag trugen sich zwei Mitarbeiter der Beatles ins Studio-Protokollbuch ein. Sie brachten Instrumente und Verst\u00e4rker. Schnell warf ich unserer Empfangsdame, Miss O\u2019Dell, einen Blick \u00fcber die Schulter: Aha, Malcolm Evans und Neil Aspinall hie\u00dfen die. Nie geh\u00f6rt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ich vom Postamt zur\u00fcckkehrte \u2013 noch nie hatte ich diesen Weg so schnell zur\u00fcckgelegt \u2013 waren die Beatles immer noch nicht da. Doch dann ging\u2019s los. Mrs. Martin st\u00fcrzte keuchend zur T\u00fcr herein. \u201eBleibt blo\u00df locker, Leute. Sie kommen!\u201c Es kam dann aber erst einmal nur einer: Paul McCartney. Sah eigentlich aus wie immer, er hatte nur einen etwas merkw\u00fcrdigen, pinkfarbenen Anzug an. Ich starrte ihn ungl\u00e4ubig an, als er nach freundlicher Begr\u00fc\u00dfungsgeste von Aspinall geradewegs Richtung Kontrollraum gef\u00fchrt wurde. Der war erstmal weg. Zeit zum Luftholen. Die anderen Beatles kamen dann in zwei Sch\u00fcben. Erst George und Ringo \u2013 laut scherzend &#8211; und etwas sp\u00e4ter dann John mit dieser Japanerin, die ihm neuerdings nicht mehr von der Seite wich. Wahnsinn!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich k\u00f6nnte jetzt eine abenteuerliche Geschichte erz\u00e4hlen \u2013 es gab sie aber nicht. Moment, es gab sie doch! Jedenfalls aus meiner Sicht. Es war ja nicht so, dass ich unvorbereitet war. Ich hatte meine \u201eHelp!\u201c-LP mitgebracht. Nur f\u00fcr den Fall, dass sich eine Gelegenheit f\u00fcr ein Autogramm ergab. Irgendwann kam mir Evans entgegen. Er hatte eine Kanne frisch gebr\u00fchten Tee in der Hand und stie\u00df beinahe mit mir zusammen. \u201eTut mir Leid\u201c, stammelte ich. \u201eMach dir nichts draus\u201c war die Antwort des Typen, der gro\u00df wie ein B\u00e4r, aber dabei \u00fcberaus gutm\u00fctig war. Ich fasste schlie\u00dflich Mut, rannte ihm mit meiner Platte hinterher und rief: \u201eOb\u2019s wohl m\u00f6glich ist, die hier signiert zu bekommen?\u201c. \u201eSicher. Komm mit!\u201c Meine G\u00fcte, das h\u00e4tte ich ja gar nicht erwartet! Da sa\u00dfen sie also alle zusammen im Kontrollraum und h\u00f6rten sich eine Aufnahme an, die sie wohl gerade gemacht hatten. Paul sang. Eine Ballade, die mir sofort ins Ohr ging. Ich wusste erst gar nicht, was genau er da sang. Erst sp\u00e4ter, als der Song ver\u00f6ffentlicht wurde und wochenlang auf Platz 1 der Hitparade war, erfuhr ich den Titel: \u201eHey Jude\u201c. Sie sa\u00dfen also da und diskutierten gerade dar\u00fcber, ob George auf jedes \u201eHey Jude\u201c mit einem entsprechenden Echo auf seiner Gitarre antworten sollte. Malcolm Evans stellte mich und mein Anliegen kurz vor, was die Gespr\u00e4che abrupt enden lie\u00df und alle Blicke auf mich lenkte. Au weia, blo\u00df schnell wieder raus hier! Doch dann griff John, inzwischen mit Mittelscheitel und schulterlangem Haar, nach der \u201eHelp!\u201c-LP. Er blickte still auf das Cover und betrachtete dann offenbar das gro\u00dfe \u201eH\u00f6r Zu\u201c-Logo und die deutsche Aufschrift \u201eDie Originaltitel aus dem Beatles-Film der United Artists \u201aHI-HI-HILFE\u2018\u201c. Dann platzte es aus ihm in gebrochenem Deutsch und mit dr\u00f6hnender Stimme heraus: \u201eMeine H\u00e4rren, das iss gutt deutsch Junge! S\u00e4\u00e4\u00e4\u00e4hr gutt!\u201c George zeigte sein schiefes Grinsen und stimmte mit ein: \u201eEin\u00e4 Tass\u00e4 Tee, bitte!\u201c Schallendes Gel\u00e4chter von allen Seiten. John fragte nach meinem Namen, setzte Widmung und Unterschrift darauf und reichte das Cover an Ringo, Paul und zuletzt George weiter. Ich bedankte mich artig auf Deutsch und verlie\u00df v\u00f6llig benebelt und r\u00fcckw\u00e4rts tapsend den Kontrollraum.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Beatles als Gruppe sah ich danach nicht wieder. Ich hatte kurz darauf ohnehin Feierabend und die Beatles waren bekannt daf\u00fcr, dass sie erst sp\u00e4t anfangen richtig zu arbeiten. An den n\u00e4chsten zwei Tagen und an einem weiteren Tag kam nur noch Paul McCartney zu Trident, um Aufnahmen mit Orchestermusikern zu \u00fcberwachen, die \u201eHey Jude\u201c den letzten Schliff geben sollten. Ich sah ihn nur kurz im hinteren Flur, als er vor der offensichtlich besetzten Toilette nerv\u00f6s von einem Bein aufs andere wippte. Er zwinkerte mir zu und knurrte: \u201eHi-Hi-Hilfe!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">__________________________________________________________<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich im Dezember 2007 das Buch erstmals in den H\u00e4nden hielt, war meine Freude etwas getr\u00fcbt durch die \u00e4u\u00dfere Erscheinung. Covergestaltung und Satz stie\u00dfen mich eher ab und wirkten lieblos und billig auf mich. Doch es ist keine neue Erkenntnis, wenn man sagt, dass es nicht aufs \u00c4u\u00dfere, sondern auf den Inhalt ankommt &#8211; und der ist gut. Innerhalb eines Abends hatte ich das Buch durch und war von der Vielf\u00e4ltigkeit der Beitr\u00e4ge ganz angetan. Solltet Ihr \/ Euer Interesse geweckt worden sein, so sind hier Daten und Bestellm\u00f6glichkeiten aufgef\u00fchrt:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Yeahsterday: Storys in the sky with diamonds<br \/>\n<\/strong>Elke Schleich \/ Holger Dittmann (Hrsg.)<br \/>\nTaschenbuch: 122 Seiten<br \/>\nLERATO-VERLAG<br \/>\nISBN: 978-3-938882-66-5<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Inhalt:<\/strong><\/p>\n<p>Inhaltsangabe: Vorwort: Is there anybody going to listen to our stories ..?<br \/>\nAnmerkung; Zutaten f\u00fcr eine erfolgreiche Boygroup in den Sechzigern (Jenny Stegt)<br \/>\nYeah, yeah, yeah! (Holger Dittmann)<br \/>\nWas bleibt (Bettina Buske)<br \/>\nBeatlemania in Dresden (Andrea Noack)<br \/>\nNorwegian Wood (Peter Ettl)<br \/>\nMartha My Dear (Wolfgang Hirschner)<br \/>\nIn den gr\u00fcn-gelben U-Boot leben wir (Sandra Zydek)<br \/>\nDanke, Mama! (Nils Dibbern)<br \/>\nLeaving Home (Janna Ramm)<br \/>\nKomm, gib mir deine Hand (Elke Schleich)<br \/>\nZungenku\u00df (Christiane Weber)<br \/>\nEiniges vor 69 (Manfred Pricha)<br \/>\n\u201eCos I\u2019m not gay, motherfucker!\u201c (Christian Perko)<br \/>\n<strong>Hi-Hi-Hilfe! (Ansgar Bellersen)<\/strong><br \/>\nDer Tag des Klatschmohns (Karen Grol)<br \/>\nYesterday (Gilmour\/Waters\/Mason\/Wright) (Florian Heller)<br \/>\nRenate (Armin Bings)<br \/>\nAls die Beatles nach Tomah kamen (Susan Szabo)<br \/>\nCan\u2019t Buy Me Love (Bernd R\u00fcmmelein)<br \/>\nFinger weg! (Amadeo Mena Vicente)<br \/>\nFast ein Beatle oder I saw her standing there (Chris Lind)<br \/>\nMeine erste Liebe (Stephan Bordt)<br \/>\nWalrus Meets Honey Pie (J\u00fcrgen Miedl)<br \/>\nIm Zimmer meiner Ex-Freundin (Arno Endler)<br \/>\nSpoiling the Party (Cornelia Koepsell)<br \/>\nDie armen Friseure von Liverpool (Silvia Friedrich)<br \/>\nDas Pilzkopf-Orakel (Anja Labussek)<br \/>\nYesterday (Elke Schleich)<br \/>\nIch bin die Beatles (Stefan Schneider)<br \/>\nDas ist Musik! (Ednor Mier)<br \/>\n\u2026 but it all works out (Plunki Stanorkel)<br \/>\nAls Mutter twistete (Reinhard St\u00f6ckel)<br \/>\nMaxwell und Joan (Desmond Jones)<br \/>\nBeatles oder Pizza? (Jenny Stegt)<br \/>\n\u00dcber die Autoren<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Buch l\u00e4sst sich derzeit nur noch \u00fcber Amazon bestellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Yeahsterday Stories in the sky with diamonds Ver\u00f6ffentlicht:\u00a0 17. 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