{"id":1208,"date":"2014-02-13T18:17:20","date_gmt":"2014-02-13T18:17:20","guid":{"rendered":"http:\/\/lmw-28if.de\/exbeatles\/?page_id=1208"},"modified":"2016-04-21T07:09:49","modified_gmt":"2016-04-21T07:09:49","slug":"reisefuehrer","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/?page_id=1208","title":{"rendered":"Reisef\u00fchrer"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>\u201cWhen a man buys a ticket for a magical mystery tour, he knows what to expect\u2026 And we guarantee him THE TRIP OF A LIFETIME. And that\u2019s just what he gets\u2026 The INCREDIBLE\u2026 MAGICAL\u2026 MYSTERY TOUR!!!\u201d<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit diesen Worten beginnt der unter eigener Regie entstandene Beatles-Film &#8222;Magical Mystery Tour&#8220;. Sicherlich ist die Reise an die Wirkungsst\u00e4tten der Liverpooler Helden ein H\u00f6hepunkt im Leben eines Beatles-Fans. An dieser Stelle m\u00f6chte ich ein paar Reisef\u00fchrer empfehlen &#8211; sowohl f\u00fcr Liverpool als auch f\u00fcr London und Hamburg.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">______________________________________________________________<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/www.ewetel.net\/%7Eansgar.bellersen\/bilder\/Beatles_Liverpool_Jones.jpg\" alt=\"The Beatles' Liverpool\" \/><\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>The Beatles&#8216; Liverpool &#8211; The Complete Guide<\/strong><\/h1>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>Autor: Ron Jones<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Erstver\u00f6ffentlichung: 1991<br \/>\n3. Auflage, Juni 2006 \/ 112 Seiten in englischer Sprache<br \/>\nRon Jones Associates Limited<br \/>\nISBN 0-9511703-7-6<br \/>\nPreis: UK \u00a36.95 (ca. 8,95 \u20ac)<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gemeinsamkeiten von Hamburg und Liverpool sind vielf\u00e4ltig. Was der Hansestadt an der Alster ihr &#8222;Hamburger Jung&#8220; ist, ist der Metropole am Mersey River ihr &#8222;Liverpool Lad&#8220;. Ron Jones ist ein solcher: in Liverpool geboren und im gleichen Alter wie die Beatles. Auch er begeisterte sich zun\u00e4chst f\u00fcr Skiffle-Musik und brachte es sogar zu einem (erfolglosen) Vorspielen bei Lonnie Donegan im legend\u00e4ren Liverpooler Cavern Club. Jones&#8216; Leben als Erwachsener stand jedoch nicht im Zeichen der Musik. Sein Berufsleben verbrachte Jones in der Liverpooler Tourismusbranche. 1991 erschien sein Reisef\u00fchrer &#8222;The Beatles&#8216; Liverpool&#8220;. Die dieser Rezension zu Grunde liegende 3. Auflage aus dem Jahr 2006 kann getrost als das definitive Buch f\u00fcr Beatles-Wallfahrer nach Liverpool angesehen werden. Mit Leichtigkeit h\u00e4ngt Jones sein eigenes, fr\u00fcheres Standardwerk &#8222;In the Footsteps of the Beatles&#8220; (1981) ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Kritik gleich vorweg: \u00dcber die Stadt Liverpool, ihre Menschen sowie Kultur und Leben abseits der Beatles erf\u00e4hrt man recht wenig. Jones legt gleich los mit einem Kapitel, das sich den Beatles-Sehensw\u00fcrdigkeiten im Stadtzentrum widmet. All diese Pl\u00e4tze lassen sich, ausgehend vom zentralen Treffpunkt der Beatles-Fans am Albert Dock, zu Fu\u00df bew\u00e4ltigen. Dieses ist auch zugleich mit vierzig Seiten der umfangreichste Part dieses Reisef\u00fchrers. Viele Fotos, die meisten davon in Farbe, machen die Lekt\u00fcre anschaulich und kurzweilig. Um von allen gelieferten Informationen profitieren zu k\u00f6nnen, ist nat\u00fcrlich ein solides Schulenglisch Voraussetzung. In diesem Fall erf\u00e4hrt man alles Wissenswerte zu dem jeweiligen Beatles-Platz. Aber auch ohne ordentliche Sprachkenntnisse findet man sich zurecht. Jedem der sieben Hauptkapitel sind Karten vorangestellt. Die entsprechenden Sehensw\u00fcrdigkeiten sind durchnummeriert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der zweite Schwerpunkt des Buchs ist S\u00fcd-Liverpool, schlie\u00dflich sind die Beatles in den s\u00fcdlichen Stadtteilen Liverpools wie Woolton, Allerton, Wavertree oder Dingle geboren und aufgewachsen. Jones liefert reichhaltige Informationen zu den vom National Trust hergerichteten H\u00e4usern, in denen John Lennon und Paul McCartney aufgewachsen sind. Die Besichtigung dieser H\u00e4user ist sicherlich ein H\u00f6hepunkt jeder Reise nach Liverpool. Die Besuchergruppen sind sehr klein, so dass eine fr\u00fchzeitige Anmeldung (am besten noch vor der Abreise nach Liverpool) mehr als empfehlenswert ist. Ron Jones nennt die Kontaktdaten, allerdings nicht den Preis (Erwachsene \u00a315 = rund 19,30 \u20ac) . Zum Pflichtprogramm im Beatles-Liverpool z\u00e4hlt auch der Bereich um die Penny Lane und &#8222;Strawberry Field&#8220;, dem ehemaligen Kinderheim der Heilsarmee. Beide Orte wurden durch Beatles-Songs unsterblich gemacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf den restlichen Seiten dieses Buches werden die Randbezirke Liverpools ber\u00fccksichtigt. Immerhin gibt es dort die Grabst\u00e4tten von Brian Epstein und Stuart Sutcliffe zu sehen und eine ganze Reihe von Orten, an denen die Beatles in ihren fr\u00fchen Jahren auftraten. Ganz hilfreich sind zwei &#8222;Hitlisten&#8220;, die Jones zum Abschluss liefert: die Top 20 der Beatles-Sehenw\u00fcrdigkeiten und die zehn wichtigsten Pl\u00e4tze von &#8222;Lennon&#8217;s Liverpool&#8220;. Abgerundet wird das Ganze durch eine informative Auflistungen von Beatles- und Ex-Beatles-Songs, die irgendwie mit Liverpool in Verbindung stehen (immerhin 34 an der Zahl).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">M\u00f6chte man sich intensiv der Besichtigung Liverpools im Zeichen der Beatles widmen, dann kommt man an diesem Buch eigentlich nicht vorbei. Wer sich diese Ver\u00f6ffentlichung nicht vor Reiseantritt besorgen kann, der sollte sich als erstes vornehmen, die Beatles-Story am Albert Dock zu besichtigen. Im dazugeh\u00f6rigen Fanshop ist das Buch erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">______________________________________________________________<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" style=\"width: 206px; height: 302px;\" src=\"http:\/\/www.ewetel.net\/%7Eansgar.bellersen\/bilder\/Liverpool_Spuren.jpg\" alt=\"Liverpool - Spuren\" \/><\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>Liverpool &#8211; Auf den Spuren der Beatles<\/strong><\/h1>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>Autorin: Beate Baum<br \/>\nIllustrationen von Susanne von Poblotzki<\/strong><strong><br \/>\n<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Erstver\u00f6ffentlichung: August 2008<br \/>\n1. Auflage \/ 142 Seiten<br \/>\nGoldfinch Verlag, Hamburg<br \/>\nISBN 978-3-940258-07-6<br \/>\nPreis: D 8,90 \u20ac (A 9,20 \u20ac &#8211; UK \u00a35.99)<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Recht \u00fcberraschend erschien im August 2008 der erste deutschsprachige Beatles-Liverpool-Reisef\u00fchrer. Die Autorin Beate Baum wurde in dem Jahr geboren, als die Beatles ihr erstes Album aufnahmen. Die freie Reise- und Musikjournalistin schreibt auch Kriminalromane und hat 1996 in Liverpool gelebt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihr Buch &#8222;Liverpool &#8211; Auf den Spuren der Beatles&#8220; hebt sich in mehreren Aspekten von allen anderen Publikationen dieser Art ab. Zun\u00e4chst einmal wird jeder deutsche Beatles-Fan, dem englischsprachige Literatur zu anstrengend ist, f\u00fcr eine solche Ver\u00f6ffentlichung dankbar sein. Des Weiteren \u00fcberzeugt das handliche Format dieses Reisef\u00fchrers. Mit seiner Postkartengr\u00f6\u00dfe passt es in jede Tasche und ist in den Stra\u00dfen Liverpools jederzeit griffbereit. Auch die Bebilderung dieses Buches ist ungew\u00f6hnlich. Beate Baum verzichtet nahezu vollst\u00e4ndig auf Fotos. Statt dessen liefert die Illustratorin Susanne von Poblotzki 25 aquarellierte Schwarz-Wei\u00df-Motive, was diesem Buch eine sehr individuelle Note verleiht. Die einzigen (ebenfalls schwarz-wei\u00dfen) Fotos sind die verschiedener Menschen, die zum Thema Liverpool in kurzen Statements etwas zu sagen haben. Dazu geh\u00f6ren einfache B\u00fcrger oder Studenten [an Paul McCartneys Liverpool Institute for Performing Arts (LIPA)], aber auch ein Prominenter wie Campino &#8211; S\u00e4nger der Toten Hosen. Wer also reichhaltige und farbige Fotos erwartet, der wird von &#8222;Liverpool &#8211; Auf den Spuren der Beatles&#8220; entt\u00e4uscht sein. Positiv anzumerken ist jedoch, dass diese Ver\u00f6ffentlichung Charakteristika enth\u00e4lt, die es eigentlich in jedem Reisef\u00fchrer geben sollte, n\u00e4mlich Hinweise zur Anreise, Unterkunft, Essen, Nachtleben, Kultur, Shopping sowie Reisetipps. Entsprechend baut sich der Inhalt dieses Buches auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beinharte Beatles-Fans werden hier auch ihrer Kritik ansetzen, denn Beatles-Sightseeing ist hier mit ungef\u00e4hr 30 Seiten in gewisser Weise ein untergeordeter Teil des Buchs. Sieht man es positiv, ist dies ideal f\u00fcr reisende Musikfreunde, die sich einen groben \u00dcberblick verschaffen wollen. Auch ist dieser Reisef\u00fchrer ein guter Kompromiss f\u00fcr Paare, bei denen eine H\u00e4lfte Beatles-begeistert ist w\u00e4hrend der andere Partner den Beatles-Overkill f\u00fcrchtet. Wer also auf Nummer Sicher gehen m\u00f6chte, der versteht &#8222;Liverpool &#8211; Auf den Spuren der Beatles&#8220; als Erg\u00e4nzung zu Ron Jones&#8216; Buch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sehr gut sind Baums Hinweise zu Unterk\u00fcnften, kulinarischen Besonderheiten und ebensolchen Zielen. Lohnenswert ist in diesem Zusammenhang auch ein sechsseitige Vokabelhilfe zum Thema Essen. Nicht nur Beatles-Sehensw\u00fcrdigkeiten werden mit passenden Stra\u00dfenkarten und nach dem &#8222;Was?-Wann?-Wie viel-?-Wo?&#8220;-Prinzip vergestellt. So gibt es hier also auch Informationen zu Eintrittspreisen, \u00dcbernachtungskosten, Restaurantpreisen und \u00e4hnliche Dinge, die einem in allen anderen Beatles-Reisef\u00fchrern vorenthalten werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Recherche unterliefen Beate Baum einige Fehler. So heiratete George Harrisons Bruder Harry nicht am 20. Oktober 1958, sondern am 20. Dezember 1958 (wichtig deswegen, weil die Ur-Beatles &#8222;Quarrymen&#8220; zu diesem Fest aufspielten). Ringo Starr zog nicht mit 10 Jahren, sondern bereits im Vorschulalter von der Madryn Street in den Admiral Grove. Das &#8222;Sgt. Pepper&#8220;-Bistro an der Penny Lane existiert schon l\u00e4nger nicht mehr. Auch war der Arbeitstitel des Hits &#8222;Hey Jude&#8220;, den Paul McCartney Julian (und Cynthia) Lennon widmete, nicht &#8222;Hey Jools&#8220;, sondern &#8222;Hey Jules&#8220; &#8211; Julians Kurzform. Au\u00dferdem findet die \u00fcberaus empfehlenswerte Sightseeing-Busfahrt &#8222;Magical Mystery Tour&#8220; nicht nur mit der sch\u00f6nen Nachbildung des bunten Busses aus dem gleichnamigen Beatles-Film statt, sondern auch mal mit einem ganz normalen, schlichten Reisebus. Das kann unter Umst\u00e4nden schon mal f\u00fcr lange Gesichter sorgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wirklich daran st\u00f6ren werden sich aber wohl nur die akribischen, wissenschaftlich denkenden Beatles-Fans. F\u00fcr alle anderen ist &#8222;Liverpool &#8211; Auf den Spuren der Beatles&#8220; ein ordentlicher Reisef\u00fchrer f\u00fcr wenig Geld, der wie bereits erw\u00e4hnt, Ron Jones&#8216; &#8222;The Beatles&#8216; Liverpool&#8220; hervorragend erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">______________________________________________________________<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/lmw-28if.de\/exbeatles\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/beatles_london_lewisohn.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1216\" src=\"http:\/\/lmw-28if.de\/exbeatles\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/beatles_london_lewisohn-294x300.jpg\" alt=\"beatles_london_lewisohn\" width=\"294\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/beatles_london_lewisohn-294x300.jpg 294w, http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/beatles_london_lewisohn.jpg 296w\" sizes=\"auto, (max-width: 294px) 100vw, 294px\" \/><\/a><\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>The Beatles&#8216; London<\/strong><\/h1>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>Autoren: Piet Schreuders, Mark Lewisohn, Adam Smith<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Erstver\u00f6ffentlichung: 1994<br \/>\n\u00dcberarbeitete Neuauflage: 2008 \/ 232 Seiten<br \/>\nPortico \/ Anova Books Company Limited, London<br \/>\nISBN 9-781906-032265<br \/>\nPreis: UK \u00a312.99 (ca. 15,80 \u20ac)<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als die Beatlemania immer verr\u00fccktere Bl\u00fcten trieb, waren die Beatles in Liverpool nicht mehr vor ihren Fans sicher. Zudem schlug der Puls der Popkultur bald am heftigsten in London, so dass die Beatles in die Metropole \u00fcbersiedelten. Hier nahmen sie ihre Platten auf und auch nach der Zeit als Band kehrte insbesondere Paul McCartney, der in unmittelbarer N\u00e4he der Studios ein Haus besitzt, immer wieder in die Abbey Road zur\u00fcck, um dort Aufnahmen zu machen. Eine Beatles-Reise durch London ist daher mindestens so ergiebig und attraktiv wie ein Besuch in Liverpool.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hauptautor von &#8222;The Beatles London&#8220; ist kein geringerer als der &#8222;offizielle&#8220; Beatles-Chronist Mark Lewisohn, dessen Hauptwerk die detallierte Aufarbeitung von allen Studio- und Liveaufnahmen sowie der Geschichte der Band ist, hat zusammen mit Piet Schreuders (Layout) und Adam Smith (Recherche) 1994 ein Buch ver\u00f6ffentlicht, das bis heute unerreicht ist. In den 14 Jahren bis zur zweiten, jetzt noch aktuellen Auflage hat sich London stark ver\u00e4ndert. Viele interessante Beatles-St\u00e4tten waren nicht f\u00fcr die Ewigkeit gedacht und wurden so in der Zwischenzeit abgerissen. Das prominenteste Beispiel daf\u00fcr ist sicherlich das EMI House am Manchester Square, wo im Treppenhaus einst die Fotos f\u00fcr das Rote und Blaue Album der Beatles entstand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Erstauflage war im Hochformat gehalten und damit f\u00fcr Reisen eher unpraktisch. Es pr\u00e4sentierte &#8222;The Beatles London&#8220; Informationen zu knapp \u00fcber 400 Beatles-Schaupl\u00e4tzen in und um die britische Hauptstadt. Die 2008 erschienene Version hat nochmal draufgelegt, so dass es nunmehr 467 Beatles-St\u00e4tten sind. Das Buch ist gr\u00f6\u00dftenteils mit Schwarz-Wei\u00df-Fotos illustriert, wobei Stadtteil f\u00fcr Stadtteil durchgearbeitet wird. Die jedem Bezirk vorangestellten Karten enthalten nicht nur Nummern, die sich auf die Sehensw\u00fcrdigkeiten beziehen, sondern auch Stichworte zur schnelleren Orientierung. F\u00fcr Interessierte, die \u00fcber ausreichend Zeit und Mobilit\u00e4t verf\u00fcgen, lohnen sich die auf 25 Seiten aufgef\u00fchrten Counties wie Surrey (Lennon, Harrison und Starr wohnten dort), Middlesex (wo z.B. Dreharbeiten von &#8222;A Hard Day&#8217;s Night&#8220; oder eine der letzten gemeinsamen Fotosessions stattfanden), Kent (Schauplatz der Dreharbeiten zum &#8222;Strawberry Fields Forever&#8220;-Promotionfilm und von diversen Szenen zum dritten Beatles-Film &#8222;Magical Mystery Tour&#8220;) oder auch Berkshire (wo sich das riesige Anwesen &#8222;Tittenhurst Park&#8220; befindet, das zun\u00e4chst John Lennon und Yoko Ono und sp\u00e4ter Ringo Starr bewohnte). Londoner Hauptattraktionen bleiben aber Sehensw\u00fcrdigkeiten wie die Abbey Road nebst dazugeh\u00f6rigem Studio, Savile Row Nummer 3, das damalige B\u00fcro der Beatles-Firma Apple, auf dessen Dach die Band ihr letztes Livekonzert gaben oder auch die Marylebone Station &#8211; der Bahnhof, wo etliche Szenen des Films &#8222;A Hard Day&#8217;s Night&#8220; gedreht wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Besonders reizvoll macht dieses Buch die Gegen\u00fcberstellung von Fotos nach der &#8222;Damals und Heute&#8220;-Methode. Viele Fans werden auch \u00fcberrascht sein, wie viele seltene oder bislang wenig bekannte Fotos die Autoren in &#8222;The Beatles London&#8220; zeigen. Leider sind seit der Erstver\u00f6ffentlichung schon viele Jahre vergangen. Manchmal zu Recht, manchmal un\u00fcberlegt, werden Erinnerungsst\u00e4tten an die Beatles abgerissen oder durch etwas Neues erstetzt. Schon zu Zeiten der Ver\u00f6ffentlichung waren ein paar Pl\u00e4tze nicht mehr aktuell (so wurde z.B. auf dem Gel\u00e4nde von St. Pancras der ber\u00fchmte Zaun entfernt, hinter dem die Beatles f\u00fcr das bekannte Foto im Innern des Roten und Blauen Albums posierten).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Relativ schnell war dieses hervorragende Buch vergriffen. Eine Neuauflage war lange nicht in Sicht, so dass beispielweise bei Amazon der Preis f\u00fcr antiquarische Ausgaben dieses Werks bis auf 96,00 Euro anstieg. W\u00e4hrend der &#8222;Hamburg Sound&#8220;-Ausstellung 2006 sprach ich den Ehrengast Mark Lewisohn auf die Problematik an. Er gab darauf zu Protokoll, dass eine aktualisierte Ausgabe in Arbeit sei. 2008, zwei Jahre sp\u00e4ter, wurde endlich eine komplett \u00fcberarbeitete und aktualisierte Ausgabe ver\u00f6ffentlicht. Schon das Erscheinungsbild von &#8222;The Beatles&#8216; London&#8220; unterscheidet sich deutlich von seinem Vorg\u00e4nger. Man hat sich zugunsten eines quadratischen Formats (17,5 x 17,5 cm) von der unhandlichen hochformatigen Version verabschiedet. Dar\u00fcber hinaus pr\u00e4sentiert sich das Buch um rund 100 Seiten erweitert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(Fortsetzung folgt)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">______________________________________________________________<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/lmw-28if.de\/exbeatles\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/beatles_hamburg_krueger.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1220\" src=\"http:\/\/lmw-28if.de\/exbeatles\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/beatles_hamburg_krueger-167x300.jpg\" alt=\"beatles_hamburg_krueger\" width=\"167\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/beatles_hamburg_krueger-167x300.jpg 167w, http:\/\/www.lmw-28if.de\/exbeatles\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/beatles_hamburg_krueger.jpg 234w\" sizes=\"auto, (max-width: 167px) 100vw, 167px\" \/><\/a><\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>Beatles Guide Hamburg<\/strong><\/h1>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>Autor: Ulf Kr\u00fcger<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a0Erstver\u00f6ffentlichung: September 2001<br \/>\n1. Auflage \/ 89 Seiten<br \/>\nEuropa Verlag, Hamburg\/Wien<br \/>\nISBN 3-203-79175-7<br \/>\nPreis: 8,90 \u20ac<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erst gut 40 Jahre nachdem die Beatles St. Pauli unsicher machten und hier ihre Musikalit\u00e4t und Performance ausbildeten, wird sich Hamburg seiner Bedeutung f\u00fcr die Entwicklung der Beatles bewusst. Gern wird John Lennon mit den Worten zitiert: &#8222;The Beatles didn&#8217;t grow up in Liverpool. We grew up in Hamburg.&#8220; Grund genug, an die Verbindung der Hansestadt mit den Beatles zu erinnern. Im September 2008 wurde nach vielen Querelen endlich der Beatles-Platz fertiggestellt, der zwar unter den Fans umstritten ist, aber zumindest eine W\u00fcrdigung der Beatles repr\u00e4sentiert. Dieser Platz befindet sich an der Einm\u00fcndung zur Gro\u00dfen Freiheit, der Stra\u00dfe, in der die Beatles im Indra, im Kaiserkeller und schlie\u00dflich im Star Club spielten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ulf Kr\u00fcger hat 2001 ein Buch vorgelegt, das bekannte und weniger bekannte Orte vorstellt, die im Bezug zu den Beatles stehen. Kr\u00fcger selbst ist nicht nur ein Experte zum Thema &#8222;Hamburg Sound&#8220;, sondern seit \u00fcber 20 Jahren Manager der Fotografin, ehemaligen Beatles-Vertrauten und fr\u00fcherer Verlobten des ersten Beatles-Bassisten Stuart Sutcliffe. So verwundert es nicht, dass das Vorwort zu diesem B\u00fcchlein von Astrid Kirchherr stammt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der &#8222;Beatles Guide Hamburg&#8220; zeigt sich schon im Titel international. Immer mehr Fans kommen aus dem Ausland um sich die St\u00e4tten anzusehen, an denen sich die Beatles die &#8222;H\u00f6rner abgesto\u00dfen&#8220; haben. Aus diesem Grund ist das Buch zweisprachig gehalten. Jede Seite enth\u00e4lt eine Spalte auf Deutsch, eine auf Englisch. Eine Karte, die alle sehenswerten Pl\u00e4tze aufzeigt, befindet sich am Ende des Buchs. Die Beatles-Sehensw\u00fcrdigkeiten in Hamburg sind \u00fcberschaubar, dennoch w\u00e4re ein deutlicherer Stadtplan mit mehreren, sich voneinander absetzenden Graustufen besser gewesen als eine Karte in gezeichneter Form.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ansonsten gibt es an dieser Ver\u00f6ffentlichung wenig auszusetzen. Knapp aber ausreichend f\u00fchrt Kr\u00fcger den Leser durch St. Pauli. Man erf\u00e4hrt, wo &#8211; n\u00e4mlich im Indra-Club &#8211; die Beatles ihr erstes Gastspiel hatten, wo sie unter erb\u00e4rmlichen Bedingungen hausten: Direkt neben den Toiletten in fensterlosen R\u00e4umen des ehemaligen &#8222;Bambi&#8220;-Kinos. Den &#8222;Star Club&#8220; gibt es nicht mehr, wohl aber den fr\u00fcheren Kaiserkeller, heute ein Veranstaltungszentrum, dass sich &#8222;Gro\u00dfe Freiheit 36&#8220; nennt. Zu den beliebtesten Fotomotiven von Beatles-Fans, die nach Hamburg kommen, z\u00e4hlt die J\u00e4gerpassage in der Wohlwillstra\u00dfe 22. Dort posierte John Lennon f\u00fcr den Freund und Fotografen J\u00fcrgen Vollmer l\u00e4ssig in einem T\u00fcrrahmen, w\u00e4hrend vor ihm Paul, George und Stuart vorbeihuschen. Gerne stellt man f\u00fcr ein Erinnerungsfoto diese Szene nach. Orte wie dieser sind nicht leicht zu finden, wenn man nicht gerade einen ortskundigen Fan oder eben den &#8222;Beatles Guide Hamburg&#8220; dabei hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr detallierte Informationen und aktuelle Forschunsgergebnisse \u00fcber die Hamburger Zeit der Beatles greift man besser zu dem j\u00fcngst erschienenen Werk &#8222;Komm, Gib Mir Deine Hand&#8220; (Knublauch\/Korinth\/M\u00fcller) oder &#8211; in reduzierterer Form &#8211; zu dem im Folgenden beschriebenen Buch von Rehwagen und Schmidt &#8211; auch wenn dies eine wenig veraltet ist. Wenn man hingegen einfach nur mal auf den Spuren der Beatles wandeln will, bekommt mit &#8222;Beatles Guide Hamburg&#8220; nicht nur einen ordentlichen Leitfaden von Sehensw\u00fcrdigkeit zu Sehensw\u00fcrdigkeit, sondern auch noch ausreichende Hintergrundinformationen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">______________________________________________________________<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ewetel.net\/%7Eansgar.bellersen\/bilder\/Beatles_Hamburg_Thorsten.jpg\" alt=\"Mach Schau!\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center;\"><strong>&#8222;Mach Schau!&#8220; &#8211; Die Beatles in Hamburg<\/strong><\/h1>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>Autoren: Thomas Rehwagen, Thorsten Schmidt<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Erstver\u00f6ffentlichung: November 1992<br \/>\n1. Auflage \/ 206 Seiten<br \/>\nEinfallsReich Verlagsgesellschaft, Braunschweig<br \/>\nISBN 3-926207-12-4<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Leider vergriffen!<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anfang der 90er Jahre leisteten Thomas Rehwagen und Thorsten Schmidt Pionierarbeit, waren sie doch die ersten deutschsprachigen Autoren, die sich ernsthaft mit dem Thema Beatles und Hamburg besch\u00e4ftigten. &#8222;Mach Schau!&#8220; (benannt nach einem Anfeuerungsruf, den sich die Beatles immer wieder vom Manager des Indra, Bruno Koschmider, bei ihren Auftritten anh\u00f6ren mussten) ist im eigentlichen Sinne kein Beatles-Reisef\u00fchrer durch Hamburg. Diesen Zweck erf\u00fcllt Ulf Kr\u00fcgers Buch &#8222;Beatles im Hamburg&#8220;. Schon der feste Einband, 21 cm x 21 cm gro\u00df, macht es praktisch unm\u00f6glich, dieses Buch mit auf die Reise zu nehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und doch ist &#8222;Mach Schau!&#8220; eine wertvolle Hilfe, m\u00f6chte man Konkretes \u00fcber die Beatles in Hamburg und die damalige dort pulsierende Musikszene erfahren &#8211; ohne gleich die 700 Seiten des o.g. Werkes &#8222;Komm, Gib Mir Deine Hand&#8220; zu w\u00e4lzen. Die Autoren haben zahlreiche Interviews gef\u00fchrt und diese in ihr Buch aufgenommen. So kommen etliche Weggef\u00e4hrten der Beatles in Hamburg zu Wort, die nicht nur unterhaltsame Anekdoten zum Besten geben, sondern vor allem ein authentischen Blick in die Zeit Anfang der 60er Jahre bieten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im historischen Teil pr\u00e4sentieren die Autoren K\u00fcnstlervertr\u00e4ge, Zeitungsberichte und Erl\u00e4uterungen zur Beatles-&#8222;BRAVO-Blitztournee&#8220; des Jahres 1966, Abdrucke von Briefen und Zeichnungen, eine Auflistung der Songs, die die Beatles in Hamburg im Repertoire hatten und selbstverst\u00e4ndlich auch eine relativ ausf\u00fchrliche Chronik der Beatles-Jahre in Hamburg 1960-1962.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schlie\u00dflich gibt es dann doch noch einen Teil in &#8222;Mach Schau!&#8220;, der den Leser durch das Beatles-Hamburg lotst &#8211; zumindest vor dem geistigen Auge. So gibt es einen Stadtplan mit Erl\u00e4uterungen und Grundrisse vom Indra, Kaiserkeller und Star Club. Speziell f\u00fcr Sammler wurde das Buch durch die beigelegte Single aufgewertet. Hier h\u00f6rt man beispielsweise verschiedene Ausschnitte der Beatles im Star Club, am\u00fcsante Interviews mit den Beatles zu ihrer Zeit in Deutschland und auch Paul McCartney, der beim Besuch des St. Pauli-Museums 1991 das Gedicht &#8222;Jakob, der Rabe&#8220; rezitiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Leider ist dieses Buch, das einmal 39,80 DM gekostet hat, vollst\u00e4ndig vergriffen. Man braucht entweder gro\u00dfes Gl\u00fcck oder bezahlt im Antiquariat viel Geld (z.B. mehrere Angebote bei Amazon.de zu Preisen zwischen 50,00 \u20ac und 100,00 \u20ac \/ Stand Februar 2013). Eine Neuauflage ist eher unwahrscheinlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201cWhen a man buys a ticket for a magical mystery tour, he knows what to expect\u2026 And we guarantee him THE TRIP OF A LIFETIME. 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